Marius Borg Høiby: Mette-Marits Sohn vergnügt im Pool - Wirbel um Gefängnis-Foto

Marius Borg Høiby sorgt erneut für Schlagzeilen. Fotos zeigen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit vergnügt in einem aufblasbaren Pool des Osloer Gefängnisses. Derweil gibt es Kritik an dem Bild.

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Marius Borg Høiby sorgte mit einem Pool-Foto für Aufsehen. (Foto) Suche
Marius Borg Høiby sorgte mit einem Pool-Foto für Aufsehen. Bild: picture alliance/dpa/NTB SCANPIX/EPA | Vegard Wivestad Grott
  • Marius Borg Høiby sorgt mit Pool-Foto aus dem Gefängnis für Schlagzeilen
  • Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit vergnügt sich hinter den Gefängnismauern
  • Vorwürfe der Fälschung: Magazin wegen KI-Bearbeitung kritisiert

Aufgrund der Erkrankung seiner Mutter Kronprinzessin Mette Marit stellte Marius Borg Høiby zuletzt einen Antrag auf Haftentlassung. Dem Antrag wurde nicht stattgegeben. Dafür sorgen nun Aufnahmen aus dem Osloer Gefängnis für erheblichen Wirbel.

Aufregung um Pool-Foto aus dem Gefängnis

Der Grund, wieso Marius erneut in den Schlagzeilen landete, ist ein Bild auf der Titelseite des norwegischen Magazins "Se og Hør". Die veröffentlichten Bilder, die den royalen Angeklagten in einem aufblasbaren Pool im Gefängnishof zeigen. Darauf lacht er gemeinsam mit zwei Mithäftlingen. Das Magazin teilte das Titelblatt mit der Aufnahme auf Instagram.

Luxus-Bedingungen dank Gefängnisschließung im Knast von Mette-Marits Sohn

Wie kommt es zu diesem ungewöhnlichen Szenario? Das traditionsreiche Osloer Gefängnis wird am 15. Juni geschlossen und abgerissen. Die Zellen sind nahezu leer – vergangene Woche befanden sich neben Marius nur noch fünf weitere Insassen hinter Gittern.

Gefängnisleiter Nils Leyell Finstad erklärte gegenüber "VG", dass man die verbleibende Zeit völlig anders gestalte. Die wenigen Häftlinge genießen verschiedene Aktivitäten wie Yoga unter freiem Himmel, aber auch doppelte Besuchszeiten. Man überlebe die Situation dank Humor, so der Chef-Wärter.

KI-Manipulation sorgt für zusätzlichen Skandal um Marius-Bild

Die Pool-Aufnahmen erhitzten die Gemüter auch aus einem anderen Grund. Fälschungsvorwürfe wurden laut. Leser wurden misstrauisch: Fehlende Hände, sechs Finger und verschobene Tätowierungen ließen das Bild verdächtig erscheinen. "Se og Hør" musste daraufhin einräumen, dass das Foto zwar authentisch sei, jedoch wegen schlechter Qualität mit einem KI-Programm nachbearbeitet wurde. Die künstliche Intelligenz verursachte dabei erhebliche Fehler und fügte den abgebildeten Personen zusätzliche Gliedmaßen hinzu. Das Magazin lieferte inzwischen das unbearbeitete Originalbild nach, um die Echtheit der Aufnahme zu belegen.

Am 15. Juni – dem Tag der Gefängnisschließung – soll auch das Urteil gegen Marius Borg Høiby verkündet werden. Die Anklage wiegt schwer: Dem 29-Jährigen wird unter anderem mehrfache Vergewaltigung vorgeworfen.

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