Sarah Ferguson und Andrew Mountbatten-Windsor: Fergie knallhart degradiert - Ex-Prinz Andrew zieht Schlussstrich

Die Zeiten, in denen Sarah Ferguson und Ex-Prinz Andrew als geschiedenes Paar unter einem Dach lebten, sind vorbei: Inzwischen soll "Fergie" beim früheren Herzog von York gänzlich unerwünscht sein, wie Royals-Insider verraten.

Erstellt von - Uhr

Mit der trauten Zweisamkeit ist's vorbei: Nach dem Umzug von Ex-Prinz Andrew nach Sandringham ist seine frühere Ehefrau Sarah Ferguson dort nicht mehr erwünscht. (Foto) Suche
Mit der trauten Zweisamkeit ist's vorbei: Nach dem Umzug von Ex-Prinz Andrew nach Sandringham ist seine frühere Ehefrau Sarah Ferguson dort nicht mehr erwünscht. Bild: picture alliance / dpa | Will Oliver
  • Ex-Prinz Andrew genießt sein neues Leben - ohne Ex-Frau Fergie
  • Sarah Ferguson in Sandringham nicht erwünscht
  • Royal-Lodge-Rauswurf mit Folgen: Wie teuer wird's für Andrew Mountbatten-Windsor?

Ein Jahr ist ins Land gezogen, seitdem König Charles III. mit seinem jüngeren Bruder Andrew kurzen Prozess machte und den bis zur Nasenspitze im Epstein-Skandal steckenden früheren Herzog von York seiner Titel enthob und aus der komfortablen "Royal Lodge" in Windsor ausquartierte. Nicht nur Ex-Prinz Andrew musste das Anwesen verlassen, auch seine Ex-Frau Sarah Ferguson, die auch nach der Scheidung mit ihrem Verflossenen unter einem Dach lebte, musste sich auf Anordnung des Königs eine neue Bleibe suchen. Den aktuellen Royals-News zufolge veränderten die neuen Wohnarrangements auch die Beziehung zwischen Andrew und Fergie grundlegend.

Von wegen einsam und versauert: Ex-Prinz Andrew genießt sein neues abgeschiedenes Leben in Marsh Farm

Das ist zumindest in der britischen "Times" zu lesen, die Einzelheiten zum neuen Leben des Ex-Prinzen in Sandringham, fernab von Windsor, in Erfahrung gebracht hat. Über Monate hinweg hielt sich die Mär von einem einsamen Andrew Mountbatten-Windsor, der auf dem bescheidenen Anwesen Marsh Farm im nordenglischen Sandringham vor dem Fernseher versauert – verbannt aus der prachtvollen Royal Lodge in Windsor, während die Polizei gegen ihn ermittelt.

Doch dieses Bild ist offenbar grundlegend falsch, denn wie die "Times" berichtet, geht es dem 66-Jährigen deutlich besser als angenommen. "Glaubt nicht den ganzen Mitleids-Quatsch über Andy", sagte eine gut informierte Quelle der Zeitung. "Er hat eine sehr schöne Zeit. Er geht raus, er geht mit Freunden auf die Jagd, er trifft seine alten Kumpel, die ihm sehr loyal sind. Er sitzt nicht mehr herum und bemitleidet sich selbst." Treue Weggefährten aus der "alten Garde" besuchen ihn demnach regelmäßig für Jagdausflüge nach Balmoral und anderswohin. Auch in Norfolk trifft er sich häufig mit Freunden.

Sarah Ferguson ist nicht willkommen: Andrews Ex-Frau ist auf Marsh Farm unerwünscht

Während alte Freunde dem früheren Prinzen Andrew die Treue halten, gilt das für seine geschiedene Ehefrau Sarah Ferguson ausdrücklich nicht. Obwohl die beiden auch nach ihrer Scheidung 1996 jahrelang unter einem Dach gelebt hatten, ist Ferguson auf Marsh Farm zur unerwünschten Person erklärt worden. "Der Rotschopf, wie sie genannt wird, ist auf Marsh Farm nicht willkommen. Sie ist eine Persona non grata, was Andrew betrifft", zitiert die "Times" eine Quelle. Sarah Ferguson hält sich zwar wieder in Großbritannien auf, tritt aber kaum öffentlich in Erscheinung. Was genau zum Bruch zwischen den beiden geführt hat, bleibt unklar. Ein möglicher Grund: Die in den USA veröffentlichten Dokumente legen offenbar nahe, dass es Ferguson war, die Andrew seinerzeit mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zusammenbrachte.

Übrigens: Kennen Sie schon den brandneuen Adels-Podcast "Royales Rauschen" von news.de? Am besten gleich reinhören und keine Meldung aus den Königspalästen mehr verpassen!

König Charles III. von jüngerem Bruder entfremdet - trotzdem lässt der Monarch Gnade walten

Das Verhältnis zwischen König Charles und seinem jüngeren Bruder gilt seit Langem als zerrüttet. Der Monarch hatte das Gefühl, nicht die volle Wahrheit erfahren zu haben. Dennoch gewährte er Andrew eine Bleibe auf dem Sandringham-Anwesen – allerdings erst nach zähen Verhandlungen über die Finanzierung seines Lebensstils.

Am Ende stellte Charles aus seinen Privatmitteln ein großzügiges laufendes Stipendium bereit. Davon werden Andrews persönlicher Sicherheitsdienst, weiteres Personal sowie seine sonstige Freizeitgestaltung bezahlt. Wie er das Geld im Einzelnen ausgibt, bleibt ihm überlassen – mit einer klaren Ausnahme: Die Mittel dürfen nicht in seinen aktuellen Rechtsstreit gegen die Polizei fließen. Zuvor hatte der König Andrew bereits den Prinzentitel und die Bezeichnung Herzog von York entzogen. Einladungen zu privaten Familienanlässen wie dem Weihnachtsessen oder dem jährlichen Garter-Day-Lunch in Windsor wurden ebenfalls gestrichen.

Ex-Prinz Andrew fliegt endgültig aus Royal Lodge raus - und muss mit finanziellem Rückschlag rechnen

Am 30. Oktober steht für Andrew der nächste schmerzhafte Einschnitt bevor: Er muss die Schlüssel zur Royal Lodge offiziell an die Crown Estate übergeben. Damit endet ein langwieriger Prozess, der mit der erzwungenen Aufgabe seines Mietvertrags für das prachtvolle Anwesen in Windsor begann.

Nach der Übergabe werden Gutachter den Zustand der Immobilie bewerten und darüber entscheiden, ob Andrew eine Entschädigung für seinen Vertrag zusteht. Die Aussichten darauf sind allerdings düster: Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind, rechnen damit, dass er keinen einzigen Penny sehen wird.

Für einen Mann, der einst in einem der prestigeträchtigsten königlichen Anwesen residierte, markiert der 30. Oktober damit das endgültige Ende eines Kapitels – auch wenn Andrew selbst das offenbar anders sieht.

Wir empfehlen außerdem folgende Royals-News:

/news.de/stg

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.