Donald Trump: Überraschender Kurswechsel – plötzlich wird Selenskyj zum Trump-Vertrauten
Zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj zeichnet sich überraschend ein Kurswechsel ab. Nach dem Treffen im Weißen Haus gilt der ukrainische Präsident plötzlich als wichtiger Partner des US-Präsidenten.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Überraschendes Tauwetter zwischen Trump und Selenskyj
- Geheimdienstinformationen über Russland und den Iran sorgen für Brisanz
- Ukraine hofft auf mehr Militärhilfe und neue diplomatische Gespräche
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Noch vor einiger Zeit war das Verhältnis zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj alles andere als harmonisch. Beide lieferten sich einen viel beachteten Schlagabtausch. Inzwischen scheint sich das Verhältnis zwischen dem US-Präsidenten und dem ukrainischen Staatschef jedoch deutlich verbessert zu haben. Bei einem Treffen im Weißen Haus trat Selenskyj nicht mehr als Bittsteller auf, sondern als selbstbewusster Partner und könnte damit bei Trump Eindruck hinterlassen haben.
Deutlich bessere Stimmung zwischen Trump und Selenskyj
Während eines diplomatisch hochkarätig besetzten Tages in Washington empfing Donald Trump sowohl Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu als auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Beobachter registrierten dabei vor allem die veränderte Atmosphäre zwischen Trump und seinem ukrainischen Gast.
Nach den zuletzt erzielten militärischen Erfolgen der Ukraine und Angriffen tief auf russischem Gebiet soll Selenskyjs Position im Weißen Haus deutlich an Gewicht gewonnen haben.
Geheimdienstinformationen als Druckmittel
Selenskyj reiste offenbar nicht mit leeren Händen nach Washington. "Bild" zufolge legte der ukrainische Präsident Unterlagen vor, die belegen sollen, dass Russland den Iran bei militärischen Operationen unterstützt und Informationen für Angriffe auf US-Ziele geliefert haben könnte. Donald Trump hatte erst kürzlich angekündigt, Wladimir Putin zu den Vorwürfen persönlich befragen zu wollen. Mit dieser Aussage stieß der US-Präsident jedoch auf deutliche Kritik.
Der Politikwissenschaftler Scott Erb sieht darin einen entscheidenden Faktor. "Die russisch-iranische Partnerschaft ist ein großer Unsicherheitsfaktor, der Trump erheblich verärgert."
Sollten sich diese Informationen bestätigen, könnte das die außenpolitischen Prioritäten der US-Regierung beeinflussen.
Kiew hofft auf weitere Unterstützung
Neben den Geheimdienstinformationen warb Selenskyj erneut für zusätzliche Militärhilfe. Vor allem weitere Patriot-Luftabwehrsysteme standen nach den Berichten auf der Wunschliste der Ukraine.
Zudem wurde über einen möglichen Besuch der Trump-Vertrauten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew gesprochen. Eine solche Reise könnte neue Gespräche über diplomatische Lösungen im Ukraine-Krieg vorbereiten.
Netanjahu gerät in den Hintergrund
Obwohl auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu an diesem Tag im Weißen Haus empfangen wurde, richtete sich viel Aufmerksamkeit auf das Treffen mit Selenskyj. Nach Einschätzung von Scott Erb dürfte Netanjahu versucht haben, den Fokus stärker auf den Konflikt mit dem Iran zu lenken. "Netanjahu dürfte versucht haben, Trump zu einer Eskalation des Iran-Krieges zu bewegen." Trump scheint jedoch derzeit eher an einer Begrenzung weiterer Konflikte interessiert zu sein.
Neue Chance für diplomatische Erfolge?
Für Selenskyj eröffnet die veränderte Stimmung im Weißen Haus neue Möglichkeiten. Der ukrainische Präsident setzt offenbar darauf, Trump als Vermittler im Ukraine-Krieg zu gewinnen und die Unterstützung der USA langfristig zu sichern.
Ob aus dem diplomatischen Tauwetter tatsächlich eine engere Zusammenarbeit entsteht, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Das Verhältnis zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj scheint sich zuletzt spürbar verändert zu haben.
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mlk/news.de
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