Sa., 26.05.12

Kastration 30.03.2011 «Schwanz ab» statt elektronischer Fußfessel?

david (Foto)
Bei Michelangelos David ist alles dran. Bild: dpa

Von news.de-Redakteurin Isabelle Wiedemeier

Er schnitt dem älteren Liebhaber seiner Tochter die Hoden ab: Der Prozess gegen einen 47-Jährigen in Bielefeld wirft Fragen auf: Was passiert bei einer Kastration? Und wann ist sie in Deutschland erlaubt?

Kastration ist kein Thema, über das Mediziner gern sprechen. Zumindest, wenn es nicht um Hunde und Katzen, sondern um Menschen gehen soll. Denn in Bielefeld hat ein besonders ekelhafter Racheakt stattgefunden, der seit Mittwoch vor Gericht verhandelt wird. Ein Vater schnitt dem vermutlichen Liebhaber seiner 17-jährigen Tochter die Hoden ab. Der 58-jährige Mann überlebte. Doch die Anfrage an verschiedenen Unikliniken, was denn so eine Kastration für einen Mann bedeute, löste bei vielen Urologen nur Unverständnis aus. Kein angenehmes Thema.

Doch Wolfgang Bühmann, Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen, verfolgt den Prozess. Und erklärt genau, welche Konsequenzen die sogenannte Entmannung für einen Mann hat. Im Bielefelder Fall ist eins für ihn klar: Der Mann hätte sterben können. Denn die Hoden werden durch eine Arterie versorgt, «die, wenn sie aufgeschnitten wird, nicht aufhört zu bluten».

Doch auch, wenn die Geschlechtsorgane bei einer Operation entfernt werden müssen, hat dies gravierende Folgen, wie Bühmann erklärt. Die Hoden produzieren das Hormon Testosteron, verantwortlich für die Libido: «Ohne die Hoden erlischt der Sexualtrieb.» Nebeneffekt sei, dass auch die Aggression der Männer abnehme und sie ausgeglichener würden. «Die Stimmungslage verändert sich. Die Kehrseite ist, dass sie weniger Antrieb verspüren, lustlos werden», sagt der Urologe. Negativ auf die Psyche wirkt sich natürlich auch die körperliche Versehrtheit aus - der Verlust der Männlichkeit. «Das ist ähnlich wie bei einer Brustamputation», erklärt Bühmann.

Männer bekommen Frauenkrankheiten

Nicht nur emotional, auch körperlich werden Männer durch den Verlust der Hoden weiblicher. Muskulatur wandelt sich in Fett um und auch die Körperbehaarung geht zurück. Dazu komme, dass die Knochen ohne Testosteron schneller entkalken - was zu Osteoporose führt, eigentlich eine typische Frauenkrankheit. Eine hohe Stimme, wie früher bei Eunuchen, droht jedoch nicht. Bei den klassischen Kastraten wurde die Verstümmelung schon als Junge durchgeführt, der Stimmbruch fand einfach nicht mehr statt.

Doch Kastration ist nicht nur im Zusammenhang mit sadistischen Racheakten oder Krebserkrankungen ein Thema. In Deutschland ist seit 1969 das sogenannte «Gesetz über die freiwillige Kastration und andere Behandlungsmethoden» in Kraft - ein Gesetz, das der Berliner Männertherapeut Peter Thiel als «Beihilfe zur Selbstverstümmelung und Körperverletzung» bezeichnet. Für ihn ist es nichts anderes, als würde der Staat Ärzten erlauben, auf Wunsch des Patienten Arme oder Beine zu amputieren - und das Bedürfnis zur Kastration nichts weiter als eine Form der Autoaggression.

In der Begriffsbestimmung des Gesetzes lässt sich nachlesen: «Kastration im Sinne dieses Gesetzes ist eine gegen die Auswirkungen eines abnormen Geschlechtstriebes gerichtete Behandlung ...». Damit ist noch die tatsächliche Entfernung der Keimdrüsen gemeint, während 40 Jahre später das Schlagwort «chemische Kastration» in aller Munde ist, wenn es um das Unschädlichmachen von Sexualstraftätern geht.

Chemische Kastration statt Fußfessel?

