Von news.de-Redakteurin - 10.04.2021, 10.40 Uhr

Mord aus Eifersucht: Erschlagen, zerstückelt, erstickt! Die grausamsten Morde aller Zeiten

Wenn Liebe in Eifersucht umschlägt, sind nicht selten grausame Verbrechen die Folge. Eine True-Crime-Dokumentation stellte nun die grausamsten Beziehungstaten der Kriminalgeschichte vor - Gänsehaut garantiert!

Wenn Liebe in Mordlust umschlägt: In der US-amerikanischen Kriminalgeschichte gibt es unzählige Verbrechen, die aus Leidenschaft begangen wurden (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / tiero

Beziehungen könnten so schön und harmonisch sein, gäbe es die verflixte Eifersucht nicht. Etliche Liebesgeschichten gerieten aufgrund von Misstrauen und Eifersüchteleien bereits in Schieflage und endeten bisweilen in grausamen Verbrechen.

True-Crime-Doku "Green Eyed Killers" enthüllt die grausamsten Eifersuchtsmorde der Kriminalgeschichte

Eine TV-Dokumentation mit dem Titel "Green Eyed Killers", die ab dem 18. April 2021 beim True-Crime-Sender "Crime + Investigation" im Pay-TV, via Apple TV oder bei Amazon Prime Video zu sehen ist, widmet sich aktuell den schrecklichsten Fällen von Eifersuchtsmorden, die die Kriminalgeschichte zu bieten hat. So viel sei gesagt: Viele der vorgestellten Fälle sind grausamer, als es sich Drehbuchautoren für Horrorfilme jemals ausdenken könnten.

Erschlagen für 20.000 Dollar: Dana Mackay fiel einem Mordkomplott zum Opfer

Der Mord an Dana Mackay beispielsweise, der selbst gestandene Ermittler im Sommer 2013 erschaudern ließ, gehört zu den wohl brutalsten Verbrechen in der US-amerikanischen Kriminalgeschichte. Die 42-Jährige aus dem US-Bundesstaat Virginia erholte sich nach einer Operation zuhause und lag schlafend im Bett, als sie mit einer Eisenstange brutal erschlagen wurde. Tags darauf fand man das Mordopfer nackt und blutüberströmt vor - mehr als 20 Verletzungen aufgrund von stumpfer Gewalteinwirkungen und durch Stichwaffengebrauch hatten zum Tod der Frau geführt. Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen kam ans Licht, dass Dana Mackays Ehemann den brutalen Mord eingefädelt hatte.John Wayne Mackay hatte, so konnten es die Ermittler beweisen, demjenigen 20.000 US-Dollar versprochen, der seine Frau umbringen würde, damit er sich ungestört mit seiner Geliebten Nicole Houchin vergnügen könne. Kurzerhand erklärte sich Nicole Houchins Ehemann Nace dazu bereit, den Mord auszuführen.

John Mackays Geliebte brach daraufhin mit ihrem Mann und einem weiteren Komplizen in Dana Mackays Haus ein, verwüstete die Einrichtung, um einen Einbruch vorzutäuschen und überließ es Nace Houchin, die schlafende Dana zu ermorden. Für ihr Verbrechen bekamen die Beteiligten hohe Haftstrafen: Nicole Houchin wurde zu knapp 24 Jahren Haft verurteilt, ihr Mann Nace bekam 40 Jahre Gefängnis aufgebrummt und John Mackay muss 28 Jahre hinter Gittern absitzen.

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Mordfall Ashley Mead: 25-Jährige von Ex-Freund ermordet und zerstückelt

Ein besonders erschreckendes Beispiel dafür, wie Liebe in blinden Hass und Mordlust umschlagen kann, ist das Verbrechen, dem eine junge Frau namens Ashley Mead im Februar 2017 zum Opfer fiel. Nachdem sich Ashley Mead von ihrem Freund Adam Densmore getrennt hatte und eine neue Beziehung begann, brannten bei ihm alle Sicherungen durch. Der frühere Soldat, der nach seinem Armeedienst mit einer posttraumatischen Belastungsstörung und einer bipolaren Störung diagnostiziert wurde, ermordete seine Ex-Freundin auf brutalste Weise. Die 25-Jährige wurde von Adam Densmore in ihrer Wohnung in Boulder im US-Bundesstaat Colorado getötet. Mit der Leiche im Gepäck fuhr Densmore zum Haus seiner Familie in Oklahoma und zerstückelte den leblosen Körper seiner Ex-Freundin. Die Leichenteile entsorgte der psychisch gestörte Mörder daraufhin im Umland.

Die Polizei kam Adam Densmore trotzdem auf die Schliche - er wurde vor Gericht gestellt und des Mordes, der Leichenschändung und der Strafvereitelung angeklagt. Im Mai 2018 fällte das Gericht das Urteil: Adam Densmore wurde wegen zu lebenslanger Haft ohne Chance auf vorzeitige Entlassung verurteilt, dazu kamen zwölf Jahre für Störung der Totenruhe, ein Jahr für Beweisvernichtung und ein weiteres Jahr für Leichenschändung.

Aus Eifersucht erstickt! Todesstrafe nach Mord an Nebenbuhlerin

Dass aus einem Vermisstenfall eine Mordermittlung werden kann, zeigte der Fall Heather Strong im Februar 2009. Die in Citra in Florida stammende 26-Jährige verschwand spurlos, woraufhin die Polizei eine großangelegte Suchaktion startete. Wochen später fand man die sterblichen Überreste von Heather Strong, die offenbar erstickt und verscharrt worden war.

