Donald Trump: Trump verteidigt Iran-Krieg trotz Wahlniederlage

Trump räumt ein, dass die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs zur Wahlniederlage seiner Republikaner beigetragen haben. Er steht jedoch zu seinem Kurs in dem Konflikt.

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Mit einer Verordnung will Donald Trump die Glyphosat-Produktion in den USA unterstützen. (Foto) Suche
Mit einer Verordnung will Donald Trump die Glyphosat-Produktion in den USA unterstützen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

US-Präsident Donald Trump hat eingeräumt, dass die durch den Iran-Krieg gestiegenen Spritpreise ein Grund für die Niederlage seiner Republikaner bei den Parlamentswahlen waren. Er halte die Einschätzung seines Vizepräsidenten JD Vance, der den Krieg als Grund für die Wahlniederlage bezeichnet hatte, für weitgehend zutreffend, sagte Trump vor Journalisten in Washington. Der Krieg habe die Preise kurzfristig "ein wenig" in die Höhe getrieben.

Gleichzeitig verteidigte er seine Entscheidung zum Krieg gegen den Iran. Wenn er noch einmal vor der Wahl stünde, würde er genauso handeln, sagte der Republikaner. Man dürfe nicht zulassen, dass der Iran eine Atomwaffe bekomme. Auf die Frage, ob der Krieg es wert gewesen sei, antwortete er mit Ja.

Er argumentierte auch, der Unmut richte sich nicht gegen den Krieg an sich, sondern gegen die gestiegenen Preise: "Es ist nicht der Krieg, sondern die Preise."

Trump sagte zudem, dass seine Partei die Wahlen gewonnen hätte, wenn er selbst auf dem Stimmzettel gestanden hätte. Die Begeisterung seiner Anhänger bei Wahlkampfveranstaltungen habe sich nicht auf die republikanischen Kandidaten übertragen lassen.

Mit Blick auf ein mögliches neues Amtsenthebungsverfahren, das die Demokraten mit ihrer Mehrheit im Repräsentantenhaus einleiten könnten, zeigte sich Trump gelassen. Er mache sich deswegen "nicht einmal ein bisschen" Sorgen. Ein solcher Schritt würde seiner Ansicht nach die Demokratische Partei "zerstören". Es gebe keinen Grund dafür, behauptete er. "Wofür? Dafür, dass wir ein erfolgreiches Land haben?", fragte Trump.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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