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22.01.2014, 11.31 Uhr

Schumis Schicksal: Ärzte befürchten geistige Einschränkungen

Neuro-Mediziner treffen sich in Hannover und debattieren die Heilungschancen von Schumi. Tenor: Jeder Tag im Koma verschlechtert Schumis Situation. Deutschlands beste Neurointensiv-Mediziner prognostizieren, dass seine kognitiven Fähigkeiten nach dem Aufwachen beeinträchtigt sein werden.

Deutschlands beste Neurointensiv-Mediziner, Wissenschaftler und Therapeuten treffen sich derzeit in Hannover zu einer Tagung Neurointensivmedizin (ANIM 2014).

Auch in der Runde der Experten sind Michael Schumachers schwere Hirnverletzungen Thema. Der Patient, um dessen Schicksal Hunderttausende bangen, liegt nun bereits seit dreieinhalb Wochen im künstlichen Koma.

Die Ereignisse um den tragischen Schumacher-Unfall
Formel-1-Legende Michael Schumacher im Koma
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Je länger Schumi im Koma liegt, desto schlechter wird die Prognose

Die größte Gefahr nach einem schweren Schädelhirntrauma sei, dass nach dem Aufwachen aus dem Koma kognitive Einschränkungen blieben, sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurointensiv- und Notfallmedizin (DGNI), Andreas Ferbert. Die Prognose verschlechtere sich, je länger ein künstliches Koma aufrechterhalten werden müsse. Die Dauerbeatmung schädige die Lunge, auch das Immunsystem und die Nieren würden beeinträchtigt.

FOTOS: Schumi im Koma Bangen um Michael Schumacher
zurück Weiter Endlich! Am 16. Juni 2014, Nach fünfeinhalb Monaten im künstlichen Koma, gibt Schumi-Managerin Sabine Kehm die ermutigende Nachricht bekannt: Michael Schumacher ist wach und wurde in einer Schweizer Klinik verlegt, um an der Rehabilitation zu arbeiten. (Foto) Foto: Marcus Brandt/dpa Kamera

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