F1 2014 in Spanien: Vettel betet für Koma-Schumi: «Man hofft, dass der Gleiche aufwacht»

Die Formel 1 2014 kommt erstmal nach Europa, der Grand Prix von Spanien 2014 bringt auch das Koma-Schicksal von Schumi nach seinem Skiunfall wieder auf die Tagesordnung. Sebastian Vettel hofft, dass der gleiche Schumi aufwacht, den er kannte. Auch Nico Rosberg und Pastor Maldonado äußerten sich.

Die Formel 1 geht scheinbar ihren gewohnten Gang. Am kommenden Wochenende werden Sebastian Vettel, Nico Rosberg und Co. beim Großen Preis von Spanien zum ersten Mal in der Formel-1-Saison 2014 in Europa über die Rennstrecke rasen. Doch viele von ihnen tragen die Erinnerung an den verunglückten Ex-Kollegen Michael Schumacher bei sich - in Gedanken oder ganz offensichtlich als Gruß auf ihrem Boliden.

Formel 1 2014: F1 2014 in Spanien live bei RTL in TV und Live-Stream

Beim Großen Preis von Spanien in Barcelona an diesem Wochenende (9. bis 11. Mai 2014) soll bei Sebastian Vettel endlich der Knoten platzen. Sky überträgt von Freitag bis Sonntag live, RTL das Qualifying und Rennen, Sport 1 zeigt F1-Wiederholung. Wie Sie Trainings, Qualifying und Rennen im kostenlosen Live-Stream bei RTL Inside sowie im TV bei RTL, Sky und Sport1 verfolgen können, steht hier.

Die Ereignisse um den tragischen Schumacher-Unfall
Formel-1-Legende Michael Schumacher im Koma
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Nico Rosberg vor F1-GP von Spanien: Seinen Biss hat er von Schumi

Nach drei Niederlagen, die F1-Mercedes-Pilot Nico Rosberg gegen seinen Teamkollegen Louis Hamilton einstecken musste, lässt sich Rosberg vom dem GP von Spanien aber nicht entmutigen. Er erinnert er in Malaysia, Bahrain und China gegen Hamilton einstecken musste, entmutigen den 28-Jährigen jedoch nicht.

Sein großes Vorbild: Michael Schumacher. Im RTL-Interview hebt Rosberg Schumis kämpferische Einstellung hervor: «Das ist seine große, große Stärke gewesen in der Vergangenheit, dass er einfach mit Biss gefahren ist, egal ob er Erster, Zweiter oder Dritter war, der Biss war immer gleich, immer Vollgas voraus», so Rosberg. Das Ergebnis ist bekannt: Schumi gewann sieben F1-Weltmeistertitel.

Pastor Maldonado: Sicher, dass ich Schumi bald wiedersehe

Auch F1-Fahrer Pastor Maldonado bewundert Michael Schumacher. Laut der spanischen Sportzeigung «COS» sagte Maldonado: «Er ist ein großartiger Mensch, ein großartiger Rennfahrer, den jeder Fahrer bewundert und respektiert.» Maldonado ist sich sicher, dass er Schumi bald wiedersehe - nicht als Fahrer auf der Strecke, «aber bei uns».

Sebastian Vettel über Schumi: «Ich bin immer noch schockiert»

Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel sprach nun in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin «Focus» erneut über den tragischen Skiunfall seines Rennidols Schumi. «Es ist schwer für mich, darüber zu sprechen. Ich bin immer noch schockiert», gab der 26-jährige Red-Bull-Pilot zu. Offenbar denkt er oft an das Unglück, das Michael Schumacher beim Skifahren in den französischen Bergen Ende 2013 widerfahren ist. Es zeige, «wie schnell sich die Dinge ändern können».

Vettel hofft, dass Schumacher wieder ganz der Alte wird

Kurz nach dem Unfall im Januar hatte Vettel schon einmal betont, wie sehr Schumis Unfall ihn schockiert habe. «Man betet, man hofft, dass das Wunder passiert und dass der Gleiche aufwacht, so wie er vorher war», sagte er damals. Für Vettel geht der Rennalltag dennoch weiter. Dabei hat der Vierfach-Weltmeister vor allem mit den technischen Neuerungen in der Formel 1 zu kämpfen, die er weiter offen kritisiert.

Schumacher Gesundheitszustand: Schumi-Retter dementieren Vorwürfe

Wurde Schumi zu spät beatmet? Das Ärzteteam von Schumachers wehrt sich gegen die Vorwürfe, so der irische «Independent». Weil Schumi noch ansprechbar war, schätzten die Notärzte seine Situation optimistisch ein. Erst im Rettungshelicopter fiel Schumacher ins Koma. Der Hubschrauber musste einen Zwischenstopp machen, um Schumi zu stabilisieren. Erst danach wurde Schumi in die Uniklinik in Grenoble gebracht.

FOTOS: Schumi im Koma Bangen um Michael Schumacher
zurück Weiter Endlich! Am 16. Juni 2014, Nach fünfeinhalb Monaten im künstlichen Koma, gibt Schumi-Managerin Sabine Kehm die ermutigende Nachricht bekannt: Michael Schumacher ist wach und wurde in einer Schweizer Klinik verlegt, um an der Rehabilitation zu arbeiten. (Foto) Foto: Marcus Brandt/dpa Kamera

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1 Kommentare
  • barbara kutschera

    07.05.2014 10:32

    Das wird sich in einigen Jahren zeigen.Als M.Schumacher seine Erfolgsserie hatte,hat das einigen nicht gepasst u.wurde diesem durch geänderte Reglements u.neue Auflagen ein Ende gesetzt.Das selbe Schicksal könnte Seb.Vettel ereilen,i.d.Folge auch schon mehrmals Gesamtsieger i.d.Formel 1,sollte es d. Red Bulls nicht rechtzeitig gelingen,ihre Formel 1-Rakete so um-od.aufzurüsten,damit die zumindest m.Mercedes mithalten kann.Daß d.Formel 1-Bosse zu solchen Mitteln greifen,um Seriensieger zu stoppen,wirft auf d.Motorsport ein schräges Licht;üb.Sieg od.Niederlage entscheidet d.Pilot kaum mehr selb

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