So., 12.02.12

Weibliche Anatomie Von Zitzen, Frauen und Ziegen

Artikel vom 05.02.2010

Was haben Barbara Schöneberger, Pamela Anderson und Dolly Buster gemeinsam? Richtig: eine üppige Oberweite - bestehend aus zwei Brüsten. Aber warum eigentlich zwei und nicht etwa drei oder vier? News.de erklärt's:

Mal groß, mal klein, aber immer zwei -­ die weiblichen Brüste gibt es nur paarweise, das erscheint uns völlig selbstverständlich. Doch beim Blick ins Tierreich fällt auf: Bei der Anzahl der Milchdrüsen gibt es eine enorme Bandbreite. Sie reicht von zwei bis zu 24 bei der Nagetierfamilie mit dem bezeichnenden Namen Vielzitzenmäuse. Aber warum haben sich beim Menschen ausgerechnet zwei Milchdrüsen entwickelt und nicht vier oder drei? Was bestimmt die Anzahl der Milchdrüsen bei Mensch und Tier?

«Der Mensch ist ja objektiv betrachtet ein Säugetier», sagt Sabine Wenisch vom Institut für Veterinär-Anatomie, -Histologie und -Embryologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen: «Die Anzahl der Zitzen ist bei Säugetieren an die durchschnittliche Wurfgröße angepasst.» Als grobe Faustregel gilt dabei: Die Zitzenzahl entspricht der durchschnittlichen Zahl der Jungtiere mal zwei.

Das gilt beispielsweise auch für die Vielzitzenmaus, sie hat mit ihren 24 Zitzen meist 12 Jungtiere zu versorgen. Tiere wie Pferd oder Ziege, die durchschnittlich nur ein Junges bekommen, haben dementsprechend nur zwei Stationen an der Milchbar. «In dieses Prinzip gliedert sich eben auch der Mensch ein», sagt Wenisch. Nur in etwa 1,2 Prozent der Fälle kommt es beim Menschen zu einer Zwillingsgeburt.

Es gibt allerdings Ausnahmen von dieser Regel, wie beispielsweise bei der Kuh. Ein Kuheuter besitzt vier Zitzen, obwohl auch bei Rindern Zwillingsgeburten nur in rund fünf Prozent der Fälle vorkommen. Bei manchen Tieren hat sich die Natur quasi großzügig zu Gunsten eines zusätzlichen Zitzenpaars gezeigt. Grundsätzlich gilt aber ein minimalistisches Prinzip in der Evolution von Lebewesen: «Die Natur verschwendet nicht gern», sagt Wenisch. Wenn nur ein Junges versorgt werden muss, braucht der Körper auch keinen Aufwand für die Ausbildung von vielen Milchdrüsen zu betreiben.

Für die gerade Anzahl und paarweise Anordnung der Brustdrüsen ist ein Grundprinzip der Anatomie verantwortlich: «Säugetiere haben einen bilateral symmetrischen Körperbau», erklärt Wenisch. Die Milchdrüsen entwickeln sich aus den paarig angelegten Milchleisten auf beiden Körperhälften. Je nach Tierart entstehen daraus die Zitzen. Bei vielen Tieren mit nur zwei Milchdrüsen befinden sie sich zwischen den Hinterbeinen. Beim Menschen und Affen haben sie sich dagegen zwischen den Vordergliedmaßen entwickelt. Eine Eigenart, die uns mit dem größten Landtier der Welt verbindet: Auch Elefantenkühe haben zwei Brüste zwischen den Vorderbeinen.

car/news.de/ddp
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Weibliche Anatomie: Von Zitzen, Frauen und Ziegen » Gesellschaft » Nachrichten

URL : http://www.news.de/gesellschaft/855043261/von-zitzen-frauen-und-ziegen/1/
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Leserkommentare (5)
  • Kommentar: 5
  • 18.02.2010 16:56
von
scholz1

zwei sind meiner Meinung nach genug. wenn sie die Frauen jedoch auf dem Rücken hätten- - - ich hätte Tanzen gelernt

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  • Kommentar: 4
  • 09.02.2010 17:41
von
Hermann Huber
Antwort auf Kommentar 1

Das dachte ich mir schon, daß Nasus Longus Petzus alias Bobbie Brown mit Frauenbrüsten überfordert ist, doch da es so wichtig ist wie dieser eben fallende Reissack in China habe ich darob noch kein Aufhebens gemacht. Möpse, ja so nennen die nichtschwulen Chauvis aus den späten 60ern die Brüste von Frauen, wohl im Lexikon nachgeschlagen? Igitt, die Vorstellung daß eine drei haben könnt', schrecklich! Noch immer die Spindel im Arsch, Bobbie?

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  • Kommentar: 3
  • 06.02.2010 08:56
von
Elster
Antwort auf Kommentar 2

Kleiner ja ,aber keine drei !!Sieht doch ulkig am Körper aus der Frau .Nee,bloß nicht !!!

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  • Kommentar: 2
  • 05.02.2010 17:10
von
bernie reyem

3 Möpse wären besser, wenn sie dafür etwas kleiner wären. Man könnte dann besser jonglieren.

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  • Kommentar: 1
  • 05.02.2010 13:30
von
Longus

es reicht wenn frauen 2 möpse haben. noch mehr davon wäre schrecklich, denn ich habe auch so schon sprichwörtlich damit alle hände voll zu tun.

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