Marius Borg Høiby flippt aus: Erst Wutausbruch, dann Notaufnahme - deshalb landete Mette-Marits Sohn in der Klinik

Sein Gerichtsurteil von vier Jahren Haft nahm Marius Borg Høiby außerhalb des Gerichtssaales auf - der Skandalsohn von Kronprinzessin Mette-Marit landete kurz zuvor im Krankenhaus. Offenbar war ein schmerzhafter Wutausbruch der Auslöser.

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Der Wirbel um Marius Borg Høiby reißt nicht ab: Berichten zufolge soll der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit im Gefängnis ausgerastet sein und sich selbst verletzt haben. (Foto) Suche
Der Wirbel um Marius Borg Høiby reißt nicht ab: Berichten zufolge soll der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit im Gefängnis ausgerastet sein und sich selbst verletzt haben. Bild: picture alliance/dpa/NTB SCANPIX/EPA | Vegard Wivestad Grott
  • Marius Borg Høiby vor Urteilsverkündung ins Krankenhaus eingeliefert
  • Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit bekam Wutanfall im Knast und schlug auf Schrank ein
  • Diagnose Knochenbruch: Marius Borg Høiby wegen gebrochener Hand in Klinik behandelt

Dem norwegischen Königshaus sind aktuell keine positiven Nachrichten vergönnt: Wurde die Adelswelt erst von der betrüblichen Neuigkeit getroffen, dass sich der gesundheitliche Zustand von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit derart verschlechtert habe, dass die Ehefrau von Kronprinz Haakon eine Organtransplantation benötigt, ist es nun erneut Mette-Marits ältester Sohn Marius Borg Høiby, der der Familie von König Harald V. Kummer bereitet.

Marius Borg Høiby zu vier Jahren Haft verurteilt - Skandal-Sohn von Mette-Marit der Vergewaltigung schuldig befunden

Am 15. Juni 2026 ging nach dreimonatiger Verhandlung der Vergewaltigungsprozess gegen den 29-Jährigen mit dem Urteilsspruch zu Ende. Das Gericht in Oslo brummte Mette-Marits Skandalsohn eine vierjährige Haftstrafe auf, nachdem Marius Borg Høiby der zweifachen Vergewaltigung sowie der Misshandlung seiner Ex-Freundin Nora Haukland für schuldig befunden wurde. Der Prozess vor dem Amtsgericht der norwegischen Hauptstadt endete damit mit einem harten Urteil für den Stiefsohn von Kronprinz Haakon. Høiby will das Urteil nicht akzeptieren. Er hat bereits angekündigt, Berufung gegen die Entscheidung einzulegen.

Mette-Marits Skandalsohn flippt im Knast aus und bricht sich die Hand - Notaufnahme!

Allerdings hatte noch vor der Verkündung des Strafmaßes ein Vorfall hinter Gefängnismauern für Aufsehen gesorgt. Der Auslöser für den Zwischenfall ereignete sich wenige Tage, bevor das Osloer Gericht das Urteil gegen den Sohn der Kronprinzessin verkündete. Das Berufungsgericht Borgarting hatte einen Antrag auf Haftentlassung abgelehnt – eine Nachricht, die Marius Borg Høiby offenbar nicht verkraften konnte, da der 29-Jährige unbedingt zu seiner schwer kranken Mutter Mette-Marit wollte. In seiner Zelle schlug er Berichten zufolge mit der Faust gegen einen Schrank und verletzte sich dabei so schwer, dass er Knochenbrüche in seiner rechten Hand erlitt und ins Krankenhaus musste.

Nach dem Zwischenfall wurde der 29-Jährige in die Notaufnahme gebracht. Sein rechter Arm wies laut einem Gefängnisbericht, den "Bild" zitiert, deutliche Verfärbungen auf. In dem Dokument heißt es: "Er wurde wütend und traurig. Er wollte lange nicht mit Beamten sprechen."

Marius Borg Høiby will zu schwerkranker Mutter - Wutausbruch wegen verweigerter Haftentlassung

Die Bewertung des Wutausbruchs fällt je nach Perspektive völlig unterschiedlich aus. Staatsanwalt Sturla Henriksbø betrachtet den Vorfall als Bestätigung seiner Einschätzung: "Das Berufungsgericht ist zu dem Schluss gekommen, dass eine erhebliche Gefahr besteht, dass er erneut Straftaten begehen könnte, wenn er jetzt freigelassen wird. Und meiner Ansicht nach hat sich in den vergangenen Tagen daran nicht viel geändert." Marius' Verteidiger Petar Sekulic hingegen verweist auf die außergewöhnliche familiäre Belastung seines Mandanten. Kronprinzessin Mette-Marit steht Berichten zufolge auf der Warteliste für eine Lungentransplantation. "In einer solchen extremen Situation, wenn man glaubt, die Mutter vielleicht zum letzten Mal gesehen zu haben – kommt eine solche Entscheidung", erklärte Sekulic. Er kritisierte, dass die Staatsanwaltschaft den Vorfall als Beleg mangelnder Impulskontrolle heranziehe.

Wahrer Grund für Krankenhausaufenthalt von Marius Borg Høiby erst jetzt bekannt

Bereits vor einigen Tagen war öffentlich geworden, dass sich Høiby im Krankenhaus befand. Seine Anwältin Ellen Holager Andenaes hatte damals lediglich erklärt, ihr Mandant könne aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich bei der Urteilsverkündung anwesend sein. Genauere Angaben zu seinem Zustand machte sie nicht. Auch der Klinikaufenthalt am 10. Juni wurde zunächst nur mit einer Krankschreibung begründet. Erst jetzt wurde deutlich, dass die Handverletzung nach dem Wutausbruch der eigentliche Anlass für die medizinische Behandlung gewesen sein dürfte.

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