Wolfgang Bühmann erinnert sich an einen Prozess in den 1960er Jahren, bei dem einem Triebtäter tatsächlich die Hoden abgenommen wurden. «Das ist eigentlich eine sehr moderne Form des Strafvollzugs. Den Tätern wurde angeboten, sich gegen Freigang kastrieren zu lassen.» Die heute mögliche chemische Kastration durch Medikamente hält er für die optimale Möglichkeit, Sexualstraftäter zu bändigen. «Ich frage mich, warum das nicht gemacht wird, gerade vor dem Hintergrund der Diskussion um die Sicherungsverwahrung», sagt der Urologe.

Peter Thiel ist ein Gegner dieser Option - er hält sie auch nicht für wirksam. «Das Bösartige, Destruktive einer Persönlichkeit ist nicht durch eine Kastration verschwunden. Es sitzt im Kopf und nicht im Schwanz», betont er. Selbst wenn durch den Eingriff sicher gestellt sein sollte, dass der Mann keine Frau mehr penetrieren könne, werde sich die Destruktivität anders äußern. Aus Mangel an Fakten ist der Ruf nach dem chemischen «Schwanz ab» für Therapeut Peter Thiel vor allem eins: eine populistische Politiker-Ente, die das Volksbedürfnis nach Sicherheit ruhigstellen will.

Bühmann hingegen ist vom Erfolg überzeugt. Der Sexualtrieb werde mit Sicherheit unterbunden - und ohne Testosteron auch die allgemeine Destruktivität gemildert. «Das ist in jedem Fall besser als die elektronische Fußfessel», findet er.

reu/news.de
Leserkommentare (21) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Bernd
  • Kommentar 21
  • 26.01.2012 11:19
 Antwort auf Kommentar 18

Hallo Kathrin, würdest du mal bei einer männlichen Kastration dabei sein wollen, zusehen wie es gemacht wird ? b.engel2@gmx.de Sag mir Bescheid, dann kann ich etwas arrangieren LG

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  • dörr
  • Kommentar 20
  • 19.09.2011 08:34
 

Eine Kastration kostett ist ab 650 Euro Ambulant, 1 Tag Stationär bereits für 1.300 Euro durchzuführen. Dauer einer Kastration an Mann gerade Zwischen 15 u. 20 Minuten.

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  • Jan Bier
  • Kommentar 19
  • 05.04.2011 02:15
 

Es ist auch Bestandteil der Meinungsfreiheit bräunlichen Mist auch als solchen benennen zu können. Unser Rechtssystem ist trotz aller Mängel (die ich aber an ganz anderer Stelle sehe als sie) pro Menschen- und Bürgerrechte. Ihre Fordeurng nach Verstümmelung von Kriminellen ist verfassungsfeindlich und im Widerspruch zur UN-Charta: Also indiskutabel. Wenn man etwas verändern sollte, dann mehr in Richtung Resozialisierung - das ist das einzig wirksame Mittel für mehr Sicherheit. Man kann übrigens auch Opfer staatlicher Willkür werden - oder eines von den Boulevard-Medien aufgehetztem Mob.

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  • mkathrin
  • Kommentar 18
  • 04.04.2011 13:54
 Antwort auf Kommentar 16

Hallo Jan, über Deine Antwort bin ich mehr als bestürzt. Das hat überhauptnichts mit Nazis zu tun, sondern ich sehe das als Schutz der Allgemeinheit. Wir wissen doch selbst, dass Vergewaltiger nach einer Zeit wieder "entlassen" werden und weiter machen. Zoophilisten gehen sogar meist straffrei raus. Also was soll diese unqualifizierte Äußerung. Das ist meines Erachtens eine Diskriminierung der Opfer zu Gunsten der Täter und hat nichts mit Folter zu tun. In der Bibel steht Aug um Aug, Zahn um Zahn. Unsere Rechtsprechung ist eh in dieser Hinsicht das Allerletzte. Pro Täter, contra Opfer.

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  • aufmerksamer Mitleser
  • Kommentar 17
  • 04.04.2011 13:34
 

@ J.Bier. Es ist schon ganz schön anmaßend, die offne ehrliche Meinung hier einfach mal so in die braune Ecke zu schieben, nur weil es Ihnen nicht in den Kram passt.Natürlich stehen Menschenrechte FÜR JEDEN MENSCHEN!an oberster Stelle. Das gilt aber umso mehr für die vielen Opfer von sexueller Gewalt und von Gewalt überhaupt. Wer sich erdreistet menschliches Leben zu gefährden, zu verletzen oder sogar auszulöschen, dem kann nur mit harter Strafe durch die Gesellschaft begegnet werden. Nicht mit dieser sanften Täterhätschelei wie derzei in Deutschland. Mögen Sie nie Opfer werden !!!

