Friedrich Merz: Unabsichtlich vorgeführt - diese Rede führt zu einem bitteren Vergleich
Friedrich Merz ist Spott im Netz gewohnt. Doch selbst nach den Worten Jürgen Klopps, die eigentlich nichts mit dem Bundeskanzler zu tun haben, reagiert die Öffentlichkeit stark aufbrausend und zieht einen bitteren Vergleich.
Von news.de-Redakteurin Ines Fedder - Uhr
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- Bundestrainer Jürgen Klopp hält Patriotismus-Rede bei Kaderbekanntgabe
- Unausgesprochener Vergleich - Friedrich Merz muss sich mit ihm messen
- Internet tobt nach diesen Worten: Hätte ich mir vom Bundeskanzler gewünscht
- Warum Jürgen Klopp rhetorisch alles richtig gemacht hat
Bundeskanzler Friedrich Merz (70) ist der unbeliebteste Kanzler, den wir je hatten - so die öffentliche Wahrnehmung. Selbst regierungsintern wird spekuliert, Merz durch einen anderen Parteifunktionär zu ersetzen. Glaubt man jedoch der Meinung, die derzeit im Internet kursiert, braucht es dafür gar kein politisches Amt. Merz könnte ohne Umschweife von Bundestrainer Jürgen Klopp ersetzt werden. Aber: Wie kam es zu dieser skurrilen Idee?
Jürgen Klopp sorgt mit besonderer Rede für Aufsehen
Ausgehend ist hier die vergangene Pressekonferenz des Bundestrainers Jürgen Klopp (59), bei der er nicht nur mit der neuen Kadernominierung für Aufsehen sorgte, sondern auch mit seiner pathetischen Wortwahl. Klopp sprach gegenüber den Medien von Nationalstolz, Fahnenschwenken und Patriotismus im Fußball. Es geht darum, stolz auf unser Land zu sein - und das ohne ausländerfeindlichen Hintergrund. "Kann man stolz darauf sein, Deutscher zu sein, und trotzdem offen und vielfältig, nett, freundlich und mitfühlend sein?" Klopp ist sich zu einhundert Prozent sicher, ja, dass das geht. Er wolle "Nationalstolz nicht den falschen Leuten überlassen", spielt Klopp auf die jüngsten Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt an. Er plädiere für "positiven Patriotismus". Ein Signal, das von der Öffentlichkeit offenbar ebenso positiv aufgefasst wird.
Bitterer Vergleich mit Friedrich Merz - wer ist der bessere Bundeskanzler?
Ein Spiegel-Beitrag im Netz sorgt für interessante Reaktionen auf Klopps Worte. Denn auch wenn hier in der Rede der Name Friedrich Merz gar nicht in den Mund genommen wird, kommen User:innen nicht umhin, einen bitteren Vergleich zu ziehen:
- "So eine Rede hätte ich mir von unserem Bundeskanzler gewünscht!"
- "Er hat die Rede gehalten, die man sich vom Bundespräsidenten wünschen würde."
- "Danke, dass ein Fußball-Trainer endlich mal etwas anspricht, was eigentlich unsere Politiker sagen sollten!"
- "Könnte er nicht doch statt Bundestrainer Bundeskanzler?"
- "Eigentlich ist Fußball das perfekte Beispiel für Vielfalt als Team funktioniert."
- "Warum sprechen Politiker nicht so? Warum wird unsere Bevölkerung von einem bestimmten Politiker nur beschimpft und immer nur das Schlechteste vermutet?"
- "Sag mal kann Kloppo nicht Bundestrainer und Kanzler machen. So viel mehr Arbeit kann das doch nicht sein..."
- "Tja Herr Klopp, mal in warmer Umgangssprache ein paar Dinge in wenigen Minuten gut zusammen gefasst, für die manche Politiker nen Redenschreiber und Podcasts benötigen. Danke dafür, meine Stimme haben Sie. Achso, Sie sind ja „nur" Bundestrainer ... da war ich wohl kurz im falschen Film."
- "Breaking: Jürgen Klopp bildet Doppelspitze Bundestrainer und Bundeskanzler."
- "Wie toll ... flüssig und sicher Jürgen Klopp durch das neue Mienenfeld der Sprache schwebt . Er hat alles gesagt was wichtig ist und niemanden verletzt. Wahnsinn das man das so spektakulär gut hinbekommt ( heutzutage). Großes Lob."
Bundeskanzler vom Bundestrainer vorgeführt
Das Fazit der Öffentlichkeit wiegt schwer. Während Friedrich Merz sich fortlaufend mit seinen Worten verbal ins Aus katapultiert, ist es Jürgen Klopp, der auch bei sensiblen Themen den Finger in die Wunde hält, ohne zu diffamieren oder abwertend zu klingen. Für Merz, dessen Umfragewerte nach und nach ins Bodenlose rutschen, ein Lehrbeispiel in Sachen Rhetorik.
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