Alan Ritchson: "Reacher"-Star macht Donald Trump für überraschendes Serien-Aus verantwortlich

"Reacher"-Star Alan Ritchson sorgt mit einer rätselhaften Aussage für Aufsehen. Er deutet an, dass die geplante Verfilmung seines Lieblingsromans nach der Wiederwahl von Donald Trump gestoppt worden sein könnte.

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Alan Ritchson deutet Zusammenhang zwischen Trump und "Reacher"-Aus an (Foto) Suche
Alan Ritchson deutet Zusammenhang zwischen Trump und "Reacher"-Aus an Bild: picture alliance/dpa/Invision via AP | Charles Sykes
  • Ritchson nennt "Die Trying" seinen Lieblingsroman
  • Der Schauspieler deutet auf einen Zusammenhang mit Trumps Wiederwahl hin
  • Ritchson äußerte sich bereits mehrfach kritisch über Trump

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Alan Ritchson sorgt mit einer politischen Aussage für Aufmerksamkeit. Der "Reacher"-Star deutete an, dass eine geplante Verfilmung von Lee Childs Roman "Die Trying" nach der Wiederwahl von Donald Trump nicht mehr weiterverfolgt wurde. Eine direkte Verbindung zu Trump stellte der Schauspieler allerdings nicht ausdrücklich her.

Lieblingsroman sollte offenbar verfilmt werden

Auslöser für Ritchsons Äußerung war die Frage eines Fans auf Threads. Dieser bedauerte, dass die Serie bislang nicht den zweiten "Reacher"-Roman "Die Trying" adaptiert hat. In der Geschichte bekommt es der Titelheld mit einer radikalen Miliz zu tun. Ritchson erklärte daraufhin, dass gerade dieses Buch sein persönlicher Favorit sei. "Mein Lieblingsbuch", schrieb der Schauspieler. Anschließend folgte eine Bemerkung, die in mehreren Medien als Anspielung auf Trumps Wiederwahl verstanden wurde: "Ich hatte es genehmigt bekommen, bis jemand wiedergewählt wurde."

Ritchson nennt Trump nicht beim Namen

Ob tatsächlich Donald Trump gemeint war, sagte Ritchson in seiner kurzen Antwort nicht ausdrücklich. Der Zeitpunkt seiner Äußerung und seine früheren öffentlichen Attacken auf den US Präsidenten sorgen jedoch dafür, dass der Kommentar entsprechend interpretiert wird. "Die Trying" erschien 1998 als zweiter Band der Jack Reacher Reihe. Darin gerät Reacher gemeinsam mit der Tochter eines Politikers in die Gewalt einer Miliz. Die Gruppe verfolgt separatistische Ziele und wird als rassistische beziehungsweise rechtsextreme Organisation dargestellt.

Schauspieler sorgt bereits länger für politische Schlagzeilen

Ritchson hat sich in der Vergangenheit wiederholt kritisch über Trump geäußert. Besonders deutlich wurde er laut "Daily Beast" in einem Podcast, als er den Präsidenten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein scharf angriff. Dabei sagte Ritchson unter anderem: "Der hat's mit 13-Jährigen zu tun. Mann, was soll das denn? Ab ins Gefängnis!" Die Äußerung bezog sich auf Ritchsons Kritik an Trumps Umgang mit dem Epstein-Komplex. Auch ein früheres Foto des Schauspielers hatte bei konservativen Trump Anhängern für Diskussionen gesorgt. Darauf trug Ritchson ein T-Shirt mit einer Botschaft im Zusammenhang mit dem Fall Breonna Taylor.

"Reacher" geht mit anderer Geschichte weiter

Die Serie selbst setzt derweil auf andere Stoffe aus Lee Childs Romanreihe. Die kommende Staffel basiert auf "Make Me", dem zwölften Buch der Reihe. Eine Verfilmung von "Die Trying" ist nach Ritchsons aktueller Aussage damit vorerst nicht Teil der Serienplanung. Warum die geplante Umsetzung tatsächlich gestoppt wurde, erläuterte der Schauspieler nicht. Seine Bemerkung liefert daher einen Hinweis aus seiner Sicht, aber keinen Beleg dafür, dass die Entscheidung offiziell wegen der politischen Situation unter Trump getroffen wurde.

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