Marius Borg Høiby: Haft-Hammer – Royal-Sohn wird in Hochsicherheitsgefängnis verlegt

Für Marius Borg Høiby verschärfen sich die Haftbedingungen deutlich. Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen wird nun in das streng gesicherte Ila-Gefängnis bei Oslo verlegt.

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Marius Borg Høiby wird in Hochsicherheitsgefängnis verlegt (Foto) Suche
Marius Borg Høiby wird in Hochsicherheitsgefängnis verlegt Bild: picture alliance/dpa/NTB | Ane Hem
  • Marius Borg Høiby bleibt weiter in Untersuchungshaft
  • Mette-Marits Sohn wird in Norwegens streng gesichertes Ila-Gefängnis verlegt
  • Gegen den 29-Jährigen Sohn der Kronprinzessin stehen zahlreiche schwere Vorwürfe im Raum

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Für Marius Borg Høiby verschärfen sich die Haftbedingungen deutlich. Der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit bleibt weiter in Untersuchungshaft und wird nun in eine andere Justizvollzugsanstalt bei Oslo verlegt. Das entschied das Berufungsgericht nach der jüngsten Haftprüfung. Damit endet für den 29-Jährigen auch die Unterbringung im bisherigen Osloer Gefängnis, aus dem zuletzt Bilder für Schlagzeilen gesorgt hatten.

Neue Haftanstalt von Marius Borg Høiby gilt als besonders streng

Künftig soll Høiby laut "Bild" im Ila-Gefängnis untergebracht werden, einer der bekanntesten und am stärksten gesicherten Haftanstalten Norwegens. Dort waren in der Vergangenheit bereits mehrere verurteilte Gewalt- und Terrorstraftäter inhaftiert. Die Einrichtung liegt außerhalb von Oslo und verfügt nur über vergleichsweise wenige Haftplätze. Ein Großteil der Insassen sitzt dort wegen schwerer Straftaten oder in Sicherheitsverwahrung ein.

Hintergrund der Verlegung von Marius Borg Høiby

Der Wechsel erfolgt nicht ausschließlich wegen des prominenten Häftlings selbst. Das bisherige Gefängnis in Oslo wird ab Mitte Juni geschlossen und anschließend neu gebaut. Deshalb müssen zahlreiche Gefangene auf andere Einrichtungen verteilt werden. Für das Ila-Gefängnis bedeutet das eine Umstellung, da dort bislang überwiegend Langzeitstraftäter untergebracht waren. Untersuchungshäftlinge wie Høiby gehörten dort bislang eher nicht zum typischen Bild.

Strenge Regeln im Gefängnisalltag von Marius Borg Høiby

In der Haftanstalt gelten klare Vorgaben für persönliche Gegenstände und den Alltag der Gefangenen. Elektronische Geräte sind nur eingeschränkt erlaubt, Bargeld dürfen Insassen nicht besitzen. Einkäufe laufen stattdessen über spezielle Zahlkarten, die von Angehörigen aufgeladen werden können. Auch Kleidung und persönliche Gegenstände sind limitiert. Luxusartikel oder teure Accessoires wären dort grundsätzlich problematisch. Da sich Høiby weiterhin in Untersuchungshaft befindet, könnten für ihn allerdings teilweise weniger strenge Regelungen gelten als für verurteilte Straftäter.

Marius Borg Høibys Kontakt zur Familie bleibt möglich

Trotz der Verlegung soll der Kontakt zur Familie weiter bestehen bleiben. Besuche sind weiterhin vorgesehen, zusätzlich bietet die Haftanstalt auch Videoanrufe an. Das könnte insbesondere für Kronprinzessin Mette-Marit wichtig werden. Die norwegische Royal leidet seit Jahren an einer schweren Lungenerkrankung.

Welche Vorwürfe stehen gegen Marius Borg Høiby im Raum?

Die Anklage gegen den 29-Jährigen umfasst zahlreiche Vorwürfe. Dazu zählen unter anderem Sexualdelikte, Körperverletzung, Bedrohung, Hausfriedensbruch sowie Verstöße im Straßenverkehr.

Besonders schwer wiegt der Vorwurf der Vergewaltigung mit Geschlechtsverkehr. Zudem geht es um drei weitere Fälle von Vergewaltigung ohne Geschlechtsverkehr. In diesen Punkten plädiert Høiby auf nicht schuldig. Teilweise eingeräumt haben soll er dagegen Vorwürfe wie schwere Körperverletzung, rücksichtsloses Verhalten, Hausfriedensbruch sowie Verstöße gegen einstweilige Verfügungen.

In mehreren anderen Fällen bekannte er sich laut den vorliegenden Angaben schuldig. Dazu zählen unter anderem ein Fall von körperlich übergriffigem Verhalten, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie ein schweres Drogenvergehen, das der Anklage Anfang 2026 hinzugefügt wurde.

Bei einzelnen Punkten blieb seine Antwort laut Berichten unklar oder wurde als unverständlich eingeordnet.

Wie geht es für Marius Borg Høiby weiter?

Ob Høiby dauerhaft im Ila-Gefängnis bleiben wird, hängt auch vom weiteren Verlauf des Verfahrens und einer möglichen späteren Verurteilung ab. In Norwegen entscheidet unter anderem die Höhe der Strafe darüber, in welcher Haftanstalt ein Gefangener untergebracht wird. Damit bleibt vorerst offen, ob der Sohn der Kronprinzessin langfristig in der Hochsicherheitsanstalt verbleibt oder später in eine andere Einrichtung wechseln könnte.

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