Wladimir Putin: Kremlchef unter Druck - Drohnen-Hagel, Panzer-Rückzug und Todesangst-Gerüchte
Während die Ukraine die russischen Großstädte Moskau und St. Petersburg mit Drohnen attackierte, kamen neue Gerüchte über Putins angeblich zunehmende Isolation auf. Ungewohntes Lob für den Kremlchef kam aus den USA. Die Putin-News der Woche.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Putin-News der Woche mit ukrainischem Drohnenangriff auf St. Petersburg
- Moskau verlegt moderne Panzer an Nato-Grenze
- Berichte über angebliche Todesangst und "Halluzinationen" des Kremlchefs
- US-Sondergesandter Steve Witkoff lobt Putin bei Treffen in St. Petersburg als "Menschenfreund"
Die Ukraine greift Wladimir Putins Heimatstadt St. Petersburg massiv mit Drohnen an, während der Kreml moderne Kampfpanzer von der Front zurückzieht. Zudem gibt es neue Gerüchte über den angeblich immer größer werdenden Realitätsverlust sowie eine zunehmende Todesangst des Kremlchefs. Bei einem Treffen in St. Petersburg wurde der russische Präsident hingegen überraschend mit überschwänglichem Lob aus den USA überschüttet. Das waren die Putin-News der Woche.
Ukraine entfesselt massiven Drohnen-Hagel über St. Petersburg
Mit mehr als 320 unbemannten Flugobjekten hat die Ukraine den bislang schwersten Luftschlag gegen die russischen Großstädte Moskau und St. Petersburg geführt. Trotz zahlreicher gemeldeter Abschüsse durch die russische Flugabwehr schlugen mehrere Drohnen direkt in strategische Infrastrukturziele ein: In Putins Heimatstadt St. Petersburg geriet ein Ölterminal im Hafenbereich in Brand und ein Rechenzentrum des Internetkonzerns VK wurde beschädigt. Der beispiellose Angriff führte zu erheblichen Beeinträchtigungen im zivilen Luftverkehr und zwang die Großflughäfen in St. Petersburg sowie Domodedowo und Wnukowo in Moskau zur vorübergehenden Schließung.
Geheime Panzer-Verstecke: Wladimir Putin zieht moderne T-90M an die Nato-Grenze zurück
Analysen von Satellitenbildern des unabhängigen Mediums "Istories" enthüllten zudem eine fundamentale Taktikänderung der russischen Armee an der ukrainischen Front. Russlands fortschrittlichste Kampfpanzer vom Typ T-90M sowie neue Artilleriesysteme wurden weitgehend von den Kampflinien abgezogen und in Depots unweit von Nato-Staaten – darunter im finnlandnahen Petrosawodsk – eingelagert. Grund für das Verstecken der Waffensysteme ist die enorme Verwundbarkeit schwerer Panzerkolonnen durch ukrainische Drohnen, weshalb Moskau seine wertvolle Technik lieber als strategische Reserve schont.
Paranoia im Kreml? Tschechiens Präsident spricht über Putins obsessive Todesangst
Währenddessen zeichnete der tschechische Staatspräsident und ehemalige Nato-General Petr Pavel in einem Interview ein besorgniserregendes Bild des russischen Machthabers. Putin lebe in einer obsessiven Angst vor einer Ermordung, habe sich stark isoliert und werde von seinen engsten Beratern systematisch mit gefälschten Erfolgsmeldungen über den Ukraine-Krieg gefüttert. Zudem warnte der Ex-General vor Putins Kalkül, durch die gezielte Zerstörung der ukrainischen Lebensgrundlagen eine neue Flüchtlingswelle auszulösen, um Europa politisch zu spalten und unter Druck zu setzen.
Putin spricht über angebliche Erfolge im Ukraine-Krieg - "Halluzinationen" beim Kremlchef?
Lässt sich Putin tatsächlich von Falschmeldungen zum Ukraine-Krieg täuschen? Bei einem Truppenbesuch verkündete der Kremlchef spektakuläre Geländegewinne von 6.500 Quadratkilometern, was vom US-Institut ISW als eine Darstellung bewertet wurde, die an "Halluzinationen grenzt".
Lob für Putin durch den Trump-Sondergesandten Steve Witkoff in St. Petersburg
Bei einem hochkarätigen Treffen in St. Petersburg löste der US-Sondergesandte Steve Witkoff mit seinen Äußerungen gegenüber Wladimir Putin eine Welle der Empörung aus. Statt die russischen Angriffe und den völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine kritisch anzusprechen, bezeichnete Witkoff den Kremlchef vor laufenden Kameras öffentlich als "Menschenfreund" und zollte ihm seinen Respekt. Obwohl Putin kurz darauf Bereitschaft für erneute Dreier-Gespräche mit den USA und der Ukraine Mitte November signalisierte, lehnte er eine vorübergehende Waffenruhe strikt ab. Wie wenig Verlässlichkeit die diplomatischen Töne besitzen, zeigte sich nur wenige Stunden später, als russische Raketen erneut Wohnhäuser in der ukrainischen Hauptstadt Kiew trafen und mehrere Menschen verletzten.
Weitere Infos zu den Putin-News der Woche finden Sie in folgenden Artikeln:
- Wladimir Putin bringt russische Top-Panzer näher an Nato-Grenze
- Von Todesangst geplagter Kreml-Chef schmiedet perfides Kalkül
- Bizarrer Auftritt des Kremlchefs – Experten sprechen von "Halluzinationen"
- "Erbärmliche Anbiederung" an Putin - Trump-Gesandter sorgt für Entsetzen
- Kremlchef redet von Frieden – und bombardiert die Ukraine
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