Prinz Harry und Meghan Markle: Vertraute enthüllen traurige Hintergründe der Sussex-Rückkehr

Dass Prinz Harry und Meghan Markle ihren Lebensmittelpunkt zurück nach Großbritannien verlegen, hatte kaum jemand auf dem Zettel. Insider enthüllen nun die traurigen Details des kalifornischen Lebens, die Harry zurück in die Heimat lockten.

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Mit ihrer überraschenden Rückkehr nach Großbritannien sorgten Prinz Harry und Meghan Markle für einigen Wirbel in der Royals-Welt. (Foto) Suche
Mit ihrer überraschenden Rückkehr nach Großbritannien sorgten Prinz Harry und Meghan Markle für einigen Wirbel in der Royals-Welt. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Amy Katz
  • Prinz Harry und Herzogin Meghan sind nach Großbritannien zurückgekehrt
  • Vertrauter des Königssohns packt aus: Hatte Harry in Kalifornien keine Freunde?
  • Exil-Royals wagen Neubeginn: Das haben Harry und Meghan nach dem Umzug vor

Diesen Schritt hätte kaum jemand in der Royals-Welt für möglich gehalten: Nach sechs Jahren in Kalifornien haben Prinz Harry und Meghan Markle die Rückkehr nach Großbritannien gewagt und ihren Lebensmittelpunkt wieder nach Europa verlegt. In Prinz Harrys Heimat will sich das Ehepaar Sussex mit den beiden Kindern Archie und Lilibet dem Vernehmen nach in der Grafschaft Gloucestershire in den Cotswolds niederlassen. Zu den Hintergründen des überraschenden Umzugs halten sich die Sussexes bedeckt - dafür kamen Vertraute Prinz Harrys zu Wort.

Prinz Harry mit Ehefrau und Kindern in Großbritannien gelandet

In der britischen "Daily Mail" führte Royals-Autorin Alison Boshoff im Detail aus, was den jüngeren Sohn von König Charles III. in sein Heimatland zurücktrieb und was Harry und Meghan in England vorhaben. Wenige Tage, bevor sich der Tod von Harrys Mutter Prinzessin Diana am 31. August zum 29. Mal jährte, kamen der Herzog und die Herzogin von Sussex mit ihren Kindern per Privatjet am Flughafen Birmingham an und wurden in einem kleinen Konvoi mit abgedunkelten Scheiben davongefahren. Ein eigenes Zuhause haben die Sussexes in England bislang noch nicht, derzeit sei die Familie "auf unbestimmte Zeit" in einem separaten Gebäude auf dem Anwesen eines äußerst wohlhabenden Freundes am Rand der Cotswolds untergekommen.

Vertrauter behauptet: Prinz Harry flüchtete vor einsamem Leben in Kalifornien zurück nach Hause

Für Königssohn Harry ist die Situation grundlegend anders als vor dem sogenannten Megxit, der Anfang 2020 für Furore sorgte: Erstmals lebt er in seiner Heimat nicht als arbeitendes Mitglied der Königsfamilie, sondern als Privatperson. In seiner Wahlheimat Kalifornien sei er nicht glücklich gewesen, verrät ein Vertrauter: "Harry hatte in Kalifornien kein Leben. Keine Freunde. Es gab keinen gemeinsamen Nenner mit irgendjemandem."

Prinz Harry und Meghan Markle auf Immobiliensuche: Das muss das neue Sussex-Anwesen bieten

Die Immobiliensuche der Sussexes in den Cotswolds läuft auf Hochtouren – allerdings ohne bisheriges Ergebnis. Trotz Berichten über einen angeblichen Kauf eines 12-Millionen-Pfund-Anwesens bestätigen laut "Daily Mail" drei unabhängige Quellen: Ein Deal ist bislang nicht zustande gekommen. Das Angebot auf dem Markt sei jedoch groß, und die Familie wolle in den kommenden Wochen persönlich Häuser besichtigen. Die Wunschliste hat es in sich: Meghan schwebt ein Anwesen mit neun Schlafzimmern und einem eigenen Filmstudio vor. Harry wiederum verlangt nach sehr viel Land – und zwar ausdrücklich ohne öffentliche Fußwege, die über das Grundstück führen, um die Privatsphäre der Familie zu schützen. Das Budget dafür ist offenbar gewaltig. Bekannte aus dem kalifornischen Umfeld halten die Summen für kaum realistisch und befürchten, dass die Sussexes dafür ihr Anwesen in Montecito aufgeben müssten. Freunde des Paares dementieren das jedoch.

Schulbeginn für Archie und Lilibet in England steht unmittelbar bevor

Bereits Anfang September sollen beide Kinder gemeinsam an einer nahegelegenen Vorbereitungsschule eingeschult werden. Bei der Auswahl der Bildungseinrichtung für Archie und Lilibet ging das Paar äußerst sorgfältig vor: Schon im Frühjahr stellten sie eine engere Liste zusammen und besichtigten im Juli mehrere Schulen persönlich. Akademische Leistung steht dabei ganz unten auf der Prioritätenliste. Stattdessen wünschen sich Harry und Meghan eine behütete Atmosphäre mit viel Bewegung an der frischen Luft und sportlichem Schwerpunkt. Die Kinder sollen in einem "sicheren ländlichen Mikrokosmos" eine möglichst normale Kindheit erleben können, wie ein Freund der Familie erklärt.

