Prinz George auf Prinz Williams Spuren: Droht Prinzessin Kates Ältestem in Eton das gleiche Schicksal wie seinem Vater?

Prinz Williams Schulzeit in Eton liegt Jahrzehnte zurück, nun tritt sein ältester Sohn Prinz George in seine Fußstapfen. Droht Prinzessin Kates Erstgeborenem im Internat das gleiche Mobbingschicksal wie seinem Papa?

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Prinz George tritt als Eton-Schüler in die Fußstapfen seines Vaters Prinz William, der in dem Elite-Internat jedoch auch traumatisierende Erfahrungen machen musste. (Foto) Suche
Prinz George tritt als Eton-Schüler in die Fußstapfen seines Vaters Prinz William, der in dem Elite-Internat jedoch auch traumatisierende Erfahrungen machen musste. Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Adrian Dennis

König Charles' ältestes Enkelkind Prinz George tritt seit Anfang September am Eton College in die Fußstapfen seines Vaters – und mit der Einschreibung des jungen Royals an der renommierten Schule in der Grafschaft Berkshire kommen auch Erinnerungen an Prinz Williams eigene Schulzeit wieder hoch.

Prinz Williams dunkle Erinnerungen an seine Eton-Zeit von Ex-Mitschüler enthüllt

Ein ehemaliger Mitschüler des künftigen britischen Königs hat gegenüber dem "Telegraph" aus dem Nähkästchen geplaudert und dabei einen wenig schmeichelhaften Spitznamen enthüllt, mit dem Prinz William einst gehänselt wurde: Demnach neckten Klassenkameraden den heutigen Thronfolger als "aufstrebenden Deutschen" – eine Anspielung auf die germanischen Wurzeln des britischen Königshauses.

Neues Kapitel für Prinzessin Kates Ältesten: Prinz George macht's wie Papa William und Onkel Harry

Der Kensington-Palast bestätigte Prinz Georges Aufnahme am Eton College bereits vor einigen Wochen. Damit folgt der älteste Sohn von William und Prinzessin Catherine dem gleichen Bildungsweg wie sein Vater und sein Onkel Prinz Harry, die beide an der Eliteschule ihre Jugend verbrachten.

Prinz William stach als Eton-Schüler nicht aus der Masse heraus

Der ehemalige Klassenkamerad, der zwischen 1995 und 2000 gemeinsam mit William das Eton College besuchte, zeichnet ein überraschendes Bild der royalen Schulzeit. Entgegen aller Erwartungen habe der Prinz an der Eliteschule keineswegs herausgestochen – denn unter den Mitschülern befanden sich Sprösslinge aus Familien, die noch wohlhabender waren als die Windsors.

Interessanter Neben-Aspekt: Einige Klassenkameraden von Prinz William stammten aus uraltem englischen Adel und konnten ihre Abstammung über Jahrhunderte zurückverfolgen. Gerade diese Schüler hätten William gerne als "aufstrebenden Deutschen" aufgezogen, wie der Ex-Mitschüler laut "Wales Online" verriet.Der Spitzname zielte auf die weitverzweigten deutschen Verbindungen der britischen Königsfamilie ab – ein Umstand, der in aristokratischen Kreisen offenbar bestens bekannt war und sich hervorragend zum Frotzeln eignete.

So erging es Prinz William während seiner Zeit am Eton-Internat

Trotz seines Spitznamens war William unter seinen Schulkameraden durchaus beliebt – nur eben nicht auf einem Podest. "Wir haben nicht ehrfürchtig zu William aufgeschaut, und ich glaube, das hätte er sich auch nicht gewünscht", erinnert sich der ehemalige Mitschüler. Der künftige König sei schlicht Teil der Gemeinschaft gewesen, ohne Sonderbehandlung oder royale Distanz. "Er war beliebt, aber er war auch einfach einer von vielen", fasste der Ex-Schüler Williams Stellung in der Schulhierarchie zusammen. In einer Umgebung, in der Reichtum und blauer Blut keine Seltenheit darstellten, verschwamm der royale Glanz offenbar schnell im Alltag zwischen Unterricht und Internatsleben. Für William dürfte genau das ein Stück Normalität bedeutet haben, das ihm außerhalb der Schulmauern verwehrt blieb.

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Prinz William erlebte Prinzessin Dianas Tod während seiner Schulzeit in Eton

Prinz Williams Jahre am Eton College fielen in eine turbulente Phase seines Familienlebens. Die Scheidung seiner Eltern König Charles und Prinzessin Diana beherrschte damals die Schlagzeilen der Boulevardpresse – doch hinter den Schulmauern spielte das Thema laut dem ehemaligen Mitschüler kaum eine Rolle. Nach Dianas tragischem Unfalltod 1997 sollen Hunderte Schüler Beileidsschreiben an William geschickt haben. Persönlich angesprochen habe ihn auf den Verlust jedoch fast niemand. "Ich vermute, genau das hätte er zu dem Zeitpunkt auch bevorzugt", so der Ex-Klassenkamerad. Er räumte ein, dass dieses Verhalten aus heutiger Sicht womöglich befremdlich wirke. Damals sei es jedoch die einzige Reaktion gewesen, die den Schülern angemessen erschien – typisch britische Zurückhaltung als stiller Schutzschild für den trauernden Prinzen.

Neuer Lebensabschnitt für Prinz George: Das ändert sich für Prinzessin Kates Erstgeborenen

Für Prinz George bedeutet der Wechsel ans Eton-Internat einen neuen Lebensabschnitt. Bislang besuchte er gemeinsam mit seinen Geschwistern Charlotte und Louis die Privatschule Lambrook – eine Vorbereitungsschule für Kinder zwischen drei und 13 Jahren, die auch flexible Internatsoptionen anbietet. Dass George bereits im Internat lebt, verriet sein Vater William selbst im vergangenen Monat während eines Gastauftritts bei der Heart Radio Breakfast Show. Dort forderte er Charlotte und Louis augenzwinkernd auf, pünktlich zur Schule zu kommen, und fügte hinzu: "George war gestern Abend im Internat." Den morgendlichen Schulweg mit seinen drei Kindern beschrieb der Thronfolger dabei als "chaotisch" – ein Wort, das wohl viele Eltern nachvollziehen können, königlich oder nicht.

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