Von news.de-Redakteur Andreas Schloder
Der Kopf fühlt sich an, als würde ein Lastwagen darauf parken. Die Umwelt dreht sich wie im Karussell und einem ist speiübel wie auf großer See: Der Kater nach zu viel Alkohol macht den Morgen zur Qual. News.de zeigt, was dagegen hilft.
Was passiert im Körper?
Wissenschaftlich gesehen handelt es sich bei einem noch so kleinen Kater um eine Alkoholvergiftung. Grund für die Beschwerden nach der Zeche: Obwohl Alkohol selbst eine Flüssigkeit ist, entwässert er. Um das Zellgift abzubauen, braucht der Körper mehr Flüssigkeit und Mineralstoffe, als er aufgenommen hat. Das fehlende Wasser entzieht er den Organen – auch dem Gehirn. Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel sind die Folge. Neben der Stimmung ist auch der Blutzuckerspiegel im Keller. Wer in enthemmter Athmosphäre auch noch geraucht hat, verliert noch mehr Mineralien und Vitamine.
Große Mengen Alkohol überlasten zudem die Leber. Sie kann in der Stunde nur etwa sieben Gramm Alkohol abbauen. Das heißt: etwa 0,1 Promille pro Stunde.
Die belastende Wirkung des Alkohols wird verstärkt, wenn die Qualität des Zungenlösers zu wünschen übrig lässt - der sogenannte Fusel. Die Gefahr ist besonders bei schwarz gebranntem Alkohol hoch, wenn dabei Methanol entsteht. Das kann die Leber vergiften, was Trinker beispielsweise blind macht.
Was hilft gegen die Katerstimmung?
Es muss ersetzt werden, was der Alkohol dem Körper geraubt hat: Salz, Säure, Wasser. Auch wenn einem nicht danach zumute ist, darf sich das Frühstück von der deftigen Variante präsentieren. Denn: Salz ersetzt die verloren gegangenen Mineralien, Säure sowie Süße in Form von Obst mit viel Fruchtzucker und Vitamin C geben der Leber genügend Kraft, um die Gifte schneller abzubauen. Zudem eignen sich scharfe Gewürz wie Ingwer oder Chili, denn diese regen die Verdauung an und bringen so den Kreislauf besser in Schwung.
So hat der Kater in Zukunft schlechte Karten
Klar, dass der Gedanke an den nächsten Rausch wenige Stunden nach dem Absturz weit entfernt ist. Doch den Spruch «Nie wieder Alkohol» befolgen nur die wenigsten. Doch dem Kater lässt sich vorbeugen.
Vor dem Trinken ist es ratsam, deftig, fettig und salzig zu essen. Fett sorgt dafür, dass der Alkohol verzögert ins Blut gelangt. Salz hingegen beugt der harntreibenden Wirkung des Zellgiftes vor.
In der Praxis nicht immer so einfach, doch es wirkt: Langsam trinken und den alkoholischen Getränken auch Wasser und Saftschorlen entgegensetzen. Dadurch wird schon im Ansatz verhindert, dass der Körper zu viel Flüssigkeit verliert.
Sehr wichtig ist es, vor dem Einschlafen Mineralwasser, einen isotonischen Drink oder einen Calzium-Magnesium-Cocktail aus Brausetabletten mit Leitungswasser zu trinken. Weniger ratsam ist es, eine Kopfschmerztablette zu nehmen. Die blutverdünnende Wirkung verstärkt das Karussell im Bett.
Auch bei der Wahl der Partygetränke lässt sich dem Kater vorbeugen: Je weniger Zucker im Getränk, desto besser. Denn der geht schnell ins Blut und macht am Tag danach einen dicken Kopf. Süße Cocktails, Weine, Liköre, Punsch im Winter oder Sekt bitte nur in Maßen trinken. Stichwort Sekt: Nicht nur der Zucker, auch die verstärkt enthaltene Kohlensäure sorgt dafür, dass die Alkoholbrause schnell zu Kopf steigt.
Weinverkoster und Naturmediziner empfehlen nicht selten Kräuterauszüge aus Wermut, Artischocke oder Mariendistel, die es in der Apotheke gibt. Die bitteren Kräuter sollen – was nicht wissenschaftlich belegt ist - die Funktion der Leber unterstützen.
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ham/reu/news.de
Saufts nett so viel ! Ist besser .
jetzt antwortenKommentar meldenDein Schwiegervater ist ein Spiegeltrinker.Das werdet ihr in dem Alter nicht mehr in den Griff bekommen. So bitter wies klingt,lasst ihm den Schnaps,denn ohne seid ihr ihn ganz schnell los.
jetzt antwortenKommentar meldenMein Schwiegervater ist schon 80 Jahre alt, und kauft sich jeden Morgen eine kleine Flasche Schnaps (300ml) danach unterhält er die ganze Nachbarschaft mit Sprüchen, die schon jeder auswendig kennt. Dann schläft er eine Runde und kauft sich am Nachmittag nochmal 300ml. Das geht schon 40Jahre so. Nur dass die Schnapsflasche früher grösser war. Wenn er Keinen findet, der ihm das Trinkgeld gibt, wird er allerdings nach 2 Tagen krank. Dann schickt meine Schwiegermutter jemanden los, ganz schnell Schnaps zu kaufen, um ihren Mann wieder auf die Beine zu bringen.
jetzt antwortenKommentar meldenFür diesen blöden Spruch müsste man Dich 24 Stunden verpflichten Leberzirrhosekranke im Endstadium beim Sterben zu zu begleiten!!!! Wenn das Gehirn noch leben will aber der Körper langsam vergiftet wird und alle inneren Organe LANGSAM abschaltet!!!! der nächste Kater lässt bestimmt lange auf sich warten.
jetzt antwortenKommentar meldenWas solls, wenn die Leber im Arsch ist wird auf der Milz weiter gesoffen! hahahahahaha :-)
jetzt antwortenKommentar meldenNervengift im Körper. Was hilft? Kein Nervengift trinken!
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