Prozess um Anschläge: Nord-Stream-Prozess blickt auf Folgen für die Gasversorgung
Vier Lecks, massive Schäden am Meeresgrund: Ein Vertreter der Bundesnetzagentur soll im Nord-Stream-Prozess erklären, welche Folgen die Explosionen für die Gasversorgung in Deutschland hatten.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Im Verfahren um den Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines stehen am vierten Prozesstag die Folgen der Explosion für die Gasversorgung in Deutschland im Zentrum. Dazu soll am Donnerstag um 9.30 Uhr ein Vertreter der Bundesnetzagentur als Zeuge aussagen. Konkret gehe es um die Gasversorgungssituation im Land vor und nach dem Anschlag, wie das Gericht mitteilte.
Für den Nachmittag sei dann ein weiterer Beamter des Bundeskriminalamts (BKA) als Zeuge geladen. Er soll sich zur Durchsuchung der Segeljacht "Andromeda" äußern, mit der die Saboteure zum Anschlagsort südlich der dänischen Insel Bornholm gefahren sein sollen
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Am 26. September 2022 waren am Grund der Ostsee in etwa 80 Metern Tiefe mehrere Sprengsätze detoniert. Die beiden Gaspipelines Nord Stream 1 und 2 wurden massiv beschädigt. Insgesamt gab es vier Lecks an drei der insgesamt vier Leitungen. Der Vertreter des Generalbundesanwalts wirft dem Angeklagten Serhij Kusnjezow – einem früheren Offizier einer Spezialeinheit des ukrainischen Militärs – vor, der Drahtzieher hinter der Sprengung gewesen zu sein.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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