Charlene von Monaco «Die traurigste Braut der Welt»

Pippas Po war das große Thema bei der Hochzeit von William und Kate. Bei Charlene und Albert sind es die Tränen der Braut. Warum weinte sie?, lautet die Frage, auf die es tausend Antwortmöglichkeiten gibt.

Charlene Princess of Monaco (Foto)
Zwei Ja und viele Tränen: Charlene weinte nach der Trauung - vor Glück, vor Rührung oder vor Skepsis? Bild: dapd

Die Braut hat zweimal Ja gesagt, Albert, der «eiserne Junggeselle», hat sich doch noch gebunden und die Monegassen haben endlich wieder eine Fürstin. Ein Wochenende lang wurde im kleinen Fürstenstaat Hochzeit gefeiert. Nun kann die Welt sich wieder ernsten Themen widmen. Doch halt. Einige Fragen müssen noch beantwortet werden: Warum hat Charlene am Ende geweint? Warum sah sie so traurig aus?

Als die neue Fürstin am Abend ihren Brautstrauß in der kleinen Kapelle der Schutzpatronin von Monaco niederlegte, kullerten die Tränen über ihre Wangen, die Schminke begann zu verrutschen, Charlene tupfte mit einem weißen Taschentuch, doch die Tränen wollten nicht versiegen.

Albert und Charlene: Monaco hat ein neues Fürstenpaar

Stundenlang hatten Beobachter der Hochzeit auf eine Gefühlsregung der Braut gewartet. Endlich hatten sie eine Emotion - und zahlreiche Interpretationen für die Tränen Charlenes: «Sie weinte bitterlich. Aus echter Sorge?», fragten die einen. «Es sind Tränen des Glücks», meinten die anderen und schickten hinterher: «Wir weinen mit dir, schöne Charlene!» Und wieder andere wollten «die traurigste Braut der Welt» erlebt haben.

Von einer romantischen Märchenhochzeit kann man tatsächlich nicht sprechen: Hartnäckige Gerüchte über einen Seitensprung mit Folgen - Albert soll der Vater eines weiteren unehelichen Kindes sein - überschatteten die Trauung. Zuletzt musste sogar der Palast Unstimmigkeiten zugeben, spielte die Krise aber herunter. Man sprach von einem «kleinen Streit unter Verliebten». Doch so klein kann er nicht gewesen sein, denn möglicherweise steht dem 53-jährigen Fürsten ein weiterer Vaterschaftstest ins Haus. Zwei uneheliche Kinder hat Albert schon anerkennen müssen.

Man kann sich den Druck gut vorstellen, unter dem Charlene stand und steht - und all die Zweifel über Alberts Treue, die sie plagen. Sie muss sich fortan auch immer wieder mit der großen Gracia Patricia vergleichen lassen. Deren Hochzeit mit Fürst Rainier vor fast genau 55 Jahren war eine veritable Märchenhochzeit und galt damals als «Hochzeit des Jahrhunderts».

Eine nachdenkliche Braut, ein desinteressierter Fürst: Das ist ein nicht gerade ermutigender Einstieg in eine Ehe. Und dann der knallharte Ehevertrag, der kaum Spielraum für persönliche Entfaltung bietet. Bei Scheidung steht Charlene lediglich eine kleine Apanage auf Lebenszeit zu. Und sollten wirklich Kinder kommen, hat Albert das alleinige Sorgerecht. Das ist nun wirklich zum Weinen.

cvd/news.de

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Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • Diana Sarasai Rose
  • Kommentar 3
  • 06.02.2012 21:16

Dass ich auf so ein Thema mal antworte, wer hätte das gedacht ... hab es mal gegoogelt weil sie mich beschäftigt hat, so tief traurig wie sie immer auf wirklich allen Fotos wirkt, das hat mich ganz schön berührt - Glaube dass Albert gar nichts mit ihr will, sie sich auf den Vertrag Ehefrau trotzdem eingelassen hat weil sie ihn liebt. Aber jede Nacht alleine schläft, immer alleine ist. Morgens alleine in ihrem Bett aufwacht und erstmal weint. Mögen Segnungen über sie kommen, die es ihr erlauben, sich zu befreien aus dem Gefängnis und zu sich selbst zu kommen.

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  • Monk
  • Kommentar 2
  • 04.07.2011 06:42

Sie wirkte entweder bedroht oder/und: Sie hat ein Gefühl für sich. So weint man existentiell. Sie ist traurig und kann vielleicht nicht einmal sagen warum. Sie hat Angst. Vielleicht ihm nicht zu genügen. Ihn nicht halten zu können. Die sind da alle so allein! Bemerkenswerter: Das Gesicht des Ehemannes. Was passiert wenn sie nicht schwanger wird? Uneheliche Kinder? Nun: Geld für den Unterhalt und die Erziehung von weiteren Kindern ist doch da. Wie die sich dann später zeigen wird sich zeigen. Aber: Hochzeiten sind immer Stress. Hoffen wir das Beste und wünschen Allen alles Gute

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  • Rosemarie Jensen
  • Kommentar 1
  • 03.07.2011 18:27

Diese Tränen, die oben auf dem Bild zu sehen sind, hat die Fürstin geweint, in der kleinen Kapelle, in der sie den Brautstrauss abgelegt hat. Es fing ein kleiner Chor an zu singen, vielleicht drei, vier oder fünf junge Mädchen und da fing Charlene an zu weinen und mir hat es gefallen, sie wirkte sehr, sehr menschlich, das war schön. Der Prinz hätte sie in den Arm nehmen können, das wäre eine schöne Geste gewesen, ob er es nicht wollte oder das Protokoll es nicht erlaubt hat, kann ich nicht sagen. Ich glaube eher, es liegt nicht in seiner Mentalität.

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