Cristiano Ronaldo: Superstar verlässt Portugal-Team – jetzt will er die Wahrheit enthüllen
Cristiano Ronaldo sorgt bei Portugal für Aufregung. Nachdem ihm erneut ein Platz auf der Bank drohte, verließ der Superstar das Trainingslager und kündigte an, später die Gründe für seinen möglichen Abschied zu erklären.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
Suche
- Ronaldo verließ das portugiesische Trainingslager per Privatjet
- Nationaltrainer Jorge Jesus weist einen Streit mit dem Superstar zurück
- Ronaldo kündigte an: "Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit" sagen
Mehr News zu Stars und Promis finden Sie am Ende des Artikels.
Cristiano Ronaldo hat das Trainingslager der portugiesischen Nationalmannschaft vor dem Nations League Spiel gegen Dänemark verlassen. Vorausgegangen war die Entscheidung von Nationaltrainer Jorge Jesus, den 41-Jährigen erneut nicht für die Startelf einzuplanen. Ronaldo flog anschließend mit einem Privatjet nach Madrid.
Ronaldo zieht Konsequenzen nach Bankplatz
Bereits beim 2:1 gegen Norwegen hatte Ronaldo die komplette Partie von der Ersatzbank aus verfolgt. Anschließend sorgte sein Verhalten für Diskussionen. Auch bei der Vorbereitung auf das Duell mit Dänemark trainierte der Kapitän nicht regulär mit der Mannschaft. Für zusätzlichen Zündstoff sorgte "t-online" zufolge schließlich die Pressekonferenz von Jorge Jesus. Der portugiesische Coach kündigte an, erneut Gonçalo Ramos von Beginn an einsetzen zu wollen. Kurz darauf verließ Ronaldo das Teamquartier.
Ronaldo kündigt Erklärung an
Seinen Abschied aus dem Trainingslager bestätigte Ronaldo anschließend selbst über Instagram. Er erklärte, seine Entscheidung sei nach der Pressekonferenz des Trainers und einem Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands Pedro Proença gefallen. Besonders viel Raum für Spekulationen ließ Ronaldo mit einer weiteren Aussage. "Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit über die Gründe für meinen Abschied von der Nationalmannschaft sagen", schrieb der Superstar.
Ob damit tatsächlich das Ende seiner internationalen Karriere gemeint ist, ließ Ronaldo offen. Er wünschte Portugal und seinen Mitspielern ausdrücklich viel Erfolg.
Jorge Jesus weist Streit zurück
Trainer Jorge Jesus hatte zuvor versucht, die Situation herunterzuspielen. Einen offenen Konflikt mit seinem Kapitän wollte er nicht bestätigen. Gleichzeitig stellte er klar, dass die Entscheidung über die Aufstellung allein bei ihm liege. "Ich bin derjenige, der die Entscheidungen trifft, und das weiß jeder", sagte Jesus.
Nach Darstellung des Trainers habe sich Ronaldo zudem nicht geweigert, mit der Mannschaft zu arbeiten. Jesus erklärte, der Portugiese habe ihm signalisiert, dass er jede Entscheidung akzeptieren werde, unabhängig davon, ob er spiele oder auf der Bank beziehungsweise Tribüne sitze.
Ende einer Ära?
Ronaldo ist Portugals Rekordnationalspieler und Rekordtorschütze. Er absolvierte bislang 234 Länderspiele und erzielte 146 Treffer. Sein überraschender Abgang sorgt deshalb für Spekulationen über das Ende seiner Nationalmannschaftskarriere.
Eine endgültige Rücktrittserklärung liegt allerdings bislang nicht vor. Gleichzeitig wurde seine berühmte Rückennummer 7 für das Spiel gegen Dänemark bereits an Rafael Leão vergeben. Damit ist derzeit offen, ob Ronaldo nach seiner angekündigten Erklärung noch einmal für Portugal auflaufen wird. Fest steht lediglich, dass die Zusammenarbeit mit dem neuen Nationaltrainer Jorge Jesus bereits früh von Spannungen begleitet wird.
Mehr News zu Stars und Promis finden Sie hier:
- Jetzt wird es persönlich – Comedian teilt gegen Sylvie Meis aus
- Insider enthüllt – Sussex-Herzogin schmiedet perfiden Geheimplan gegen Kate
- "Peinlicher Tiefststand" – US-Präsident lockt nur 91 Zuschauer an
- Wut-Ausraster beim Interview – US-Präsident geht auf Journalisten los
- Massagen, Handys und Sonderessen – so luxuriös lebt der Skandal-Rapper im Knast
mlk/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.