Fr., 25.05.12

Kosmetologie 17.04.2009 Naturwissenschaftliches Studium der Schönheit

«Bye Bye Arschgeweih»: Wenn Tattoos nerven (Foto)
Zur Kosmetologie gehört auch, Tattoos zu entfernen. Bild: dpa

Schminken will gelernt sein. Das kann man sogar studieren. Allerdings geht es dabei weniger um die richtige Farbwahl, sondern vorrangig um die Gesundheit, um die Wirkung chemischer Verbindungen und auch um die Forschung.

Faltenfreie Haut, perfektes Make-up - so dürfte sich mancher Studenten im Fach Kosmetologie vorstellen. Tatsächlich müssen die angehenden Schönheitsexperten mehr als Schminktipps lernen. Sie analysieren Pflegemittel und prüfen, welche Stoffe gut verträglich sind. «In erster Linie ist das ein naturwissenschaftliches Studium», sagt Willi Hoppe von der Universität Osnabrück. «Bei uns muss man also viel Chemie lernen, das darf man nicht unterschätzen.»

Im Studium stehen Studenten daher eher im Labor als vor dem Spiegel. Dort mischen sie zum Beispiel Hautcremes zusammen und untersuchen deren Wirkstoffe. Dabei nimmt die Dermatologie viel Platz auf dem Lehrplan ein: Gelehrt wird Hoppe zufolge etwa, wie allergischen Reaktionen und Hautkrankheiten vorgebeugt werden kann.

Daneben geht es um die Vermarktung von Kosmetika oder Haarfärbemittel und um Gestaltungstipps etwa beim Schminken. Hinzu kommen aber auch technische Verfahren, wie Laserbehandlungen oder DermabrasioseDabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die Haut abgeschliffen wird, etwa bei Verhornung, Pigmentveränderungen oder um Tätowierungen zu entfernen. Umgesetzt wird die Dermabrasiose zumeist unter örtlicher Betäubung. .

Kosmetologie ist ein Frauenfach: Im Schnitt gebe es pro Jahrgang mit 20 bis 25 Studenten nur einen Mann, sagt Hoppe. Die meisten Absolventen arbeiteten später in Berufsschulen. Außerdem gebe es Jobs für sie in der kosmetischen Industrie, etwa im Marketing oder in der Forschung. Unter dem Namen Kosmetologie wird das Fach nur in Osnabrück geführt - ähnliche Studienangebote gibt es Hoppe zufolge aber zum Beispiel an der Universität Duisburg-Essen und an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Wer Kosmetologie studiert, schließt in der Regel mit einem BachelorNiedrigster akademischer Abschlussgrad. An den deutschen Hochschulen wird dieser Abschluss in der Regel nach drei Studienjahren (sechs Semester) erreicht. ab. Es gibt aber auch die Möglichkeit in dieser Richtung eine Berufsausbildung zu absolvieren.

ham/ruk
Leserkommentare (3) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Ewelina
  • Kommentar 3
  • 17.04.2012 14:23
 

Hallo :) ich habe in Polen Kosmetologie studiert(PWSZ w Nysie-Staatliche Fachhochschule in Nysa).Ich habe Bachelor gemacht.Jetzt wohne ich in Deutschland und ich weiß nicht, ob meine Zeugnisse sind hierher Anerkannt.Ich bin ohne Beruf jetzt und was soll ich machen :(

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  • Moni
  • Kommentar 2
  • 29.03.2012 21:57
 

Hallo! Ich studiere kosmetologie in Opelnn(Polen-WSzM w Opolu) II Jahr. Kann ich zB. 1 semester in Osnabruck machen oder Praktikum?

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  • sweetanna
  • Kommentar 1
  • 28.06.2010 16:08
 

Ich hätte nur eine Frage!! Wo kann man überall kosmetologie studieren..?!

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