24.07.2019, 10.35 Uhr

Zahnpasta, Duschgel und Co.: Schlachtabfälle in Kosmetika! DIESE Stoffe stammen aus toten Tieren

Wir benutzen Zahnpasta, Duschgel und Co., um unseren Körper zu reinigen und zu pflegen. Doch in vielen Produkten stecken Stoffe aus Schlachtabfällen drin. Welche Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs sein können, lesen Sie hier.

In vielen Körperpflege-Produkten stecken Schlachtabfälle. Bild: AdobeStock / Christian Stoll

Die wenigsten machen sich Gedanken über Inhaltsstoffe in Alltagsprodukten wie Duschbad, Zahnpasta und Co.. Was viele nämlich nicht wissen, oftmals landen Schlachtabfälle in Körperpflege-Produkten. Gerade Vegetarier und Veganer finden allein die Vorstellung abstoßend.

Schlachtabfälle in Zahnpasta, Duschgel und Co.! DIESE Stoffe stammen oft aus toten Tieren

Das WDR-Verbrauchermagazin "Markt" hat auf seiner Facebook-Seite ein Video geteilt, was zeigt, in welchen Alltagsprodukten verarbeitete Schlachtabfälle drinstecken. So kann Glycerin aus Schweinefett hergestellt werden. Glycerin steckt in vielen Produkten. Angefangen bei Cremes, Zahnpasta und mehr. Der Stoff reguliert die Hautfeuchtigkeit, macht das Haar kämmbar, bindet Mundgeruch und pflegt die Zähne. Aber auch Kollagen (Hydrolyzed Collagen), was in Duschgels, Gesichtsmasken und Cremes enthalten ist, stammt aus dem Körpergewebe von Schlachttieren. Weitere Stoffe, die tierischen Ursprungs sind, sind Elastin, Lecithin, Keratin und Karmin.

Tierische Abfall-Produkte in Zigarettenfilter und Brot

Aber nicht nur bei Hygieneprodukten werden tierische Produkte verarbeitet. Auch im Brot oder Brötchen kann Schwein drin stecken. Nämlich dann, wenn der Teig unter Zugabe von L-Cystein beim Backen aufgehen soll. Dieser Stoff wird aus Schweineborsten gewonnen. Doch damit nicht genug: Hämoglobin aus Schweineblut in Zigarettenfiltern.

Tierische Produkte vermeiden?! Darauf sollten Kunden achten

Häufig werden diese Inhaltsstoffe aus Schlachtabfällen hergestellt. Leider sieht man auf der Verpackung nicht, welche Inhaltsstoffe vom Tier stammen. Eigentlich ist es ja gut, wenn ein Tier komplett verwertet wird. Aber für Veganer und Vegetarier wird das zum Spießroutenlauf. Um den Durchblick zu behalten, bedarf es einer genauen Kennzeichnung. Kunden sollen daher auf halal, vegetarische und vegane Siegel achten.

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bua/sba/news.de

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