Wie schlecht geht es Donald Trump?: Ex-Anwalt bricht sein Schweigen zu Trumps Verfall

Das Getuschel über Donald Trumps geistigen und körperlichen Verfall wird immer lauter - jetzt meldet sich Michael T. van der Veen, der frühere Anwalt des US-Präsidenten, in der Angelegenheit zu Wort und spricht Klartext.

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Mit einer privaten Anekdote will Donald Trumps ehemaliger Impeachment-Anwalt Michael T. van der Veen beweisen, dass der 80-jährige Präsident geistig voll auf der Höhe ist. (Foto) Suche
Mit einer privaten Anekdote will Donald Trumps ehemaliger Impeachment-Anwalt Michael T. van der Veen beweisen, dass der 80-jährige Präsident geistig voll auf der Höhe ist. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Wie schlecht geht es Donald Trump?
  • Anzeichen von körperlichem und geistigem Verfall des US-Präsidenten nicht zu übersehen
  • Trumps Ex-Anwalt bricht sein Schweigen zur Verfassung von "The Don"

Seinen 80. Geburtstag hat Donald Trump bereits hinter sich und landet immer wieder aufgrund nicht zu übersehender Anzeichen körperlichen und geistigen Verfalls in den Schlagzeilen - doch wie schlecht geht es dem US-Präsidenten wirklich? Jetzt meldet sich Donald Trumps ehemaliger Impeachment-Anwalt Michael T. van der Veen zu den anhaltenden Spekulationen über den Gesundheitszustand von "The Don" zu Wort.

Donald Trump baut körperlich und geistig ab: Anzeichen des Verfalls sind nicht zu leugnen

Seit Monaten sorgen weitschweifige Reden, offensichtliche Bewegungseinschränkungen und unerklärliche Blutergüsse an den Händen des zweitältesten amtierenden US-Präsidenten für Diskussionen. Das Weiße Haus hat jegliche Probleme stets vehement bestritten. Jetzt gibt Trumps früherer Rechtsbeistand seine Sicht der Dinge preis, wie der britische"Daily Express" zusammenfasst.

Van der Veen, der Trump 2021 im zweiten Amtsenthebungsverfahren vertrat, erklärte demnach: "Nein, nicht dass ich wüsste. Er ist ein großer, körperlich gesunder Mann. Er ist robust, und sein Energielevel ist nach meiner Erfahrung immer sehr hoch." Einen kognitiven oder körperlichen Verfall bei Donald Trump habe er zu keinem Zeitpunkt beobachtet.

Donald Trump geistig fit wie nie? Ex-Anwalt legt "Beweise" vor

Als konkretes Beispiel für Donald Trumps ungebrochene geistige Präsenz führte van der Veen eine Begegnung in Trumps Privatclub Mar-a-Lago an. "Ich war mit ihm in Mar-a-Lago, und wir gingen durch den Speisesaal, und er hielt an jedem Tisch an und sagte: 'Hey, Joe, sag deinem Bruder, die Mitgliedsbeiträge steigen im Januar. Sorg dafür, dass er beitritt'", berichtete der Jurist. Donald Trump sei van der Veen zufolge permanent im Verkaufsmodus und suche ständig den Kontakt zu Menschen. "Ich habe keinerlei kognitiven oder körperlichen Verfall festgestellt", betonte der Anwalt. Für ihn belege diese Szene, dass der Präsident nach wie vor aufmerksam, sozial engagiert und geschäftstüchtig agiere – Eigenschaften, die gegen einen geistigen Abbau sprächen.

Donald Trumps früherer Anwalt gibt Einzelheiten über private Begegnungen preis

Kennengelernt hatte van der Veen den späteren Präsidenten nicht etwa in einem formellen Rahmen, sondern auf dem Golfplatz. "Mein erstes Treffen mit Präsident Trump war tatsächlich auf einem Golfplatz, und ich habe 18 Löcher mit ihm verbracht", erzählte der Jurist. Dabei habe er Trump fernab der Atmosphäre des Oval Office erlebt – und sei nachhaltig beeindruckt gewesen. Van der Veen beschrieb den Präsidenten als körperlich imposant, gleichzeitig aber extrovertiert und lautstark. "Er ist redegewandt bei vielen Themen und wirklich ein angenehmer und unterhaltsamer Mensch, mit dem man Zeit verbringen kann", so van der Veen. Trumps Auftreten habe von Anfang an nichts auf gesundheitliche Einschränkungen hingedeutet.

Auch Donald Trumps Leibarzt bescheinigt dem Präsidenten "exzellente Gesundheit" – trotz beunruhigender Diagnose

Die jährliche Gesundheitsuntersuchung des republikanischen Präsidenten fiel laut dem Weißen Haus insgesamt positiv aus. Trumps Leibarzt Sean Barbabella attestierte dem 80-Jährigen eine starke Herz-, Lungen- und neurologische Funktion. Diagnostiziert wurde allerdings eine chronisch-venöse Insuffizienz. Die auffälligen Blutergüsse an Donald Trumps Händen erklärte der Mediziner als geringfügige Gewebereizungen durch häufiges Händeschütteln sowie als gängige und harmlose Begleiterscheinung einer Aspirin-Therapie. Barbabella verwies zudem auf den fordernden Tagesablauf des Präsidenten mit zahlreichen hochrangigen Besprechungen, öffentlichen Auftritten und regelmäßiger körperlicher Betätigung, der sein allgemeines Wohlbefinden weiterhin stütze.

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