Wolodymyr Selenskyj: Klare Warnung an Putin – Ukraine droht mit neuen Angriffen
Nach schweren Drohnenangriffen auf Moskau verschärft Wolodymyr Selenskyj den Ton. Der ukrainische Präsident kündigt weitere Schläge an und richtet eine klare Warnung an Wladimir Putin.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Moskau wurde Ziel eines großangelegten Drohnenangriffs
- Wolodymyr Selenskyj droht Russland mit weiteren Attacken
- Wladimir Putin schwieg bei einem Gipfel in Kasan zu den Vorfällen
Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine erreicht eine neue Eskalationsstufe. Nach einem umfangreichen Drohnenangriff auf Moskau hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj deutliche Worte gefunden und Russland mit weiteren Angriffen gedroht. Die jüngsten Attacken sollen auch wichtige Infrastruktur getroffen haben.
Großangriff auf Moskau sorgt für Schäden
Russische Behörden sprachen laut "Bild" von einem der schwersten Angriffe auf die Hauptstadt seit Beginn des Krieges. Nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin konnten zahlreiche Drohnen abgefangen werden, dennoch erreichten mehrere Flugobjekte ihre Ziele. Betroffen gewesen sein soll unter anderem die Moskauer Ölraffinerie MNPZ, die als wichtiger Bestandteil der russischen Energieversorgung gilt. Unabhängige Beobachter berichteten von mehreren Einschlägen. Über Teilen der Stadt waren dunkle Rauchwolken zu sehen. Zudem sollen südlich von Moskau ein Hochhaus beschädigt und ein Einkaufszentrum in Brand geraten sein. Auch der Flugverkehr wurde beeinträchtigt. Zeitweise mussten Flughäfen und wichtige Verkehrswege gesperrt werden.
Selenskyj spricht von "Langstrecken-Sanktionen"
Der ukrainische Präsident verteidigte die Angriffe und bezeichnete sie als eine Antwort auf die russischen Attacken gegen sein Land. In einer an Journalisten verschickten Sprachnachricht erklärte Selenskyj, die Schläge seien gerechtfertigt. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Ukraine weitere Maßnahmen ergreifen werde, falls Russland seinen Angriffskrieg fortsetze. Mit drastischen Worten erklärte der 48-Jährige, dass auch Moskau die Folgen zu spüren bekommen werde, wenn die Ukraine weiter unter Beschuss stehe.
Wladimir Putin schweigt zu den Vorfällen
Während sich die Lage in Moskau zuspitzte, nahm Wladimir Putin an einem Gipfeltreffen in Kasan teil. Der russische Präsident empfing dort Vertreter mehrerer südostasiatischer Staaten. In seiner Rede ging der Kremlchef nicht auf die Angriffe auf die Hauptstadt ein. Beobachter werten dies als bemerkenswert, da der Zeitpunkt für Moskau besonders ungünstig kam. Der Gipfel sollte Russlands internationale Beziehungen stärken und als Gegengewicht zu westlichen Bündnissen dienen.
Sicherheitsversprechen unter Druck
Für Putin sind die jüngsten Ereignisse besonders unangenehm. Bereits zuvor hatte die Ukraine Angriffe auf St. Petersburg durchgeführt, während dort ein internationales Wirtschaftsforum stattfand. Damals hatte der russische Präsident angekündigt, die Luftabwehr des Landes weiter auszubauen. Die aktuellen Ereignisse werfen jedoch erneut Fragen zur Wirksamkeit der russischen Verteidigungssysteme auf.
Krieg erreicht neue Eskalationsstufe
Mit den jüngsten Angriffen und den scharfen Worten aus Kiew verschärft sich die Lage weiter. Während die Ukraine ihre Offensive ausweitet und gezielt russische Infrastruktur ins Visier nimmt, setzt Moskau seine Angriffe auf ukrainisches Gebiet fort. Eine Entspannung des Konflikts ist derzeit nicht in Sicht. Vielmehr scheint sich die Auseinandersetzung zwischen beiden Ländern weiter zuzuspitzen.
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mlk/news.de
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