Schumachers Ski-Unfall
Notarzt-Pfusch? Jetzt sprechen Schumis Retter!

Würde Michael Schumacher nicht mehr im Koma liegen, wenn die Erstversorgung professioneller verlaufen wäre? Gegen diese Behauptung wehrt sich nun Schumis Ärzteteam. Doch wem nützen die Anschuldigungen?

Während Michael Schumacher wohl seit Tagen keine entscheidenden Fortschritte macht, wird immer wieder über die medizinische Erstversorgung diskutiert. Der frühere Formel-1-Arzt Gary Hartstein hatte bereits Anfang April die unzureichende Erstversorgung Schumachers bemängelt. «Ich kritisiere ganz klar ein System, dass es erlaubt, Patienten mit Kopfverletzungen in Krankenhäuser ohne Neurochirurgie zu bringen», schrieb Hartstein.

Nun wehrt sich Schumis Ärzteteam gegen die Vorwürfe, Schumi sei zu spät behandelt worden. Das berichtet die irische Independent.

«Es ist noch nichts verloren»
News.de-Leser über das Schumi-Schicksal
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Schumacher hätte direkt beatmet werden müssen

Weil Michael Schumacher direkt nach dem Unfall noch ansprechbar war, wurde seine Situation von den Notärzten offenbar zunächst optimistischer eingeschätzt, als sie tatsächlich war. Auf die Sofortmaßnahme, Schumacher direkt zu beatmen, wurde verzichtet.

Als der Ex-Formel-1-Champion dann kurz darauf im Hubschrauber ins Koma fiel, war plötzlich ein Zwischenstop in dem kleinen Krankenhaus in Moutiers notwendig geworden, um Schumi zu beatmen. Dabei ging wertvolle Zeit verloren, ehe Schumi in der Uniklinik in Grenoble eintraf. Die Anschuldigungen nützen zwar keinem etwas - Schumachers Familie hatte mehrfach geäußert, dass sie mit der Arbeit der Ärzte sehr zufrieden sei.

Die Ereignisse um den tragischen Schumacher-Unfall
Formel-1-Legende Michael Schumacher im Koma
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6 Kommentare
  • i6

    28.04.2014 11:16

    N-5,ich lass mir von dir nicht den Mund verbieten,les einfach mal alles und das richtig.Wurde doch immer ein Schuldiger gesucht,erst waren es die Skipistenbetreiber und,und,und....................

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  • karl

    27.04.2014 20:22

    Nach 19 Jahren aus Koma erwacht Pole erwacht nach 19 Jahren aus Koma Ein polnischer Bahnarbeiter ist nach 19 Jahren aus dem Koma zu sich gekommen und in eine für ihn völlig fremde Welt aufgewacht. 1988 war sein Vaterland noch kommunistisch, es gab keine Handys und der Terroranschlag in New York vom 11. September ist ihm völlig fremd. Seine Ehefrau hatte die Hoffnung nie aufgegeben und am Ende Recht behalten

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  • Dr. Gerd Hartmann

    26.04.2014 16:49

    Natürlich nur alles Gute. Ich persönlich lehne die künstliche Koma Therapie ab. Auch meine Frau ist im künstlichen Koma gestorben. Es war und ist immer ein großes Risiko. Es kommt immer auf die Minuten an, wie schnell bei einem Atmstillstand der Atem wierder hergestellt wird. Ein künstliches Koma kann danach nichts mehr verbessern.

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