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Skispringen Weltcup 2021/22 Ergebnisse: Skispringer beim Heimspiel nicht auf dem Podest

Vom 10. bis 12. Dezember 2021 gibt sich die Skisprung-Elite in Klingenthal ein Stelldichein, wenn in der Vogtland Arena die Wettbewerbe im Skispringen-Weltcup 2021/22 ausgetragen werden. Alle Ergebnisse hier!

DSV-Skispringer Karl Geiger in Aktion. Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

In der aktuellen Saison des Skispringen-Weltcups 2021/22 machen sich die Athletinnen und Athleten startklar für die nächste Herausforderung: Vom 10. bis 12. Dezember 2021 gastiert der Skisprung-Zirkus in Klingenthal, wo in der Vogtland-Arena um wertvolle Weltcup-Punkte gekämpft wird.

Skispringen-Weltcup 2021/22 aktuell in Klingenthal: Alle Wettkämpfe im Zeitplan

Datum Beginn Schanze Disziplin
10.12.2021 15.00 Uhr Vogtland Arena HS140 Skispringen der Damen
11.12.2021 10.30 Uhr Vogtland Arena HS140 Skispringen der Damen
11.12.2021 16.00 Uhr Vogtland Arena HS140 Skispringen der Herren (Nacht)
12.12.2021 16.00 Uhr Vogtland Arena HS140 Skispringen der Herren (Nacht)

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Skispringen-Weltcup 2021/22 in Klingenthal: Alle Ergebnisse der Damen und Herren aus der Vogtland Arena

Wie sich die Skispringerinnen und Skispringer bei der Weltcup-Station in Klingenthal schlagen und wer sich den Sieg schnappt, erfahren Sie zeitnah nach den Wettkämpfen hier auf news.de.

+++ 12.12.2021: Skispringer beim Heimspiel nicht auf dem Podest +++

Das Skisprung-Heimspiel in Klingenthal ist für das deutsche Team ohne Podestplatz zu Ende gegangen. Am Sonntag belegte der Weltcup-Gesamtführende Karl Geiger nach Sprüngen auf 115,5 und 134 Meter den 22. Rang und landete damit deutlich hinter der Elite. Bei dem stark vom Nebel und Schneeregen beeinflussten Wettbewerb setzte sich der Japaner Ryoyu Kobayashi (129,5 und 139 Meter) durch. Das Podium komplettierten die beiden Norweger Daniel-André Tande und Marius Lindvik.

Vor der Vierschanzentournee-Generalprobe in Engelberg behält Geiger aber weiter das Gelbe Trikot des Führenden, weil er ein deutliches Polster hatte. Bester Deutscher zum Abschluss des Wochenendes in Sachsen wurde Constantin Schmid als Achter. Markus Eisenbichler flog als 40. deutlich am zweiten Durchgang vorbei. Es war das dritte Einzel in Serie, bei dem das Team von Bundestrainer Stefan Horngacher die Podiumsplätze verpasste.

+++ 12.12.2021: Skispringer Eisenbichler scheidet in Klingenthal vorzeitig aus +++

Der deutsche Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler ist beim Heimspiel in Klingenthal überraschend im ersten Durchgang ausgeschieden. Bei schlechter Sicht und starkem Schneefall kam der 30 Jahre alte Bayer am Sonntag nicht über 115 Meter hinaus. Das reichte lediglich für den 40. Platz. Eisenbichler, der in diesem Jahr die WM-Titel in der Mannschaft und im Mixed geholt hatte, war zuvor in diesem Winter Deutschlands zweitbester Springer hinter dem Gesamtführenden Karl Geiger. Am Samstag hatte er punktgleich mit Geiger noch Rang vier belegt. Es war das vorletzte Weltcup-Wochenende vor der prestigeträchtigen Vierschanzentournee.

+++ 11.12.2021: Skispringer Geiger und Eisenbichler punktgleich auf Rang vier +++

Die deutschen Skispringer um Gelb-Träger Karl Geiger haben einen Podestplatz beim Heimspiel in Klingenthal knapp verpasst. Der 28 Jahre alte Oberstdorfer belegte am Samstag nach Sprüngen auf 132 und 135 Meter den vierten Rang, auf die besten Drei fehlten ihm etwas mehr als zwei Meter. Auch für Markus Eisenbichler (132,5 und 137 Meter) reichte es nicht für ganz oben, er war punktgleich mit seinem Zimmerkollegen Geiger. Dieser verteidigte wegen seines großen Vorsprungs aber sein Trikot als Gesamtführender. Andreas Wellinger überraschte als Sechster.

