13.11.2018, 09.40 Uhr

Nach Grönland-Reise: Bei lebendigem Leibe verfault! Mann rotten die Hände weg

Ein Tourist aus Australien wollte auf Reisen die Schönheit Grönlands genießen - doch der Mann erlebte stattdessen die Hölle auf Erden. In der Arktis faulten dem Urlauber regelrecht die Hände weg - doch was genau ist geschehen?

Ein Australier musste eine Reise nach Grönland mit einem schmerzhaften Arztbesuch bezahlen (Symbolfoto). Bild: Pixabay / sferrario1968

Auf Reisen neue Länder, Kulturen und Landschaften entdecken geschieht nicht immer ohne Risiko - das musste auch ein Mann aus Australien erfahren, der seiner Leidenschaft fürs Wandern in Grönland nachkommen wollte. Der Tourist, über den in der "Daily Mail" berichtet wird, freute sich demnach darauf, in der Arktis die unberührte Natur zu genießen - doch letztlich landete der 29-Jährige mit höllischen Schmerzen im Krankenhaus. Was war geschehen?

Mann (29) wacht im Grönland-Urlaub mit verrottenden Händen auf

Auf seiner Wanderung durch Grönland bemerkte der Australier nach einigen Wochen merkwürdige Veränderungen an seinen Händen. An den Fingern des 29-Jährigen erschienen Blasen, die sich entzündeten und lila-grau verfärbten - bald ähnelten die Hände des Wanderers nicht nur den verrotteten Extremitäten von Zombies, der Mann wurde auch von unfassbaren Schmerzen und Juckreiz geplagt. Als der Wanderer das Brennen nicht mehr aushielt und vor lauter Schmerzen nicht mehr schlafen konnte, suchte er das nächstgelegene Krankenhaus auf.

Urlauber geht mit Horror-Blasen an den Händen zum Arzt - DAS ist der Grund für die Zombie-Hände

Dort wurden die schmerzenden Blasen aufgestochen und mit sterilen Verbänden versehen. Erst einen Monat später waren die schmerzhaften Entzündungen an den Händen abgeheilt - zu diesem Zeitpunkt war der Wanderer dahintergekommen, was die Horror-Verletzungen verursacht hatte.

Zombiehände wegen Limettensaft und Sonnenlicht

Der Wanderer, der auf seiner Reise in der Wildnis Grönlands campte und sich selbst versorgte, hatte bei der Zubereitung von Essen Limetten mit den bloßen Händen ausgepresst - der dabei austretende Saft verteilte sich auf den Fingern des 29-Jährigen und reagierte mit dem Sonnenlicht. Erschwerend kam hinzu, dass sich der Mann nach dem Kontakt mit dem Zitrussaft zwölf Stunden in der Sonne aufhielt - da der Australier seinen Wanderurlaub in den Sommer verlegte, fing er sich besonders viel Tageslicht ein.

Diagnose Phytophotodermatitis: So geht es dem Wanderer heute

Die Ärzte diagnostizierten bei ihrem australischen Patienten eine Phytophotodermatitis, die auch als Wiesengräserdermatitis bekannt ist und Hautsymptome nach Einfluss von Pflanzenextrakten und UV-A-Strahlung beschreibt. Inzwischen sind die Hautblasen abgeheilt, lediglich ein paar verfärbte Hautstellen erinnern den Grönland-Urlauber an seine Erkrankung.

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loc/kad/news.de

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