Juristischer Ärger bei den Ochsenknechts: Jimi Blue erneut im Visier der Justiz – zweiter Betrugsvorwurf

Für Jimi Blue Ochsenknecht wird es juristisch erneut ernst: Neben dem laufenden Verfahren in Österreich ermittelt nun auch die Staatsanwaltschaft Köln wegen eines weiteren Betrugsvorwurfs gegen den Schauspieler.

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Neue Betrugsermittlungen gegen Jimi Blue Ochsenknecht (Foto) Suche
Neue Betrugsermittlungen gegen Jimi Blue Ochsenknecht Bild: picture alliance/dpa | Lukas Barth-Tuttas
  • Neue Ermittlungen in Köln wegen eines angezeigten Betrugs aus dem Jahr 2024
  • In Tirol läuft weiterhin das Verfahren um eine unbezahlte Hotelrechnung
  • Ochsenknecht weist einen Betrugsvorsatz zurück und will seinen Ruf wiederherstellen

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Für Jimi Blue Ochsenknecht reißen die juristischen Probleme nicht ab. Während in Österreich weiterhin ein Verfahren rund um eine unbezahlte Hotelrechnung läuft, beschäftigt sich nun auch die Staatsanwaltschaft Köln mit einem neuen Betrugsvorwurf gegen den Schauspieler.

Staatsanwaltschaft Köln ermittelt

Nach Informationen der "Bild" geht es um einen Vorfall aus dem Jahr 2024. Das entsprechende Verfahren war zunächst bei der Staatsanwaltschaft Hannover angesiedelt und wurde im September 2025 von den Kölner Behörden übernommen. Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer bestätigte die Ermittlungen und erklärte, das Verfahren sei wegen eines "angezeigten Betrugs aus dem Jahr 2024" übernommen worden. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. Ochsenknecht selbst will von dem neuen Verfahren bislang nichts gewusst haben. Auf die Nachfrage der "Bild" reagierte der 34-Jährige knapp: "Davon weiß ich nichts." Sein Anwalt äußerte sich dem Bericht zufolge ebenfalls nicht zu den Vorwürfen.

Auch Verfahren in Tirol noch nicht beendet

Parallel dazu ist der Fall rund um eine Hotelrechnung in Österreich weiterhin offen. Ochsenknecht soll die Kosten für seine Geburtstagsfeier im Kirchberger Hotel "Sonne" in Höhe von rund 13.800 Euro zunächst nicht beglichen haben. Im vergangenen Jahr stand der Schauspieler deshalb bereits vor dem Landesgericht Innsbruck. Nach seiner Festnahme am Hamburger Flughafen im Juni 2025 verbrachte er 23 Tage in Untersuchungshaft. Später übernahm seine damalige Partnerin Yeliz Koç die offene Rechnung. Eigentlich sollte das Verfahren gegen Zahlung einer Geldbuße beendet werden. Ochsenknecht zahlte die geforderte Summe von 18.000 Euro auf ein Justizkonto. Die Staatsanwaltschaft legte jedoch Beschwerde ein. Das Oberlandesgericht Innsbruck entschied anschließend, dass der Prozess fortgesetzt werden muss.

Schauspieler weist Betrugsvorsatz zurück

Für einen weiteren Verhandlungstermin in Innsbruck wird Ochsenknecht nach Angaben seines neuen Verteidigers Lukas Staffler nicht persönlich erscheinen. Der Anwalt begründet dies damit, dass sein Mandant bereits umfassend zu dem Vorwurf Stellung genommen habe.
Damit sieht sich Ochsenknecht derzeit mit juristischen Problemen an mehreren Fronten konfrontiert. Während in Tirol weiter über den ursprünglichen Hotel-Fall gestritten wird, laufen in Köln inzwischen Ermittlungen wegen eines weiteren, bislang nicht näher öffentlich bekannten Betrugsvorwurfs.

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