Von news.de-Redakteurin - 23.04.2019, 09.45 Uhr

Mythos oder Wahrheit?: Cholesterin, Aufbewahrung, Farbe - Eier-Mythen im Fakten-Check

Besonders an Ostern ist das Ei wieder in fast aller Munde. Doch um eben dieses ranken sich zahlreiche Mythen. Was Sie wirklich zu Cholesterin, Aufbewahrung und Eier-Farbe wissen müssen.

Um das Ei ranken sich diverse Mythen. Bild: AdobeStock/ jd-photodesign

Ein Verzicht auf Eier ist besonders an Ostern nahezu undenkbar. Vor dem Osterfest werden nicht nur Eier ausgeblasen, bemalt und an den Osterstrauch gehangen, nein, ebenso werden sie gekocht und anschließend gefärbt. Doch um das leckere Hühnerprodukt ranken sich zahlreiche Mythen.

Cholesterinbombe! Wie ungesund sind Eier tatsächlich?

Hartnäckig hält sich zum Beispiel das Gerücht, zu viele Eier seien ungesund und übermäßiger Eier-Konsum würde den Cholesterinspiegel in die Höhe schießen lassen. Alles Quatsch! Ein gesunder Mensch kann seinen Cholesterinspiegel unabhängig von der Höhe der Eier-Zufuhr konstant halten. Zudem enthalten Eier viele Vitamine, Mineralstoffe, Jod, hochwertiges Eiweiß und Lecithin.

Besteht Eiweiß tatsächlich aus Eiweiß?

Was viele nicht wissen: Eiweiß oder Eiklar besteht nicht vorrangig aus Eiweißen. Tatsächlich enthält das Eigelb deutlich mehr Eiweiß und das Eiklar wiederum besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Der Rest wiederum sind Vitamine, Proteine und Mineralstoffe. Die Dotterfarbe ist übrigens abhängig vom Futter der Henne. Es kann von einem hellem Gelb bis zu einem tiefen Orange reichen. Nährwert und Frische kann man von der Dotterfarbe allerdings nicht ablesen. Hühner, die Eier mit einem satten orangefarbenen Dotter legen, haben Futter erhalten, in dem Carotinoide enthalten sind.

Legen braune Hühner braune Eier und weiße Hühner weiße Eier?

Die Farbe der Eierschale wiederum steht nicht in Zusammenhang mit dem Futter der Tiere oder deren Gefieder. Die Eierfarbe ist genetisch bedingt. Ist die sogenannte Ohrscheibe eines Huhns weiß, so legt es weiße Eier. Ist diese rot, so legt das Huhn braune Eier.

So bewahren Sie rohe und gekochte Eier richtig auf

Unklarheit herrscht auch über die richtige Aufbewahrung von rohen und gekochten Eiern. In der Regel gelangen Eier acht bis zehn Tage nach dem Legedatum in den Handel. Sind sie frisch, müssen sie nicht im Kühlschrank gelagert werden. Die harte Schale schützt das Ei. Doch je älter ein Ei ist, umso durchlässiger wird die Schale. Experten empfehlen daher, Eier spätestens ab dem 18. Tag im Kühlschrank aufzubewahren. Hart gekochte Eier wiederum kann man bedenkenlos bis zu vier Wochen im Kühlschrank lagern. Sollte die Schale allerdings einen Riss haben, empfiehlt sich ein Verzehr innerhalb von zwei bis drei Tagen.

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fka/loc/news.de

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