J.D. Vance: Trump-Vize plötzlich Sicherheitsrisiko - Vance plaudert Militärgeheimnis aus

Das Weiße Haus warf "Politico" aus dem Pressekorps, weil das Medium angeblich die nationale Sicherheit gefährdet habe - doch nun stellt sich heraus, dass ausgerechnet JD Vance selbst die anonyme Quelle hinter einem der Berichte gewesen sein soll.

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US-Vizepräsident J.D. Vance sorgt einmal mehr für Schlagzeilen. (Foto) Suche
US-Vizepräsident J.D. Vance sorgt einmal mehr für Schlagzeilen. Bild: picture alliance/dpa/POOL Getty Images North America/AP | Anna Moneymaker
  • Donald Trump verbannt Medien aus dem Weißen Haus
  • JD Vance verplappert sich über laufende Iran-Verhandlungen
  • Trump-Vize plötzlich selbst ein Sicherheitsrisiko

Das wäre wirklich ein peinlicher Patzer des Weißen Hauses. US-Vizepräsident JD Vance war offenbar selbst die nicht namentlich genannte "hochrangige Regierungsquelle" hinter einem der Berichte, die das Weiße Haus als Gefahr für die nationale Sicherheit einstufte. Hintergrund ist Trumps Entscheidung, CNN, Politico und MS NOW den Zugang zum Weißen Haus zu entziehen. Die betroffenen Nachrichtenorganisationen reagierten darauf mit rechtlichen Schritten gegen die Regierung - und siegten in einem ersten Gerichtsentscheid.

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JD Vance verplappert sich über laufende Iran-Verhandlungen

Wie das Medienportal "Status" enthüllte, handelt es sich um einen Artikel vom Juni 2026, der die Erfolgsaussichten eines Friedensabkommens mit dem Iran beleuchtete. Genau dieser Bericht gehörte zu den sechs Geschichten, die die Trump-Regierung als Begründung für den Ausschluss von "Politico" aus dem Weißen Haus heranzog. Der Vorwurf damals: Die Berichterstattung habe "die nationale Sicherheit gefährdet und/oder Falschinformationen verbreitet".

Laut dem Bericht von "Status" hatte ausgerechnet JD Vance mit Journalisten gleich mehrerer Medienhäuser über die laufenden Iran-Verhandlungen gesprochen. Die beteiligten Redaktionen hatten dem Vizepräsidenten dabei Anonymität zugesichert - eine in Washington durchaus gängige Praxis, bei der Regierungsvertreter als nicht namentlich genannte Quellen Informationen weitergeben.

JD Vance am Pranger: Trump-Vize plötzlich Sicherheitsrisiko

Pikant daran: Angeblich einer dieser auf Vances eigenen Aussagen basierenden Berichte landete anschließend auf der Liste jener Artikel, mit denen das Weiße Haus den Rauswurf von "Politico" aus dem Pressekorps rechtfertigte. Die Regierung hatte die Berichterstattung als Bedrohung der nationalen Sicherheit gebrandmarkt - obwohl ihr eigener Vizepräsident die Informationen geliefert hatte. Man könnte argumentieren: JD Vance war demnach selbst das vermeintliche Sicherheitsrisiko, das man "Politico" anlastete.

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