Madonna und Taylor Swift : Insider enthüllt absurde Star-Allüren bei den VMAs
Sieben Trophäen, null Fotos ohne Genehmigung und eine Dankesrede an die eigenen Finger: Madonna drehte bei den MTV Video Music Awards das Kontrollrad auf Maximum, während Taylor Swift für ihre drei Preise gerade mal 15 Minuten im Saal auftauchte.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Madonna sorgt mit strikter Fotokontrolle bei den VMAs für Aufsehen
- Taylor Swift glänzt mit 33. VMA-Trophäe als Rekordsiegerin
- Queen of Pop verblüfft mit kurioser Dankesrede
- Taylor Swift verbringt nur 15 Minuten im Zuschauerraum
Bei den MTV Video Music Awards in Los Angeles haben Madonna und Taylor Swift, deren Ehemann unlängst ein paar intime Details ausplauderte, die Preisverleihung dominiert – allerdings nicht nur mit ihren Auszeichnungen, sondern auch mit reichlich Star-Allüren. Die 68-jährige Queen of Pop sahnte gleich sieben Trophäen ab, darunter den begehrten Titel "Artist of the Year". Swift wiederum sicherte sich drei Preise, unter anderem in der Königskategorie "Video of the Year" für ihren Clip zu "The Fate Of Ophelia".
Damit schrieb die 36-Jährige VMA-Geschichte: Mit nunmehr 33 Auszeichnungen löste sie Beyoncé als meistprämierte Künstlerin in der Geschichte der MTV Video Music Awards ab. Zusammengerechnet räumten die beiden Musikgrößen an diesem Abend zehn Trophäen ab.
Doch mindestens ebenso viel Gesprächsstoff wie die Preise selbst lieferten die Diva-Auftritte der beiden Superstars. Madonna sorgte mit einer bizarren Dankesrede und strikter Kontrolle über jedes von ihr geschossene Foto für Aufsehen, während Swift das Peacock Theater insgesamt nur für rund 15 Minuten von innen sah. Eine Quelle aus dem Umfeld der Veranstaltung fasste es laut der britischen "Sun" wie folgt zusammen: "Madonna und Taylor sind die mächtigsten Frauen im Musikgeschäft – was sie sagen, wird gemacht, und MTV war gerne bereit, ihnen jeden Wunsch zu erfüllen."
Madonnas Foto-Diktatur bei den VMAs: Kein Bild ohne ihre Genehmigung
Schon vor dem eigentlichen Showbeginn machte Madonna unmissverständlich klar, wer an diesem Abend die Regeln bestimmt. Den roten Teppich verweigerte die Sängerin komplett – kein einziges Foto entstand dort von ihr. Für ihren achtminütigen Eröffnungsauftritt, bei dem sie gemeinsam mit Sabrina Carpenter und Charli xcx die Songs "Bring Your Love" und "Danceteria" performte, durften ausschließlich von ihr persönlich genehmigte Fotografen Bilder machen.
Der Auftritt selbst verlief dabei nicht ganz reibungslos: Offenbar wurde Madonna während der Performance von einem ihrer Backgroundtänzer fallen gelassen. Ihre Show löste im Netz hitzige Diskussionen aus.
Aus dem Veranstaltungsumfeld hieß es dazu: "Madonna hat deutlich gemacht, dass sie bestmöglich aussehen wollte, also stellten die Organisatoren sicher, dass keine Fotos veröffentlicht wurden, mit denen sie nicht einverstanden war."
Auch nach der Zeremonie blieb die Kontrollstrategie bestehen. Als Madonna später bei einer Party in West Hollywood eintraf, richtete ihr Team Taschenlampen direkt auf die wartenden Paparazzi – damit diese keine brauchbaren Aufnahmen von ihr machen konnten. Beim Einsammeln ihrer sieben Preise trug die Pop-Ikone einen Korsett-Body und eine Diamantkette im Wert von umgerechnet rund 2,3 Millionen Euro.
Queen of Pop völlig gaga? "Ich danke meinen Fingern – auf die kann ich mich immer verlassen"
Mindestens so denkwürdig wie Madonnas Foto-Regime war ihre Dankesrede bei der Preisverleihung. Vor den Augen prominenter Gäste wie Paris Hilton und Raye ließ die 68-Jährige einen Satz fallen, der für kollektives Stirnrunzeln sorgte: "Ich möchte meinen Fingern danken, denn auf die kann ich mich immer verlassen."
Doch damit nicht genug der kuriosen Bühnenmomente. Als Madonna den Preis für die beste Kollaboration entgegennahm – gewonnen gemeinsam mit Sabrina Carpenter für ihren Song "Bring Your Love" – nutzte sie die Gelegenheit, um das Management der jungen Sängerin öffentlich zu rüffeln. Der Vorwurf: Carpenters Team habe sich nicht schnell genug bei ihr zurückgemeldet, als sie die Idee zur Zusammenarbeit vorschlug.
Die 25-jährige Carpenter reagierte mit einer Mischung aus Humor und Panik. "Mein Team macht sich gerade backstage in die Hosen", kommentierte sie die Situation trocken. Ob Madonnas Kritik ernst gemeint war oder als augenzwinkernde Spitze gedacht, blieb offen – bei der Queen of Pop verschwimmen diese Grenzen bekanntlich gerne. Fest steht: Für Gesprächsstoff war an diesem Abend reichlich gesorgt, und Madonnas Dankesreden trugen ihren Teil dazu bei.
Taylor Swift: 15 Minuten Anwesenheit, drei Trophäen eingesammelt
Während Madonna mit ihrer Foto-Politik für Kopfschütteln sorgte, perfektionierte Taylor Swift die Kunst des strategisch getimten Kurzbesuchs. Die 36-Jährige verbrachte an dem gesamten Abend gerade einmal eine Viertelstunde im eigentlichen Zuschauerraum des Peacock Theater – und das bei einer mehrstündigen Zeremonie.
Ihr Zeitplan war dabei minutiös durchgetaktet: Swift wartete zunächst ab, bis der rote Teppich offiziell geschlossen war, und ließ sich erst um 16.20 Uhr fotografieren – zehn Minuten vor Showbeginn. Den Saal betrat sie erst um 17.54 Uhr, nahm kurz darauf den Artist Director Honor entgegen und präsentierte das Musikvideo zu ihrer neuen Single "Patient Zero", bevor sie wieder verschwand.
Um 18.45 Uhr kehrte die Sängerin in einem durchsichtigen Korsett-Top und silbernem Rock zurück, um ihren Preis als "Video of the Year" abzuholen – und verließ den Saal danach erneut. Den Großteil der Veranstaltung verfolgte sie hinter der Bühne.
Aus ihrem Umfeld wurde das Verhalten so begründet: "Taylors Team bestand darauf, dass sie nicht von den anderen Künstlern ablenken wollte, indem sie den ganzen Abend im Saal sitzt, und entschied sich deshalb, den Großteil der Show backstage zu verfolgen." Ob die übrigen Nominierten diese Rücksichtnahme als solche empfanden, ist nicht überliefert.
Fest steht jedoch: Madonna sorgte mit ihrem Gaga-Auftritt auf der Bühne für enorm viele Schlagzeilen - Taylor Swift hingegen einfach damit, dass sie die meiste Zeit gar nicht anwesend war.
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