Lange brauchte die Polizei nicht, um Heather Strongs Ehemann Joshua Fulgham, von dem sie getrennt lebte, und dessen Geliebte Emilia Carr als Hauptverdächtige zu identifizieren. Im Zuge der Ermittlungen kam ans Tageslicht, dass das Mörder-Duo Heather Strong auf das Grundstück von Emilia Carrs Familie gelockt und die 26-Jährige gezwungen hatte, das Sorgerecht für ihre Kinder an Joshua Fulgham zu überschreiben. Kaum war die Tinte auf dem Dokument getrocknet, wurde Heather Strong an einen Stuhl gefesselt und kaltblütig mit einer Mülltüte erstickt, nachdem es Emilia Carr nicht gelungen war, ihrer Nebenbuhlerin das Genick zu brechen.

Für den Mord an Heather Strong wurden Joshua Fulgham und Emilia Carr vor Gericht gestellt. Fulgham wurde des Mordes und der Entführung für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt. Emilia Carr bekam für den Mord am Heather Strong die Todesstrafe - erst 2017 wurde diese in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt.

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Dreiecksbeziehung endet tödlich: Rachel Wade wegen Totschlags von Sarah Ludemann verurteilt

Rasende Eifersucht war es auch, die eine junge Frau namens Rachel Wade im Jahr 2009 zur Mörderin werden ließ. Die aus dem US-Bundesstaat Florida stammende Kellnerin hatte sich in einen Mann namens Joshua Camacho verliebt - hinter ihm war jedoch auch eine gewisse Sarah Ludemann her. Als Rachel Wade, damals 19 Jahre jung, fürchtete, ihren Angebeteten an ihre Rivalin zu verlieren, wurde die Nebenbuhlerin immer aggressiver. Mehrfach musste die Polizei anrücken, nachdem Rachel Wade Joshua Camacho in der Öffentlichkeit angegriffen hatte.

Am Abend des 14. April 2009 nutzte Rachel Wade die Gelegenheit, um ihre Widersacherin ein für alle Mal aus dem Weg zu räumen. Mit einem Messer bewaffnet griff die 19-Jährige ihre zwei Jahre jüngere Rivalin an und stach auf sie ein - ein Messerstich traf Sarah Ludemann direkt ins Herz, im Krankenhaus wurde sie für tot erklärt. Nur Stunden später konnte die Polizei Rachel Wade festnehmen und des Mordes anklagen. Im September 2010 wurde die junge Frau wegen Totschlags zu 27 Jahren Haft verurteilt.

Anzügliches Kompliment mit Todesfolge: Erin Robinson zu lebenslanger Gefängnisstrafe verurteilt

Allerdings sind nicht immer nur Frauen die Opfer von Morden aus Eifersucht, wie der Fall von Erin Lee Lavon Robinson und Ortiz Raul zeigt. Dabei fing alles mit einer harmlosen Bemerkung an: Im Sommer 2014 trafen Erin Robinson und dessen Freund Kayla Bryant an einer Tankstelle in Tampa im US-Bundesstaat Florida auf einen Mann namens Raul Ortiz. Dieser konnte es sich nicht verkneifen, Kayla Bryant in Flirtlaune schelmische Komplimente zu machen und sie praktisch mit den Augen aufzuziehen. Prompt überkam Erin Lee Lavon Robinson rasende Eifersucht - mit zwei Freunden im Schlepptau suchte der damals 20-Jährige das Haus des 58-jährigen Raul Ortiz auf und prügelte wie von Sinnen auf ihn ein. Raul Ortiz wurde bewusstlos und starb vier Tage später, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben. Für seine brutale Schläger-Attacke wurde Robinson des Mordes schuldig gesprochen und zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt.

Kimmy Greene-Medina war 9 Jahre lang vermisst - bis ihr Ehemann den Mord aus Eifersucht gestand

Gleich zwei Morde brachten einen Mann namens Michael Medina hinter Gitter - der Verurteilung des Mannes aus dem US-Bundesstaat Colorado ging ein jahrelang ungeklärter Vermisstenfall voraus. Medinas Ehefrau Kimberly Greene-Medina, auch als Kimmy bekannt, verschwand 1996 im Alter von nur 19 Jahren spurlos. Ihr Mann gab damals der Polizei gegenüber an, seine Frau sei vom Zigarettenholen nicht zurückgekehrt. Erst 2005, als Michael Medina in zweiter Ehe mit Becky Garel verheiratet war, rutschte dem Ehefrauenmörder im Streit ein Geständnis heraus. Der eifersüchtige Medina warf seiner Frau Untreue vor und drohte, den gemeinsamen Sohn zu ermorden - so wie er es mit seiner ersten Frau getan hatte.

Die sterblichen Überreste von Kimberly Greene-Medina, deren Töchter zum Zeitpunkt ihres Verschwindens zwei und drei Jahre alt waren, wurden auch nach dem Geständnis ihres mörderischen Ehemannes nie gefunden. Bekannt ist nur, dass Kimmy mit einem Baseballschläger erschlagen und ihre Leiche an einem unbekannten Ort entsorgt wurde. Als Motiv gab Michael Medina an, seine Frau habe eine Affäre gehabt. Zum Zeitpunkt seiner Verurteilung werden Mordes am Kimberly Greene-Medina saß Michael Medina bereits eine 48-jährige Haftstrafe wegen Mordes an seinem 16 Monate alten Sohn Degan ab, dessen sterbliche Überreste 2005 an einer Müllkippe entdeckt worden waren.

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loc/news.de

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