Den Tagessieg sicherte sich der Österreicher Stefan Kraft, der nach Sprüngen auf 138 und 130 Meter vorne lag und gut zwei Wochen vor Beginn der Vierschanzentournee seine Bestform unter Beweis stellte. Halvor Egner Granerud aus Norwegen und der Pole Kamil Stoch komplettierten das Podest. Am Sonntag (16.00 Uhr/ARD und Eurosport) steht in der Vogtland-Arena ein weiteres Einzel auf dem Programm.

+++ 11.12.2021: Skispringerin Althaus in Klingenthal auf dem Podest - Kramer gewinnt +++

Skisprung-Weltmeisterin Katharina Althaus hat am zweiten Tag des Heimspiel-Wochenendes in Klingenthal den Sprung auf das Podest geschafft. Die 25 Jahre alte Oberstdorferin musste sich am Samstag in der Vogtland-Arena nach Versuchen auf 129,5 und 127 Meter nur der Österreicherin Marita Kramer (137 und 134 Meter) und Silje Opseth aus Norwegen (130 und 130 Meter) geschlagen geben. Am Vortag hatte Althaus noch den siebten Platz belegt und danach von Sprüngen gesprochen, die "nicht ganz optimal" waren.

Am Samstag lief es für Althaus deutlich besser. Allerdings ist die Olympia-Silbergewinnerin von 2018 derzeit die einzige deutsche Topspringerin. Juliane Seyfarth (24.) und Pauline Heßler (28.) schafften es zwar in den zweiten Durchgang, sind aber weit von der Weltspitze entfernt. Das eigentlich angepeilte Comeback von Carina Vogt wurde aus Gründen der Trainingssteuerung kurzfristig verschoben.

+++ 10.12.2021: Althaus beim Skisprung-Heimspiel Siebte - Kramer gewinnt wieder +++

Skisprung-Weltmeisterin Katharina Althaus hat den erhofften Podestplatz zum Start ins Heimspiel-Wochenende in Klingenthal nicht geschafft. Die 25 Jahre alte Oberstdorferin sprang am Freitag 120,5 und 115 Meter und kam damit nicht über den siebten Rang hinaus. In der Vorwoche in Lillehammer hatte Althaus noch einen Sieg und einen zweiten Platz erobert.

Neben der Top-Athletin sammelten auch Lokalmatadorin Selina Freitag (24.), Juliane Seyfarth, Anna Rupprecht (beide punktgleich 26.), Luisa Görlich (28.) und Pauline Heßler (30.) Weltcup-Punkte. "Meine Sprünge waren heute nicht ganz optimal. Es hat ein bisschen was gefehlt an der Kante. Ich bin trotzdem zufrieden", sagte Althaus in der ARD.

Der Tagessieg ging an die Österreicherin Marita Kramer, die nach Sprüngen auf 133 und 124,5 Meter ihre Führung im Gesamtweltcup ausbaute. Die Norwegerin Silje Opseth und Ursa Bogataj aus Slowenien komplettierten das Podest. Am Samstag stehen im Vogtland Einzelwettbewerbe der Frauen und Männer an.

+++ 09.12.2021: Belastungssteuerung: Skispringerin Vogt doch nicht in Klingenthal +++

Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt wird anders als angekündigt doch nicht beim Weltcup in Klingenthal an den Start gehen. Dies teilte der Deutsche Skiverband (DSV) am Donnerstag mit. "Es käme jetzt zu schnell nach dem China-Wettkampf. Soweit ist alles im Lot, ihr geht es gut", sagte Bundestrainer Maximilian Mechler. Danach könne man weiter sehen, "was kommt". Nach Angaben des DSV geht es nur um Trainingssteuerung, nicht um eine Erkrankung oder Verletzung. Die 29-Jährige hat wegen diverser Verletzungen und des Wiederaufbaus seit Februar 2021 keinen Weltcup mehr bestritten.

