Donald Trump: US-Präsident entsetzt mit Rassismus-Attacke und Wut-Tirade im Weißen Haus

Ob rassistische Attacken gegen einen Demokraten, wüste Beschimpfungen eines TV-Komikers oder ein bizarrer Streit um einen Golfplatz: Donald Trump hat in den vergangenen Tagen wieder reichlich Anlass für Schlagzeilen geliefert.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Donald Trump sorgte auch in dieser Woche für reichlich Schlagzeilen. (Foto) Suche
Donald Trump sorgte auch in dieser Woche für reichlich Schlagzeilen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Donald Trump: Rassismus-Eklat bei Wahlkampfauftritt in Michigan
  • Donald Trump: Nach Dinner mit Bill Maher folgt heftige Wut-Tirade
  • Donald Trump: Fox News bekommt Trumps Wut zu spüren

Donald Trump kommt einfach nicht zur Ruhe. Wenige Tage vor den wichtigen US-Zwischenwahlen sorgt der US-Präsident mit heftigen Ausfällen, persönlichen Angriffen und fragwürdigen Vorwürfen für Schlagzeilen. Mal teilt er gegen einen demokratischen Politiker aus, mal legt er sich mit einem TV-Komiker oder seinem Lieblingssender Fox News an. Selbst ein Golfplatz wird zum Schauplatz eines bizarren Machtkampfes. Und während Trump öffentlich seinem Ärger freien Lauf lässt, zeichnen Insider hinter den verschlossenen Türen des Weißen Hauses ein zunehmend beunruhigendes Bild. Wir blicken auf fünf Trump-Schlagzeilen der Woche zurück.

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Donald Trump: Rassismus-Eklat bei Wahlkampfauftritt in Michigan

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Port Huron im US-Bundesstaat Michigan hat Donald Trump in dieser Woche den demokratischen Senatskandidaten Abdul El-Sayed mit heftigen Vorwürfen überzogen. Der US-Präsident unterstellte dem Politiker ohne Belege Verbindungen zu Dschihadisten und behauptete, El-Sayed unterstütze entsprechende Gruppierungen. Die Anschuldigungen knüpfen an Vorwürfe gegen den Demokraten wegen seiner angeblichen Verbindungen zur Muslimbruderschaft an, die mit seiner ägyptischen Abstammung begründet wurden. Im Netz sorgten die Äußerungen für massive Empörung. Kritiker warfen dem Präsidenten Rassismus vor.

Donald Trump: Nach Dinner mit Bill Maher folgt heftige Wut-Tirade

Erst lud Donald Trump den TV-Komiker Bill Maher gleich zweimal zum Abendessen ins Weiße Haus ein, dann ging er öffentlich auf den Moderator los. Nach einem gemeinsamen Dinner am 15. Oktober hatte Maher in seiner Sendung unter anderem Trumps schlechte Umfragewerte aufs Korn genommen und sich über dessen Vorlieben für das Aussehen männlicher Politiker lustig gemacht. Das wollte der US-Präsident offenbar nicht auf sich sitzen lassen. In einem mehr als 1300 Wörter langen Beitrag auf Truth Social beschimpfte Trump den Moderator als "kompletten und totalen Verlierer" und "Feigling".

Donald Trump: Fox News bekommt Trumps Wut zu spüren

Ausgerechnet mit seinem Lieblingssender Fox News legte sich Donald Trump ebenfalls an. Auf Truth Social beschwerte sich der US-Präsident über die angeblich mangelnde Unterstützung republikanischer Kandidaten durch das konservative Mediennetzwerk. Fox News verbringe viel zu viel Zeit damit, die politischen Gegner der Republikaner zu zeigen, während die eigenen Kandidaten zu kurz kämen, beklagte Trump. Die fehlende mediale Unterstützung sei seiner Ansicht nach sogar der Grund dafür, dass manche Wahlrennen überhaupt knapp würden.

Donald Trump: Richterin stellt US-Präsidenten im Golfplatz-Streit bloß

Ein öffentlicher Golfplatz in Washington, D.C., hat Donald Trump einen handfesten Justizstreit eingebrockt. Bundesrichterin Ana Reyes untersagte der Regierung in dieser Woche in einem Urteil weitere Baumfällungen auf dem Gelände der historischen East Potomac Golf Links. Zuvor waren dort trotz einer gerichtlichen Anordnung rund 500 Bäume gefällt worden. Trump reagierte mit einem wütenden Beitrag auf Truth Social, bezeichnete die Entscheidung als verfassungswidrig und griff die Richterin persönlich an. Die Richterin griff zu einem vielsagenden Vergleich, der den US-Präsidenten bloßstellte.

Donald Trump: Insider berichten von Wutausbrüchen hinter verschlossenen Türen

Nicht nur öffentlich soll Donald Trump immer häufiger die Beherrschung verlieren. Ein Bericht der "New York Times" zeichnete in dieser Woche ein beunruhigendes Bild aus dem Inneren des Weißen Hauses. Dafür sprach die Zeitung mit 16 aktuellen und ehemaligen Regierungsmitarbeitern sowie Verbündeten des Präsidenten, denen Anonymität zugesichert wurde. Demnach reagiere Trump zunehmend aggressiv auf Kritik, ziehe seinen Kreis enger Vertrauter immer weiter zusammen und ignoriere offenbar Umfragen, die seine sinkende Beliebtheit zeigen. Besonders aufschlussreich: Negative Berichterstattung soll den Präsidenten regelmäßig in Rage versetzen.

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