Prinz Harry orientierte sich dabei angeblich an seinen eigenen Erinnerungen an die Prep School Ludgrove, die er als die glücklichste Zeit seines Lebens betrachtet. Dort seien er und sein älterer Bruder Prinz William von den Mitschülern völlig gleichberechtigt behandelt worden. Für Meghan hingegen birgt das britische Schulsystem Überraschungen: "Sie ist ziemlich schockiert, dass samstags Unterricht stattfindet", verrät ein Vertrauter.

Prinz Harry träumt von einem Leben als Vollzeit-Papa und Hausmann

Seine künftige Hauptbeschäftigung in Großbritannien beschreibt Harry mit zwei Worten: Vollzeit-Vater. Bereits im vergangenen Monat bezeichnete er sich in einem Podcast mit Rugby-Star Joe Marler genau so – neben seiner Rolle als Prinz. Ein Freund fasst das Konzept zusammen: "Er hat das Glück, in kurzer Zeit sehr gutes Geld verdienen zu können, was er auch weiterhin tun wird. Aber er wird die meiste Zeit zu Hause sein und sich sehr aktiv um die Kinder kümmern. Das ist der ganze Sinn des Umzugs."

Für geschäftliche Verpflichtungen werde Harry gelegentlich in die USA reisen – die Unternehmen, die mit ihm zusammenarbeiten, würden seine Transatlantikflüge per Privatjet übernehmen. Langfristig plant der 41-Jährige, während der Schulzeiten in England zu bleiben, bis Archie und Lilibet ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Das bedeutet einen Zeithorizont von rund 15 Jahren.

Meghan Markle und Prinz Harry wollen zwischen Amerika und England pendeln

Die Sussexes verfolgen offenbar eine strikte geografische Trennung: In Großbritannien wollen sie keinerlei kommerzielle Aktivitäten ausüben – weder heute noch in den kommenden Jahren. Damit soll die Vereinbarung gewahrt bleiben, die einst beim Sandringham-Gipfel mit der verstorbenen Queen getroffen wurde: Das Paar darf so viel Geld verdienen, wie es möchte, solange es nicht als arbeitende Mitglieder der Königsfamilie auftritt.

Der Herzog von Sussex dürfte zwar weitere wohltätige Schirmherrschaften übernehmen, voraussichtlich im militärischen Bereich, geschäftliche Deals auf britischem Boden sind jedoch tabu. Meghan will ihre Lifestyle-Marke "As Ever" weiterhin aus den USA heraus betreiben. Sollte sie in England Inhalte produzieren, seien diese "ausschließlich für ihre US-Website" bestimmt, so Vertraute. Die Marke liefert bislang nicht nach Großbritannien – und daran soll sich vorerst nichts ändern.

Prinz Harrys ewiger Kampf für Polizeischutz behält politische Brisanz

Die Sicherheitsfrage ist nach wie vor ungelöst – und politisch brisant. Derzeit verfügt Prinz Harry lediglich über die Telefonnummer eines polizeilichen Verbindungsbeamten. Das reicht ihm bei Weitem nicht: Er ist überzeugt, dass ihm staatlicher Schutz zusteht, und rechnet nach seinem Umzug auf eine Neubewertung seiner Situation. Laut ITV haben seine Anwälte bereits Innenministerin Shabana Mahmood angeschrieben und sie um persönliches Eingreifen in das Verfahren gebeten. Prominente Unterstützung erhält Harry dabei unter anderem vom ehemaligen Innenminister David Blunkett.

Die britische Öffentlichkeit sieht das allerdings völlig anders: Gerade einmal zwei Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass der Staat für Harrys Personenschutz aufkommen sollte. Nach mehreren gescheiterten Klagen vor Gericht bleibt die Frage, ob der Prinz auf diplomatischem Weg mehr erreichen kann.

Wer soll das bezahlen? Prinz Harry sieht keinen Penny von König Charles III.

Finanziell sind die Sussexes bei ihrem Neustart komplett auf sich gestellt. Eine royale Quelle stellt unmissverständlich klar: Von König Charles III. werde kein einziger Penny fließen – auch nicht auf privatem Wege. Prinz Harry muss auf eigenen Beinen stehen, kann dabei aber auf Erbschaften seiner Mutter Prinzessin Diana und seiner Urgroßmutter Queen Mum zurückgreifen sowie auf die geschätzten 25 Millionen Pfund aus seinem Bestseller "Spare" und rund 30 Millionen Pfund von Netflix. Trotz des enormen Budgets für die Cotswolds beteuern Freunde, dass die Villa in Montecito im Wert von 11,1 Millionen Pfund ebenso behalten wird wie das 6,3-Millionen-Pfund-Ferienhaus in Portugal. Die Schulferien sollen dort verbracht werden, Weihnachten weiterhin in Kalifornien. Ob dieses ambitionierte Doppelleben auf zwei Kontinenten dauerhaft funktioniert, muss sich erst noch zeigen.

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