Ein Arm, beide Beine: Gliedmaßen nach Insektenstich amputiert

Eine Kölnerin hat einen Arm und beide Beine verloren, nachdem sie von einem Insekt gestochen wurde. Seit dem Stich hat sich das komplette Leben von Sonja S. geändert. Hätten die Ärzte ihre Gliedmaßen retten können?

Eine simple Mücke könnte die Kölnerin gestochen haben. Bild: dpa

Sonja S. ist Gebäudereinigerin. Doch ihren Beruf kann die 43-Jährige inzwischen nicht mehr ausüben. Schuld ist ein Insektenstich, der das gesamte Leben der Kölnerin auf den Kopf stellte. Wie "Focus Online" berichtet, ging die Frau aus Weiden Mitte März dieses Jahres wie üblich ihrer Arbeit nach. Doch als sie den Müll nach draußen brachte, wurde sie von einem Insekt gestochen.

Bein- und Armamputation nach Insektenstich

"Ich habe sofort eine Beule bemerkt. Dann wurde mir schwindelig und kalt, ich bekam Gliederschmerzen. Meine Kollegin rief einen Rettungswagen", so die 43-Jährige gegenüber dem Nachrichtenportal. Ihr Ehemann Andy eilte daraufhin ebenfalls ins Krankenhaus. Obwohl seine Frau laut eigener Aussage gar nicht gut aussah, wurde sie nach einer Untersuchung in der Notaufnahme wieder nach Hause geschickt.

Extremitäten wurden schwarz

Doch dort ging es Sonja S. immer schlechter. Sie kehrten zurück ins Krankenhaus und die 43-Jährige musste auf die Intensivstation. Dort fiel die Kölnerin schließlich ins Koma. Eine Woche musste ihr Mann warten, bis seine Frau wieder aufwachte. Doch in dieser Zeit wurden die Extremitäten von Sonja S. schwarz.

Streptokokken-Infektion führte zu Blutvergiftung

Es wird vermutet, dass die Gebäudereinigerin durch den Stich eine Streptokokken-Infektion erlitten hat. Infolgedessen kam es offenbar zu einer Blutvergiftung. "Der Arzt sagte mir, dass es eine simple Mücke gewesen sein kann, die die Bakterien transportierte", so Sonja S.

Die Nachricht, dass sie ihre Gliedmaßen verlieren würde, musste die Kölnerin erst einmal verdauen. Doch relativ schnell hat sie es akzeptiert. Schließlich ist sie noch am Leben. "Wer seltsame Symptome hat, sollte sofort einen Arzt aufsuchen. Das, was passiert ist, hätte ich mir nie träumen lassen."

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fka/jat/news.de

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