Hatte Prinz Harry eine Haartransplantation?: Haariges Problem des Königssohns wirft Fragen auf
Im britischen Königshaus werden nicht nur Titel und Reichtümer vererbt, sondern auch der berühmt-berüchtigte "Windsor-Fluch", der auch vor Prinz Harry nicht haltmacht. Das haarige Problem des Sussex-Herzogs schürt nun abermals Gerüchte.
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe - Uhr
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- Prinz Harry von haarigem Problem geplagt - die royale Mähne ist futsch
- Hatte Prinz Harry eine Haartransplantation? Gerüchte überschlagen sich
- Experten warnen vor übersteigerten Hoffnungen in eine Haartransplantation
Vieles, was in Europas Königshäusern von Generation zu Generation weitergegeben wird, klingt nach Glamour und Ehre - doch bei den britischen Royals sind es nicht nur kostbare Juwelen, Adelstitel oder Schirmherrschaften, die vererbt werden. Vielmehr lastet ein oft als "Windsor-Fluch" gebrandmarktes Makel auf der männlichen Seite der Familie von König Charles III., vor dem auch Prinz Harry nicht verschont blieb: Die Rede ist von erblich bedingtem Haarausfall, der schon so manchem Royals-Schopf den Garaus gemacht hat.
Die Windsors und der "haarige" Familienfluch: König Charles III. und Prinz William hat's getroffen
Ein leidvolles Lied von der mit den Jahren schütter werdenden Haarpracht singen konnte bereits Charles' Vater Prinz Philip (1921 - 2021), König Charles III. selbst hatte in jüngeren Jahren ebenfalls deutlich mehr Kopfhaar vorzuweisen als heute mit 77 Jahren. Zuletzt war bei Prinz William zu beobachten, wie sich die einst honigblonde Tolle des jungen Prinzen langsam aber sicher vom Haupt des heute 44-jährigen Thronfolgers verabschiedete. Schließlich konnte auch Prinz Harry dem "haarigen" Fluch seiner männlichen Vorfahren nicht entkommen - und genau das sorgt in den Royals-News seit geraumer Zeit für einiges Getuschel.
Hatte Prinz Harry eine Haartransplantation? Foto-Vergleich schürt Gerüchte
Zur Abwechslung sorgt Prinz Harry mal nicht mit royalen Familienfehden oder politischen Statements für Wirbel - vielmehr drehen sich die Gerüchte um das, was auf seinem Kopf passiert. Oder eben nicht passiert. Der 41-jährige Herzog von Sussex findet sich aktuell unter anderem bei "Radar Online" im Zentrum von Spekulationen über eine mögliche Haartransplantation wieder, nachdem Beobachter sein sich veränderndes Erscheinungsbild über die Jahre hinweg akribisch dokumentiert haben. Der Königssohn selbst hat sich nie öffentlich zu einem solchen Eingriff bekannt, und es existieren keinerlei bestätigte Belege dafür, dass er sich einer entsprechenden Prozedur unterzogen hat. Das hindert die Öffentlichkeit freilich nicht daran, jedes neue Foto des Herzogs mit forensischer Genauigkeit auf Hinweise zu untersuchen.
Prinz Harry muss Haare lassen - ist ein Beauty-Eingriff die Rettung?
Fachleute nehmen die anhaltende Debatte aktuell zum Anlass, vor überzogenen Erwartungen an Haartransplantationen zu warnen. Denn die öffentliche Fixierung auf prominente Haarschöpfe erzeuge häufig ein verzerrtes Bild davon, was moderne Haarwiederherstellung tatsächlich leisten könne – und was nicht.
Haartransplantationen als verlässliche Lösung zu betrachten, greift laut Medizinern wie Dr. Abdulaziz Balwi, seines Zeichens Ärztlicher Direktor und Mitgründer von Elithair, zu kurz: "Wenn eine Haartransplantation die Erwartungen nicht erfüllt, steckt selten eine einfache Erklärung dahinter. Die Ergebnisse hängen von der Spenderdichte, dem Stadium des Haarausfalls zum Zeitpunkt der Operation, der angewandten Technik und der Einhaltung der Nachsorge ab." Patienten, die ohne Kenntnis ihres individuellen Haarprofils eine vollständige Wiederherstellung erwarteten, seien am häufigsten enttäuscht. "Was Prinz Harrys Situation verdeutlicht – unabhängig von den tatsächlichen Hintergründen – ist, dass eine Haartransplantation ein medizinischer Eingriff ist und kein kosmetisches Allheilmittel", so Balwi weiter.
Prinz Harrys Haare im Fokus - sich verändernde Kopfbehaarung wirft Fragen auf
Die Spekulationen begleiten den Herzog von Sussex bereits seit geraumer Zeit. Besonders Aufnahmen aus der Zeit um 2017 herum sorgten für Aufsehen, weil sein Haar auf Fotos voller wirkte als zuvor. Spätere Bilder zeigten dann jedoch erneut deutliche Ausdünnung und eine sichtbare kahle Stelle – ein klassisches Muster des erblich bedingten Haarausfalls, der in der königlichen Familie weit verbreitet ist. Haarspezialisten halten die Schwankungen in Harrys Erscheinungsbild allerdings für durchaus erklärbar – ganz ohne chirurgischen Eingriff. Unterschiedliche Styling-Methoden, wechselnde Lichtverhältnisse, haarverdickendes Produkt oder nicht-operative Behandlungen könnten die optischen Veränderungen ebenso verursachen.
Prinz Harry witzelt über seinen Haarausfall in Podcast-Interview
Prinz Harry geht mit dem Thema allerdings deutlich gelassener um als die Öffentlichkeit. In einem Auftritt im Podcast "Joe Marler Will See You Now" im Juli scherzte Harry, seine Pflegeroutine sei denkbar unkompliziert, weil "oben nicht wirklich viel passiert" – er lasse sich einfach die Haare schneiden und versuche dabei, nicht hinzuschauen. Bei einer Veranstaltung der Invictus Games bemerkte er augenzwinkernd, "einige von uns haben ihre Haare verloren", und bereits 2022 erklärte er sich in Sachen Haarausfall für "bereits verloren".
Besonders für Schlagzeilen sorgte jedoch Prinz Harrys Autobiografie "Spare" aus dem Jahr 2023: Darin beschrieb der Königssohn wenig schmeichelhaft den fortgeschrittenen Haarverlust seines älteren Bruders Prinz William als "alarmierend" – und stellte fest, dass dieser deutlich weiter vorangeschritten sei als sein eigener.
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loc/news.de/stg
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