06.12.2020, 10.16 Uhr

Wladimir Putin: Mega-Waffe entwickelt! Killerroboter kann "Städte in Minuten auslöschen"

Das sind keine guten Nachrichten, die uns da aus Russland ereilen. Wie der "Daily Express" berichtet, ließ Putin in Russland eine Mega-Waffe entwickeln. Bei dem neuen Kriegsgerät soll es sich um Roboter-Superpanzer handeln, die "Städte innerhalb von Minuten auslöschen" können.

Laut Medienberichten lässt Wladimir Putin Roboter-Superwaffen für Russland entwickeln, mit der Städte innerhalb von Minuten zerstört werden können. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin/AP | Aleksey Nikolskyi

Schocknachrichten aus Russland: Putin lässt eine Roboterwaffe entwickeln, mit der ganze Städte innerhalb von Minuten zerstört und ausgelöscht werden können. Das berichtet das Online-Portal des "Daily Express" am Sonntag.

Putin lässt Roboterpanzer für Russland entwickeln

Wie "Express.co.uk" berichtet, entwickelt Russland einen Roboter-Superpanzer, der ohne menschliche Kontrolle töten kann - ein furchterregender Schritt von Wladimir Putins Militär. Die sogenannte Armata T-14 der nächsten Generation könnte in Schwärmen an europäischen Grenzen eingesetzt werden und hat wie Killerroboter, die von anderen Supermächten wie China entwickelt werden, die Fähigkeit, Städte "in Minuten" zu zerstören. Das erklärt Noel Sharkey, Professor für künstliche Intelligenz und Robotik an der Sheffield University, der sich seit mehr als zehn Jahren für ein Verbot von Killerrobotern einsetzt.

Russland entwickelt massiven Superpanzer Armata T-14

Sharkey sagt, dass der T-14 ferngesteuert werden könne, aber dass russische Entwickler "eilten", um ihn vollständig autonom zu machen. Laut Sharkey seien die globalen Supermächte "darauf aus, Schwärme autonomer Waffen zu entwickeln", seit die USA die Idee Mitte der 2000er Jahre vorangetrieben hatte. Er erläuterte gegenüber "Express.co.uk": "Russland entwickelt einen massiven Superpanzer, den Armata T-14 der nächsten Generation, der jedem Militärpanzer weit voraus ist. Sie können sich Schwärme davon an der Grenze zu Europa vorstellen."

In seinen Ausführungen gegenüber dem Portal zeichnet Sharkey ein düsteres Bild. Er schildert: "Im autonomen Modus könnten diese versehentlich ausgelöst werden, um zu starten und anzugreifen, und es könnten Gegenschwärme ausgelöst werden. Wir haben keine Ahnung, wie solche Schwärme interagieren würden oder welche Tricks sie in den Ärmeln haben würden."

Städte könnten von Superwaffe in wenigen Minuten ausgelöscht werden

"Wir wissen, dass es für beide Seiten sehr schwierig sein würde, sich zurückzuziehen, wenn es einmal begonnen hat, und es könnte unsere Städte in wenigen Minuten verwüsten und auslöschen", warnt Sharkey weiter. Die US-Marine verfügt über X-47B, einen unbemannten Kampfjet und ein unbemanntes transozeanisches Kriegsschiff namens Sea Hunter.

China und USA ebenfalls in Besitz autonomer Superwaffen

China entwickelt durch künstliche Intelligenz (KI) angetriebene Panzer, Kriegsschiffe und ein autonomes Überschallkampfflugzeug namens Dark Sword, bekannt als Anjian, das angeblich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 740 Meilen pro Stunde fliegen soll.

Sharkey ist Sprecher der Kampagne gegen Killerroboter, einer Koalition von mehr als 171 NGOs in 65 Ländern, die ein Verbot tödlicher autonomer Waffensysteme (LAWS) anstreben. 2018 verabschiedete das Europäische Parlament eine Resolution, in der ein internationales Verbot von Killerrobotern gefordert wurde. Die Kampagne strebt jedoch auch einen UN-Vertrag an, um die Tötungsmaschinen zu verhindern. Ihr Hauptziel ist es, dass alle Waffen eine "sinnvolle menschliche Kontrolle" haben sollen.

Kampfroboter keine "Terminator"-ähnlichen Humanoiden

Sharkey weist darauf hin, dass autonome Waffen keine selbstbewussten Humanoiden wie der "Terminator" sind, sondern computergesteuert. Der Computer entscheidet, "wen man anvisiert und wen man tötet".

China, Russland, Großbritannien, die Vereinigten Staaten, Israel und Südkorea gehören zu den Militärmächten, die weiterhin autonome Waffensysteme auf Luft-, Land- und Seebasis entwickeln.

"Wenn diese Option nicht aktiviert wird, könnte die Welt in ein destabilisierendes Wettrüsten mit Robotern eintreten", heißt es in der Kampagne. Die Gruppe sagt, dass eins der vielen Problemen die Unfähigkeit der Maschinen sei, zwischen militärischen und zivilen Zielen zu unterscheiden. Sie behaupten auch, dass die Technologie leicht getäuscht werden kann, um falsche Ziele anzugreifen.

Autonome Roboterwaffen können leicht manipuliert werden

Sharkey sagte: "Ich bin äußerst besorgt über die Entwicklung von Waffen, die mit der Entscheidung beauftragt sind, wen man angreifen und wen man töten soll. Ich glaube nicht, dass die Computerprogramme in der Lage sind, die Kriegsgesetze bei der Auswahl ihrer Ziele einzuhalten oder bei ihrer Tötung verhältnismäßig zu sein."

Sharkey führt weiter aus: "Die Natur bewaffneter Konflikte erfordert die Täuschung des Feindes, und Computersysteme sind leicht zu täuschen. Sie können Sensoren mit falschen Bildern austricksen oder sie mit falschen Standortinformationen sprengen, die eine ernsthafte Gefahr für die Zivilbevölkerung darstellen."

"Russland wird immer kriegerischer" - Waffenexperte besorgt

2009 gründete Sharkey das Internationale Komitee für Roboterwaffenkontrolle (ICRAC), das Teil des Lenkungskomitees für die Kampagne zur Bekämpfung von Killerrobotern ist.

Die Kampagne nimmt seit 2013 an den Sitzungen der UN-Konvention über bestimmte konventionelle Waffen teil. Sie finden normalerweise dreimal im Jahr statt.

Aber Sharkey sagt, "es ist immer schwieriger geworden, Russland und die USA an Bord zu bringen". Er schildert: "Russland wird immer kriegerischer und die USA versuchen, den Fortschritt zu blockieren. China unterstützt mit rund 30 anderen Nationen ein Waffenverbot, obwohl sie diese weiterentwickeln, bis ein Vertrag vereinbart ist."

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sig/news.de

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