US-Politik aktuell: Politischer Aufreger – Rapperin fordert junge Amerikaner auf, Trump zu wählen

Nicki Minaj sorgt mit einem politischen Appell für Aufsehen: Im US-Fernsehen ruft die Rapperin junge Amerikaner dazu auf, bei den Zwischenwahlen für die Republikaner und Donald Trump zu stimmen.

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Rapperin macht bei Fox News Werbung für die Republikaner (Foto) Suche
Rapperin macht bei Fox News Werbung für die Republikaner Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Slocum
  • Minaj fordert junge Wähler auf, "rot" zu wählen
  • Rapperin bekräftigt ihre Unterstützung für Donald Trump
  • Ihr eigener Status als Nicht-US-Bürger sorgt für Diskussionen

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Donald Trump bekommt im Vorfeld der US-Zwischenwahlen prominente Unterstützung aus der Musikbranche. Rapperin Nicki Minaj hat junge Amerikaner in einem Interview mit Lara Trump dazu aufgerufen, sich an den Wahlen zu beteiligen und republikanische Kandidaten zu unterstützen. In der Sendung "My View with Lara Trump" richtete sich Minaj insbesondere an jüngere Wähler. Sie betonte, dass politische Beteiligung nicht auf Präsidentschaftswahlen beschränkt sein sollte. Auch bei regionalen und lokalen Abstimmungen könnten Bürger Einfluss nehmen.

Klare Botschaft an junge Wähler vonNicki Minaj

Minaj formulierte ihren Appell unmissverständlich. "Jetzt ist nicht die Zeit zu glauben, dass Ihre Stimme ungehört bleibt", sagte die Musikerin. Anschließend forderte sie ihre Zuschauer ausdrücklich auf: "Bitte, und wählen Sie jetzt rot." Mit "rot" ist in der US-Politik die Republikanische Partei gemeint. Die nächsten Midterm-Wahlen sind für den 3. November 2026 angesetzt.

Minaj bekennt sich offen zu Trump

Die Rapperin nutzte das Gespräch zugleich, um ihre Unterstützung für Donald Trump erneut zu bekräftigen. Sie bezeichnete den Präsidenten als "eine sehr authentische Person" und erklärte, sie habe es sich zur Aufgabe gemacht, ihn zu unterstützen. Damit setzt Minaj ihre öffentliche politische Kehrtwende fort. Sie tritt inzwischen regelmäßig in Trumps Umfeld auf und war unter anderem im Januar gemeinsam mit dem Präsidenten bei einem Termin zu den sogenannten Trump-Accounts in Washington zu sehen. Zudem arbeitete sie nach Angaben von Fox News als prominentes Mitglied bei einem Wettbewerb der Small Business Administration mit.

Kritik an politischen Rolle von Nicki Minaj

Minajs Engagement sorgt gleichzeitig für Diskussionen. Besonders auffällig ist laut "Daily Beast" ihr Status als aus Trinidad und Tobago stammende Musikerin. Nach den derzeit geltenden US-Regeln dürfen Nicht-US-Bürger bei Bundeswahlen nicht abstimmen; auch Personen mit dauerhaftem Aufenthaltsstatus sind davon grundsätzlich ausgeschlossen. Damit entsteht eine bemerkenswerte Konstellation: Minaj wirbt öffentlich dafür, dass junge Amerikaner ihre Stimme abgeben und republikanisch wählen, während ihre eigene Wahlberechtigung davon getrennt betrachtet werden muss.

Politischer Wandel der Rapperin Nicki Minaj

Minajs heutige Nähe zu Trump steht zudem im Kontrast zu früheren Äußerungen. In der Vergangenheit hatte sie unter anderem Trumps-Einwanderungspolitik kritisiert. Inzwischen tritt sie deutlich offensiver als Unterstützerin des Präsidenten auf. Ihre Botschaft an junge Wähler ist mittlerweile eindeutig: Sie sollen sich politisch engagieren und bei den bevorstehenden Zwischenwahlen ihre Stimme abgeben. Der Auftritt zeigt zugleich, welche Rolle prominente Persönlichkeiten im amerikanischen Wahlkampf spielen können.

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