+++ 08.12.2021: Skisprung-Olympiasiegerin Vogt kehrt ins Weltcup-Team zurück +++

Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt kehrt in den Weltcup zurück. Die 29-Jährige ist Teil des zehnköpfigen Teams von Bundestrainer Maximilian Mechler für die Heimwettbewerbe in Klingenthal, wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Mittwoch mitteilte. Vogt war seit Februar 2021 wegen verschiedener Knieverletzungen nicht mehr im Weltcup aktiv, in der vergangenen Woche startete sie im Continental Cup in China. Angeführt wird die Frauenmannschaft von Katharina Althaus, die in Lillehammer zuletzt einen Sieg und einen zweiten Platz eingefahren hatte.

Bei den Männern um Gelb-Träger Karl Geiger und Markus Eisenbichler gibt es für das Heimspiel in Sachsen keine Veränderungen. "Die Schanze liegt uns gut, und die Form der Aktiven zeigt nach oben - auch wenn sich immer mal wieder kleine Fehler einschleichen. Das gesamte Team ist auf einem sehr guten Niveau", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. Team-Weltmeister Severin Freund muss weiter auf seinen ersten Einsatz in diesem Winter warten.

+++ 08.12.2021:Skispringerin Freitag zur Frauen-Tournee: Wurde noch zu wenig gemacht +++

Skispringerin Selina Freitag hofft auf eine zeitnahe Einführung der Vierschanzentournee für Frauen. "Die Vierschanzentournee gehört dorthin, wo die Jungs schon jetzt springen. Es gibt ja auch Raw Air und BlueBird-Tour, aber das ist auch eine Tour, aber nicht die Vierschanzentournee. Es wurde schon immer viel gesagt, aber noch zu wenig gemacht", sagte die 20-Jährige der Deutschen Presse-Agentur vor dem Heimweltcup im sächsischen Klingenthal. Die Organisatoren planen zwar eine Tournee für Frauen, bisher gibt es aber noch keinen konkreten Termin für den Start.

Dieses Jahr findet erstmals ein Neujahrsspringen statt, allerdings im slowenischen Ljubno. Freitag ist zuversichtlich, dass es in naher Zukunft auch Tournee-Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen geben wird. "Ich denke aber schon, dass wir langsam in eine Zeit kommen, in der die Tournee für Frauen eingeführt wird", sagte Freitag. Den deutlich volleren Terminplan bezeichnete das Skisprung-Talent als "cool".

Im Gegensatz zu ihrem älteren Bruder Richard wird Selina beim Weltcup in der Heimat als Aktive dabei sein. "Ich kenne da sehr, sehr viele Leute. Wenn man die wieder sieht, ist es natürlich sehr schön. Auch die Schanze an sich ist einfach schön", sagte Freitag, die nach eigenen Erzählungen schon mit dem Kinderwagen an die Schanze geschoben wurde und später auch "sehr viele Wettbewerbe" ihres Bruders in der Vogtland-Arena sah.

+++ 08.12.2021: Skispringer Richard Freitag denkt derzeit nicht an Karriereende +++

 

Der frühere Weltklasse-Skispringer Richard Freitag denkt derzeit trotz seines schweren sportlichen Tiefs nicht an ein vorzeitiges Karriereende. Dies sagte der 30-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Nein. Auf lange Sicht muss man irgendwann sicher drüber nachdenken. Das schiebe ich aktuell aber mal ganz weit weg", sagte der Sachse, der vor vier Jahren noch bester deutscher Skispringer und vor drei Jahren noch Team-Weltmeister in Tirol war. Derzeit springt Freitag im drittklassigen Fis-Cup.

Auch bei seinem Heimspringen in Klingenthal wird Freitag deshalb nicht für den deutschen A-Kader zum Einsatz kommen. "Es wird für mich erstmal im Fis-Cup weitergehen", sagte der Springer. Er sei "am Arbeiten" und dabei, sich zurückzukämpfen. Als beste deutsche Athleten gelten inzwischen Karl Geiger und Markus Eisenbichler. Auch mit einer Teilnahme an der prestigeträchtigen Vierschanzentournee wird es für Freitag in diesem Winter schwer.

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loc/news.de/dpa