Donald Trump: US-Präsident schweigt zu kritischen Fragen - plötzlich geht er weg

Donald Trump hat beim Staatsbesuch von Xi Jinping ungewöhnlich schweigsam kritische Reporterfragen über sich ergehen lassen. Mehrere Sekunden lang steht er reglos vor dem Weißen Haus, bevor er mit Melania und seinem Besuch weggeht. Das sorgt für spöttische Reaktionen.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Donald Trump beantwortet beim Besuch von Chinas Präsident Xi Jinping keine Reporterfragen. (Foto) Suche
Donald Trump beantwortet beim Besuch von Chinas Präsident Xi Jinping keine Reporterfragen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump schweigt neben Xi Jinping auf Reporterfragen
  • US-Präsident wollte sich zum Medienstreit nicht äußern
  • Der 80-Jährige wird für sein schweigsames Verhalten verspottet

Beim Staatsbesuch von Chinas Präsident Xi Jinping mit seiner FrauPeng Liyuan wollte sich Donald Trump von seiner besten Seite zeigen. Das gelang ihm nicht wirklich, als er wegen eines über ihn fliegenden Flugzeugs sein Gesicht verzog. Die Schlagzeilen folgten sogleich. Nicht nur seine Grimassen oder sein Verhalten werden im Netz genau beobachtet. Vor allem, was er nicht sagt, bietet auf der Plattform X genügend Gesprächsbedarf für seine Kritiker.

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Staatsbesuch von Xi Jinping - Donald Trump schweigt bei Iran-Frage

Manche Fragen benötigen keine Antworten. Im Fall von Donald Trump erhoffte sich eine Reporterin aber, dass er darauf reagierte, als er gemeinsam mit seiner Frau Melania Trump und seinen beiden Gästen am Südportikus des Weißen Hauses stand. Die Journalistin fragte ihn:  "Haben Sie Präsident XI aufgefordert, den Ölkauf von Iran zu stoppen?" Damit spricht sie die Ölgeschäfte zwischen Peking und Teheran an. China gilt als einer der größten Importeure von iranischem Öl. Trotz des von der US-Regierung begonnenen Krieges im Iran bezieht China weiter Erdöl aus dem Land.

US-Präsident lässt Reporterfragen unbeantwortet

Eine Frage drehte sich um den von Trump angetrieben Medienbann. Warum er es verbiete, wollte die Reporterin wissen. Es folgte wieder schweigen. Am Ende frgate sie ihn noch: "Sollten die Steuerzahler für Werbung über Sie zahlen?" Der 80-Jährige blieb still und drehte sich nach wenigen Sekunden um, um gemeinsam mit dem chinesischen Staatschef, dessen Frau und Melania in das Weiße Haus zu gehen. Eine ungewöhnliche Reaktion für jemanden wie Trump, der selbst auf kritische Nachfragen reagiert - wenn auch oft respektlos und laut.

Trump für schweigenden Auftritt verspottet

Diese Situation zeigte Fox News, einem der Sender, der sich solidarisch mit CNN zeigte, nachdem Medienvertreter ihre Akkreditierung für das Weiße Haus verloren hatten. Später klagten die betroffenen Sender. Mittlerweile hat ein Richter verfügt, dass die klagenden Medienhäuser vorläufig wieder Zutritt erhalten müssen. Trumps Schweigen wurde auf der Plattform X spöttisch kommentiert:

  • "Ich bin ehrlich gesagt überrascht, dass sie ihn nicht gefragt haben, welche seine Lieblings-Eissorte ist."
  • "Er wird niemals ehrlich antworten. Was für eine riesige Zeitverschwendung."
  • "Sie stehen kurz davor, wieder verboten zu werden in... 3... 2... 1 Trumpty Dumpty kommt mit schwierigen Fragen nicht klar!"
  • "Er antwortet nicht, weil sein neuer Kumpel zusieht"

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/news.de/dpa

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