Donald Trump: Geheimbericht enthüllt Trumps manipulatives Komplott vor US-Wahlen

Während die Zwischenwahlen in den USA näher rücken, enthüllt ein Geheimbericht Donald Trumps pikanten Manipulationsplan: Offenbar setzt sich der US-Präsident über gerichtliche Verbote hinweg, um die Briefwahl zu korrumpieren.

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Trotz einer gerichtlichen Blockade lässt Donald Trump laut einem Whistleblower im Geheimen ein System zur Kontrolle der Briefwahl aufbauen. (Foto) Suche
Trotz einer gerichtlichen Blockade lässt Donald Trump laut einem Whistleblower im Geheimen ein System zur Kontrolle der Briefwahl aufbauen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Donald Trump widersetzt sich mit Manipulationsplänen gerichtlicher Blockade laut Whistleblower-Bericht
  • US-Präsident soll Briefwahl vor Midterms im November manipulieren
  • Demokratischer Gouverneur Newsom fordert Haftstrafen für Trump-Beamte

Die für November 2026 anberaumten Zwischenwahlen in den Vereinigten Staaten von Amerika rücken unaufhörlich näher - nun sorgt ein brisanter Whistleblower-Bericht in der politischen Landschaft in den USA für Erschütterung. Lässt Donald Trump hinter den Kulissen bereits eine Wahlmanipulation im großen Stil einfädeln?

Donald Trump will US-Briefwahl manipulieren laut Whistleblower-Bericht

Der US-Postdienst setzt den aktuellen Enthüllungen zufolge offenbar im Stillen ein geheimes System um, das der Behörde weitreichende Kontrolle über die Überprüfung der Wahlberechtigung bei Briefwahlen verschaffen soll. Und das, obwohl ein Gericht entsprechende Maßnahmen der Trump-Regierung vorläufig blockiert hat. Die Enthüllungen lösten umgehend heftige Reaktionen bei Demokraten im gesamten Land aus, wie "Raw Story" berichtete.

Donald Trump vor Zwischenwahlen unter Druck - kann ihn nur noch Manipulation retten?

Der demokratische Senator Richard Blumenthal aus Connecticut hatte den pikanten Bericht öffentlich gemacht. Demnach treibt die US-amerikanische Post die Umsetzung von Donald Trumps Anweisungen in einem "geheimen, überstürzten" Verfahren voran – trotz der bestehenden gerichtlichen Anordnung. Das System würde dem Postdienst eine beispiellose Rolle bei der Verifizierung von Wählern einräumen.

"Sperrt sie ein!" Kalifornien-Gouverneur fordert Haftstrafen für Trump-Beamte

Besonders scharf fiel die Reaktion von Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom aus. Der Demokrat verlangte Ende August auf der Plattform X strafrechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen. "Wer Gerichtsbeschlüsse missachtet, um Wahlmanipulation zu betreiben, gehört ins Gefängnis", schrieb Newsom. "Sperrt sie ein. Verteidigt die Demokratie."

Mit seiner Wortwahl griff der demokratische Gouverneur bewusst einen bekannten Schlachtruf auf und richtete ihn gegen die Trump-Regierung selbst. Newsom forderte sofortiges Handeln gegen jene Beamten, die trotz richterlicher Anordnung an der Umsetzung des umstrittenen Briefwahl-Kontrollsystems mitwirken. Der kalifornische Gouverneur stand mit seiner Kritik nicht allein. Zahlreiche demokratische Politiker schlossen sich seiner Verurteilung der offensichtlichen Umgehung der Justiz durch die Trump-Administration an.

Donald Trumps Briefwahl-Offensive scheitert vor Gericht – doch "The Don" macht weiter

Donald Trump versucht seit Langem, die Briefwahl vor den anstehenden Zwischenwahlen einzuschränken. Sein umstrittenes Wählerausweisgesetz, der sogenannte SAVE Act, enthält zahlreiche Beschränkungen für die Stimmabgabe per Post. Das Vorhaben kommt im Kongress allerdings nicht voran. Im März unterzeichnete Trump zudem eine Exekutivanordnung, die die Briefwahl weiter einschränken sollte. Ein Gericht blockierte deren Umsetzung jedoch vorläufig. Laut dem Whistleblower-Bericht hält sich der US-Postdienst offenbar nicht an diese gerichtliche Verfügung. Stattdessen wird das neue Kontrollsystem zur Überprüfung der Wahlberechtigung im Verborgenen weiter aufgebaut – ein Vorgehen, das Kritiker als offenen Bruch mit der Rechtsstaatlichkeit werten.

Demokraten warnen vor "verfassungswidrigem Machtgriff" vor US-Zwischenwahlen

Auch im Kongress reagierten die Demokraten mit scharfer Kritik. Mitglieder des House Oversight Committee bezeichneten Trumps Vorgehen gegen die Briefwahl als "alarmierend" und "weitaus gravierender als bisher bekannt". Das neue Überwachungssystem beim Postdienst sei "ungetestet, gefährlich und droht die Zustellung von Wahlunterlagen für Millionen amerikanischer Bürger völlig zu stören", erklärten die demokratischen Ausschussmitglieder in einer Stellungnahme. Sie sprachen von einem "verfassungswidrigen und gefährlichen Machtgriff", der sofort und dauerhaft unterbunden werden müsse.

Die Demokraten im Ausschuss kündigten an, vor Gericht weiter für den Schutz des Wahlrechts zu kämpfen. Zudem stellten sie weitere Enthüllungen über den aus ihrer Sicht illegalen Angriff auf das Briefwahlsystem in Aussicht.

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