Wladimir Putin: 60 Kamele für Putin-Sieg? Russischer Schamane plant makabres Ritual
Ein russischer Schamane will mit einem ungewöhnlichen Ritual den Sieg seines Landes im Ukraine-Krieg herbeiführen. Dafür sollen innerhalb eines Jahres 60 Kamele den "slawischen Göttern" geopfert werden.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Russischer Schamane kündigt Opferung von 60 Kamelen an
- Ritual soll Russlands Sieg in der Ukraine unterstützen
- Kritiker fürchten staatliche Repressionen
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert seit fast fünf Jahren an. Obwohl die Offensive von Wladimir Putin ins Stocken gerät, zeichnet sich ein Ende der Kämpfe nicht ab. Nun sorgt ein selbsternannter Schamane aus der russischen Region Irkutsk mit einer bizarren Ankündigung für Aufsehen: Artur Tsybikov will den "slawischen Göttern" 60 Kamele opfern. Damit soll göttlicher Beistand für einen russischen Sieg im Krieg gegen die Ukraine erbeten werden.
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Sieb für Wladimir Putin? Russischer Schamane will 60 Kamele opfern
Gegenüber dem unabhängigen Medienprojekt "Menschen des Baikal" bestätigte Tsybikov, dass das geplante Ritual ausdrücklich dem Zweck diene, Russland zum Kriegsgewinn zu verhelfen. Der Schamane gilt als Unterstützer der russischen Staatsführung. Das Nachrichtenportal "Nexta" bezeichnete Tsybikov unverblümt als "burjatischen Tierquäler, der sich Schamane nennt" und nannte ihn einen "Psychopathen".
Es ist nicht das erste Mal, dass Tsybikov mit derartigen Ritualen für Entsetzen sorgt. Bereits im Jahr 2019 ließ er fünf Kamele bei einer Zeremonie verbrennen. Die Konsequenz folgte prompt: Der Rat der Schamanen Russlands schloss ihn daraufhin aus seinen Reihen aus. Von dieser Maßregelung hat sich der Angarsk-Schamane offensichtlich nicht beeindrucken lassen – im Gegenteil. Sein aktuell geplantes Opferritual übertrifft die damalige Aktion um das Zwölffache. Statt fünf sollen nun 60 Kamele für die "slawischen Götter" sterben, diesmal mit einem klar politischen Ziel: dem militärischen Erfolg Russlands in der Ukraine. Dass ein aus der eigenen Gemeinschaft Verstoßener ein solches Vorhaben ankündigt, macht die Angelegenheit nicht weniger verstörend.
Zweifel an Schamanen-Ritual für Ende des Ukraine-Krieges
Innerhalb der schamanischen Gemeinschaft Russlands stößt Tsybikovs Vorhaben auf Ablehnung. Andere Schamanen halten das geplante Massenopfer für falsch und würden die Tiere gerne vor dem Tod bewahren. Doch öffentlich Position zu beziehen, wagen nur wenige. Der Grund dafür ist brisant: Tsybikov unterstützt offen die russische Staatsführung, und sein Ritual dient erklärtermaßen dem militärischen Erfolg. Wer sich dagegen ausspricht, riskiert, unter das russische Gesetz zur Diskreditierung der Armee zu fallen. Laut dem Medienprojekt "Menschen des Baikal" bewegen sich Kritiker in einem heiklen Spannungsfeld – sie müssen abwägen, wie sie die Kamele retten können, ohne sich selbst strafbar zu machen. Die Angst vor staatlichen Repressionen erweist sich damit als wirksamer Maulkorb.
"Auf der einen Seite Zivilisation, auf der anderen – was auch immer Russland ist"
In den sozialen Medien löste die Nachricht international eine Mischung aus Fassungslosigkeit und beißendem Sarkasmus aus. "Auf der einen Seite hat man Zivilisation, und auf der anderen Seite hat man, was auch immer Russland ist", kommentierte ein Nutzer auf der Plattform X. Ein anderer merkte trocken an: "Sie haben 1,6 Millionen Russen für nichts geopfert, aber diese 60 Kamele werden es sicher richten." Weitere Kommentare schwankten zwischen Mitleid und Spott. "Arme Kamele. Sterben für nichts, wie die Leibeigenen", schrieb ein Nutzer. Ein anderer ordnete das Vorhaben historisch ein: "Russland im 12. Jahrhundert. Sollte die Kamele lieber zum Transport nutzen – das wäre wenigstens nützlich." Auch der Vorwurf der Barbarei fiel mehrfach: "Nichts und nirgendwo bleibt offenbar von russischer Barbarei verschont."
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