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  • Jan Bier
  • Kommentar 16
  • 03.04.2011 21:03
 

Ich habe erst jetzt die anderen Kommentare gelesen und bin, offen gesagt, entsetzt angesichts solch geballter Menschenverachtung. Solche Äußerungen machen klar, aus welcher geistigenHaltung heraus die ganzen braven Deutschen die Nazis an die Macht wählen konnten.

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  • Jan Bier
  • Kommentar 15
  • 03.04.2011 20:54
 

Bürger- und Menschenrechte gelten auch für Verdächtige und verurteilte Kriminelle. Es geht genauso wie bei der Folter umrechtsstaatliche und zivilisatorische Prinzipien. Desweiteren gibt es tatsächlich keinen einzigen beweis dafür, dass Verstümmerlung, oder auch die Todesstrafe ein wirksames Mittel gegen Kriminalität wären. So ganz nebenbei wäre eine solche Praktik auch verfassungswidrig - glücklicherweise.

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  • Nicolas Feernes
  • Kommentar 14
  • 03.04.2011 12:23
 

Es ist die einzig wirksame Methode. Ich habe das in meinem Buch "Die Augenbinde der Justitia" ausreichend kommentiert und Pro und Contra abgewogen. Psychologie als Heilmittel versagt auf ganzer Linie. daher ist es für mich unverständlich, dass immer noch viel Wert auf die Einschätzung von Psychologen bei der Strafzumessung gelegt wird. Eine Kastration darf allerdings nie unwirksam gemacht werden durch Einnahme von Testosteron, wie es im Bachmeier-Täter geschehen war.

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  • Gerd
  • Kommentar 13
  • 03.04.2011 12:22
 

Was für eine Dreistigkeit, dieses schwere Verbrechen, diese unerträgliche Selbstjustiz in so einem Artikel zu verharmlosen. Haben Sie gar keinen Anstand und kein rechtsstaatliches Empfinden mehr, Frau Wiedemeier? Berichten Sie doch lieber einmal über Missbrauchs-Falschbeschuldigungen, so wie diese vorbildliche Gleichstellungsbeauftragte: http://geschlechterdemokratie.wordpress.com/2011/04/01/der-misbrauch-mit-dem-misbrauch/

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  • Gerd Anton
  • Kommentar 12
  • 03.04.2011 09:14
 

Man sollte bei der Bestrafung von Kriminellen nie aus dem Auge verlieren, dass es immer wieder zu Fehlurteilen der Justiz kommt. Das spricht nach meiner Meinung gegen Verstümmelungen und Todesurteile. Je länger man sich mit der Geschichte von möglichen Justizirrtümern beschäftigt, desto mehr hofft man, dass man niemals mit der Strafjustiz Bekanntschaft macht.

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  • na ja
  • Kommentar 11
  • 03.04.2011 09:07
 

Geschlechtsneutral müsste man dann aber auch die Sterilisierung der Frauen fordern, die zwar viele Kinder mit oft vielen Vätern in die Welt setzen, diese jedoch nicht selber oder über Familienbeziehungen finanzieren und vor allem erziehen können. Aber diese Art von Diskussion befindet sich zwar auf der gleichen Ebene wie die hier angedachte, ist in Frauenzirkeln verfemt. PS: Gab's solche chemischen Behandlungen nicht auch mal für Schwule und Lesben?

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  • mkathrin
  • Kommentar 10
  • 02.04.2011 20:30
 

Dem kann ich im Prinzip zustimmen, jedoch wie Bühmann schrieb, sitzt der Trieb nicht im Schwanz sondern im Kopf, denn Sex findet überwiegend im Gehirn statt. Dann müsste man, um effektiv zu sein, diese Gehirnpartie lahm legen und das geht nur unter Lebensgefahr, was nicht schlimm wäre, Auf Vergewaltiger und Zoophilisten kanndie Welt verzichten.

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  • Lotshi
  • Kommentar 9
  • 01.04.2011 09:40
 

Das ist schon mal gemacht worden,bei Jürgen Bartsch,dem Mörder von Timo Rinnelt. Mörder bei Kastration verblutet,war damals die Schlagzeile. Dennoch denke ich,das die entfernung der Triebe,für alle Beteiligten,die bessere Lösung ist.

