Donald Trump: Experte spricht von psychiatrischer Erkrankung des US-Präsidenten

Donald Trump sorgt mit einer ungewöhnlichen Flut an Beiträgen auf Truth Social für neue Spekulationen. Kritiker schlagen Alarm und sehen darin mögliche Hinweise auf einen psychischen Ausnahmezustand.

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Donald Trump: Nach Posting-Flut – Experte spricht von "hypomanischer Episode" Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Rund 60 Beiträge in kurzer Zeit lösen neue Debatte über Donald Trump aus
  • Experten sprechen von möglichen Anzeichen einer "hypomanischen Episode"
  • Trump-Kritiker fordern stärkere Aufmerksamkeit für sein Verhalten

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Mit einer wahren Flut an Beiträgen auf seiner Plattform Truth Social hat Donald Trump erneut für Schlagzeilen gesorgt. Es ist nicht das erste Mal, dass die Social-Media-Posts des US-Präsidenten für Aufregung sorgen. Nun ließ Trump innerhalb von nur zwei Stunden rund 60 Beiträge veröffentlichen und versetzte damit Beobachter in Staunen. Mehrere Experten sehen darin aber Hinweise auf einen möglichen psychischen Ausnahmezustand und diese Einschätzung wird inzwischen auch in den USA kontrovers diskutiert.

Donald Trump: Rund 60 Beiträge in kurzer Zeit sorgen für Diskussionen

Ausgangspunkt der Debatte ist eine ungewöhnlich hohe Aktivität des US-Präsidenten auf Truth Social. Innerhalb weniger Stunden veröffentlichte Trump zahlreiche Beiträge zu unterschiedlichsten Themen. Nach Einschätzung der Dokumentarfilmer Daniel Partland und Art Horan sowie des Verhaltensforschers Howard Marks handelt es sich dabei keineswegs um normales Verhalten.

In einer gemeinsamen Analyse schreiben sie laut "Raw Story": "Trump hat seit zwei Stunden eine hypomanische Episode. Ein Post nach dem anderen." Viele der veröffentlichten Inhalte seien Bilder gewesen, darunter auch zahlreiche KI-generierte Motive. Solche Motive haben Donald Trump bereits mehrfach Ärger eingebracht. Besonders für Aufsehen sorgte eines seiner Bilder, das den früheren US-Präsidenten Barack Obama und dessen Ehefrau Michelle Obama zeigte.

Experten sehen typische Verhaltensmuster bei Donald Trump

Die Autoren führen weiter aus, Trumps Beiträge würden bekannte Muster erkennen lassen. Sie sprechen von "Boshaftigkeit. Groll. Spaltung. Anspruchsdenken" und beschreiben den Präsidenten als einen Menschen, der von Wut, Angst und dem Wunsch nach Vergeltung getrieben werde.

Nach ihrer Einschätzung stehe Trump derzeit unter erheblichem psychischem Druck. In ihrer Analyse heißt es weiter: "Sein verwirrtes Gehirn ist erfüllt von paranoiden Rachefantasien und fantastischen Visionen."

George Conway fordert mehr Aufmerksamkeit

Auch der konservative Jurist und Trump-Kritiker George Conway griff die Einschätzung öffentlich auf. Er kritisierte, dass sich viele Medien aus seiner Sicht zu wenig mit Trumps Verhalten beschäftigten.

Conway erklärte: "Die Presse muss ihrer Aufgabe nachkommen." Es gebe zahlreiche Fachleute aus Psychologie, Psychiatrie und Politikwissenschaft, die das Verhalten des Präsidenten einordnen könnten.

Aussagen bleiben umstritten

Die geäußerten Einschätzungen stammen von Kritikern Donald Trumps und stellen keine medizinische Diagnose dar. Öffentliche Informationen über eine entsprechende psychiatrische Diagnose des US-Präsidenten liegen nicht vor.

Dennoch zeigt die Debatte, wie aufmerksam Trumps öffentliche Auftritte und Aktivitäten in den sozialen Netzwerken verfolgt werden. Seine ungewöhnlich hohe Zahl an Beiträgen hat erneut eine Diskussion über seinen Führungsstil und seinen Gesundheitszustand ausgelöst, auch wenn belastbare medizinische Belege für die geäußerten Vermutungen bislang nicht vorliegen.

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