Donald Trump: "The Don" droht düsteres Diktatoren-Schicksal - "Trumps Name wird zu Staub zerfallen"

Donald Trump will sich auf Biegen und Brechen unsterblich machen - und stellt sich dabei einer Expertenmeinung zufolge auf eine Stufe mit Sowjet-Diktator Josef Stalin. Die düstere Prognose: "Trumps Name wird zu Staub zerfallen".

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Donald Trump will seinen Namen unbedingt in der Geschichte verewigen - und zeigt dabei erschreckende Parallelen zu Sowjet-Diktator Josef Stalin. (Foto) Suche
Donald Trump will seinen Namen unbedingt in der Geschichte verewigen - und zeigt dabei erschreckende Parallelen zu Sowjet-Diktator Josef Stalin. Bild: picture alliance/dpa/AP | Carolyn Kaster
  • Donald Trump mit Sowjet-Diktator Josef Stalin verglichen
  • "Trumps Name wird zu Staub zerfallen": Düstere Prognose für Präsidenten-Vermächtnis
  • Experte erklärt: Bizarrer Personenkult wird "The Don" zum Verhängnis werden

Eskapaden ist man von politischen Entscheidungsträgern seit jeher gewohnt - doch die Dimensionen, die Donald Trumps Aktionen Tag für Tag annehmen, sprengen die Grenzen allen bisher Dagewesenen. Für das Vermächtnis des Republikaners, der im Januar 2025 als US-Präsident ins Weiße Haus zurückkehrte, könnte das verheerende Folgen haben, wie ein Beobachter nun zu bedenken gibt.

Donald Trump auf eine Stufe mit Sowjet-Diktator Stalin gestellt

Die vernichtende Prognose für Donald Trumps historisches Vermächtnis legte der preisgekrönte australische Autor Malcolm Knox vor. Im Rahmen der Promotion seines neuen Buches "The Second Child" zog der Journalist und Schriftsteller laut "The Daily Beast" einen ebenso direkten wie erschreckenden Vergleich zwischen dem republikanischen US-Präsidenten und dem sowjetischen Diktator Josef Stalin.

"Trumps Name wird zu Staub zerfallen": US-Präsident droht düsteres Diktatoren-Schicksal

"Stalin war genau wie Trump – er wollte seinen Namen auf alles setzen, diesen Personenkult erschaffen, dieses Streben nach Dauerhaftigkeit", sagte Knox gegenüber dem "Guardian". Doch das Schicksal solcher Bestrebungen sei absehbar: "Die Sonne wird aufgehen, die Sonne wird untergehen, und Trumps Name wird zu Staub zerfallen, so wie der Name jedes anderen Diktators." Knox, der seit 1994 für den "Sydney Morning Herald" schreibt und mit drei Walkley Awards sowie einem Menschenrechtspreis ausgezeichnet wurde, äußerte sich dabei betont zuversichtlich.

Knox' literarisches Schaffen kreist seit Jahren um die Mechanismen totalitärer Herrschaft. Sein 2024 erschienener Roman "The First Friend" spielt in der Sowjetunion des Jahres 1938 und schildert, wie ein Gangstersyndikat eine Weltmacht kontrolliert. Nun hat der Australier mit "The Second Child" eine Fortsetzung vorgelegt, die in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs 1945 angesiedelt ist. Im Mittelpunkt stehen Paranoia, Machtkämpfe und das nackte Überleben inmitten von Wahnsinnigen.

Als Knox den ersten Band schrieb, habe er Trump politisch bereits für erledigt gehalten, wie er dem "Guardian" erklärte: "Wir befanden uns in der Post-Trump-Ära, aber über Diktatoren zu schreiben fühlte sich wegen all der anderen immer noch sehr relevant an." Die Gegenwart habe ihm dann auf drastische Weise recht gegeben.

Donald Trump vernichtet sein eigenes Vermächtnis mit bizarrem Personenkult

Knox beschrieb gegenüber dem "Guardian" eine frappante Parallele zwischen beiden Machthabern: Sowohl Trump als auch Stalin hätten obsessiv versucht, sich durch Namensgebungen und einen ausufernden Personenkult Unsterblichkeit zu sichern. "Niemand hat das mehr getan als Stalin, niemand hatte mehr Macht dazu als Stalin", so der Autor. "Und doch wurde nur ein Jahr nach seinem Tod alles rückgängig gemacht, alles ging den Bach runter."

Besonders die Realitätsferne des amtierenden US-Präsidenten stößt Knox auf. Er verwies auf das Bild von "Trump, der in seinem Bett sitzt und Aufnahmen von Menschen anschaut, die auf seinen Befehl hin getötet werden." Solche Führer würden letztlich ernten, was sie gesät hätten – zumindest was ihre historische Bewertung angehe, zeigte sich Knox überzeugt.

Donald Trump will sich unsterblich machen mit geografischen Umbenennungen

Dass Knox' Analyse keineswegs aus der Luft gegriffen ist, belegen aktuelle Vorgänge im Weißen Haus. Erst kürzlich fragte der 80-jährige Präsident auf Truth Social, ob die Straße von Hormus nicht in "Trump Strait" umbenannt werden sollte – um dann wenig später einzuräumen, das sei nur "Spaß" gewesen. Zuvor hatte Trump bereits per Exekutiverlass den Lake Ontario in "Lake America" umtaufen lassen und laut über eine Umbenennung des Pazifiks oder Atlantiks nach seiner Person nachgedacht. Für Knox bestätigen solche Vorstöße nur seine These. Er sei optimistisch, dass diese Machthaber "ernten werden, was sie säen – zumindest was die Art betrifft, wie man sich an sie erinnert", erklärte er gegenüber dem "Guardian".

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