Von news.de-Volontärin Saskia Weck - 17.10.2016, 19.51 Uhr

Graf von Askanien: Swinger-Prinz Alexander von Anhalt will die Geissens stürzen

Prinz Alexander von Anhalt, Graf von Askanien hat viele Gesichter. Nach außen macht er auf dicke Hose, doch eigentlich hat der Adoptivsohn von Prinz Frédéric von Anhalt ein weiches Herz. Wir geben Ihnen einen Einblick in das Privatleben des 45-Jährigen.

Graf Alexander mit seiner Lebensgefährtin Justine und Hund Louis leben in Los Angeles ihr High-Society-Leben. Bild: RTL2

Der nächste Trash-"Promi" bekommt seine eigene TV-Show: Prinz Alexander von Anhalt, Graf von Askanien, hat es ins Fernsehen geschafft. Welcher Sender sich für den Protz-Prinzen interessiert?! RTL2 natürlich.

Prinz Alexander von Anhalt, Graf von Askanien ganz privat

Unter dem Titel "Der Graf von Askanien - Eine schrecklich royale Familie" läuft das Format mit dem Adoptivsohn von Frédéric Prinz von Anhalt (73) ab Montagabend (17.10.2016) allwöchentlich um 21.15 Uhr. Das Kamerateam begleitet Prinz Alexander von Anhalt, der eigentlich Markus heißt, und seine Freundin Justine Christine (38) auf der Suche nach einem Anwesen in Los Angeles. Doch wer ist der Protz-Prinz wirklich?

Aus dem Bergmann ist ein Selfmade-Millionär geworden

Der 45-Jährige, der aus Dorsten in NRW kommt, ließ sich von Prinz Frédéric von Anhalt adoptieren. Zusammen mit seiner Lebensgefährtig Justine Christine betreibt er einen Swinger-Club ("Villa Palazzo"), betreibt Modefirmen und Prosecco aus der Dose. Die Lifestyle-Produkte ähneln preislich Haute Couture-Teilen, doch irgendwoher muss die Kohle ja schließlich kommen. Prinz Alexander bezeichnet sich selbst als Selfmademillionär, der sich von ganz unten - der Swinger-Prinz war früher Bergmann - nach ganz oben gearbeitet hat. Abgehoben lässt sich Markus, wie der Adoptivprinz eigentlich heißt, aber nicht nennen: "Wir sind von ganz unten gekommen, hatten kaum eine Perspektive. Ich vergesse nie, wie eine trockene Scheibe Brot schmeckt."

Auch musikalisch will der 45-Jährige jetzt voll durchstarten. Mit "Hits", die ein bisschen mal an den Ballermann, mal an Sido erinnern, hofft er auf den Durchbruch. Allerdings mit mäßigem Erfolg: Der Rap-Song "You can win the game" hat nach einem Jahr auf Youtube gerade einmal 6.000 Klicks.

"Die Geissens waren nur die Vorgruppe"

Nun hat der Ruhrpott-Prinz also auch seine eigen Reality-Show. Wer jetzt an die Geissens denkt, dem gibt der Adoptiv-Prinz einen Korb. "Die Geissens waren nur die Vorgruppe. Jetzt kommt der Premium-Hauptact. Wir sind froh, dass wir diese Sendung machen dürfen. Hier können wir zeigen, dass wir nicht so scheiße sind, wie wir aussehen.", sagte Alexander im "Bild"-Interview.

Justine Christine und Prinz Alexander von Anhalt wollen nach Amerika auswandern

Das Credo des Selfmade-Prinzen erinnert ein bisschen an Bastian Yotta alias "The Yotta Way of Life": "Glaubt an eure Ziele, dann erreicht ihr sie auch!" Genau wie den Yotta-Guru, zieht es auch den Grafen von Askanien nach L. A. Dort sucht er für Justine, Hündchen Louis und sich ein Anwesen mit einer möglichst großen Garage, denn der Rheinländer möchte nach Kalifornien auswandern. Ob er Justines Wunsch, ein kindgerechtes Haus zu kaufen, nachgeben wird? Schließlich will die Blondine so schnell wie möglich Mutter werden, während Prinz Alexander die Familienplanung noch etwas aufschieben möchte.

Adeliges Trash-Pärchen engagiert sich für kranke Kinder und Obdachlose

Dabei scheint der Selfmade-Millionär keineswegs etwas gegen Kinder zu haben: Gemeinsam mit Justine engagiert er sich für kranke Kinder. Und nicht nur das! Die beiden eröffnen demnächst auch eine Döner-Bude an der B58 in Deuten. "50 Cent von jedem verkauften Döner sind für Obdachlose bestimmt", verspricht er im Gespräch mit der "Dorstener Zeitung". Er hat eben viele Gesichter, der Prinz. Wer sich ein eigenes Bild von dem Trash-Pärchen machen will, kann das an jedem Montagabend auf RTL2 tun.

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saw/news.de

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