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  • aufmerksamer Mitleser
  • Kommentar 8
  • 31.03.2011 16:05
 

Ich bin schon seit vielen Jahren der Meinung, daß den unbelehrbaren Sexualstraftätern nur mit Kastration begegnet werden sollte. Zum einen ist dann mit sexuellem Verlangen und somit dem Drang nach Ausleben sexueller Gewalt ein für alle mal Schluss. Zum anderen hätte es eine enorme Signalwirkung auf potentielle Sexualtäter und obendrein endlich eine wirkliche Genugtung für die Opfer. Die bisherige Praxis von Bewährung und Glauben an das "Gute im Menschen" hat nur ganz wenige Täter auf den Pfad der Tugend gebracht. Im Gegenteil die meisten werden rückfällig und verbreiten weiterhin Angst.

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  • brainthink
  • Kommentar 7
  • 31.03.2011 15:03
 Antwort auf Kommentar 6

Ein Trugschluss. Denn: mit Abnahme des Testosteronsspiegels kehrt im Hirn weitgehend Ruhe ein, der Sexualtrieb wird gehemmt. Querschnittslähmung ist keine Option, denn das wäre wie mit Kanonen auf Spatzen zu schießen und ist auch moralisch nicht zu vertreten.

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  • peter27
  • Kommentar 6
  • 31.03.2011 14:03
 

Kastration ist Müll, da der Sexualstraftäter geistig immer noch über Gewaltpotential verfügt und auch mobil ist. Eigentlich wäre ich für die Durchtrennung eines Rückenwirbels/Nerven zwecks Querschnittlähmung. Somit ist der Sexualtrieb weg und die Mobilität ist eingeschränkt. Somit erspart man sich auch die Haft und somit Steuergelder. Wieso eine derartige Behandlung nicht schon lange diskutiert wird, ist mir schleierhaft!

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  • Ernst Uwe
  • Kommentar 5
  • 31.03.2011 13:14
 

Nach meiner vollständigen Enfernung der Prostata infolge Krebs bin ich kastriert. Ich spüre das aber nicht und fühle wie vordem, kann aber nicht mehr " verkehren". Das Leben ist aber so lebenswert, daß man andere Erlebnisse auskosten kann.

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  • Peer Spektive
  • Kommentar 4
  • 31.03.2011 13:14
 Antwort auf Kommentar 1

Die Fehler sind zwar ärgerlich aber ich denke, jeder hat verstanden worum es geht. Eine Äußerung zum Thema wäre sicher sinnvoller gewesen, als die Autorin zu diskreditieren.

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  • Peer Spektive
  • Kommentar 3
  • 31.03.2011 13:11
 

Selbstverständlich handelt es sich um eine Abwägung von Rechtsgütern - körperliche Unversehrtheit gegen Schutz von Unschuldigen. Bei beonders schweren Fällen halte iche s aber schon für angebracht, das Recht des Einzelen zum Wohle der Gemeinschaft zu beschneiden. Wenn nicht hauptsächlich Männer die Gesetze machen würden, wäre dies schon längst durchgesetzt. Ich bin auch als Mann für die Kastration, insbesondere dann, wenn die "Heilungsprognose" negativ ist.

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  • sdfasdf
  • Kommentar 2
  • 30.03.2011 23:12
 

Kein guter Artikel. Wie steht es denn mit Informationen zu dem eigentlichen 'Aufhänger'? Wie geht es denn vor Gericht weiter bzw. was kam dabei heraus? Was sind die genaueren Hintergründe? Irgendwie kommt da nicht viel rüber. Die Erklärungen sind im Verhältnis zum Inhalt der eigentlichen News zulange bzw. schein es wirklich aus min. zwei Quellen zu stammen. Es fehlt dann aber wieder der Bezug zur gerichtlichen Klärung. Ich glaube auch nicht, dass bei Urulogen dieses Thema erstaunen auslösend wird. Evtl. lags an einer schlecht formulierten Frage?

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  • dear dori
  • Kommentar 1
  • 30.03.2011 17:52
 

Frau Wiedemeier sollte sich dringend um einen Korrekturleser bemühen. Auch, wenn das Zitat wahrscheinlich von anderer Stelle kopiert wurde, wird - wie der Artikel anzeigt - das Destruktive und das Bösartige einer Persönlichkeit immer noch groß geschrieben. Und was bedeutet eigentlich "sardistisch", ist das sowas wie sardisch, also die Bewohner von Sardinien betreffend? Das mit den Fällen sollten wir vielleicht auch noch einmal üben, auch wenn in diesem Fall glücklicherweise den Eunuchen, oder vielmehr den Kastraten, keine hohe Stimme droht.

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