Wladimir Putin: Kreml erhöht Druck auf Kiew - Europa zeigt demonstrativ Haltung
Mit neuen Drohungen gegen Botschaften und Ausländer in Kiew verschärft Russland den Ton im Ukraine-Krieg weiter. Die EU reagiert demonstrativ und sendet eine klare Kampfansage an Wladimir Putin.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- EU weist Putins Drohungen gegen Diplomaten öffentlich zurück
- Russland kündigt weitere Angriffe auf Ziele in Kiew an
- Selenskyj fordert mehr Unterstützung bei der Luftabwehr
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Die Spannungen zwischen Russland und dem Westen verschärfen sich weiter. Nachdem aus Moskau deutliche Warnungen an ausländische Diplomaten ausgesprochen wurden, reagiert Europa nun mit einer klaren Botschaft an den Kreml.
Russland fordert Ausländer zum Verlassen Kiews auf
Nach Berichten über neue russische Angriffspläne soll Moskau ausländische Staatsbürger und Botschaften dazu aufgefordert haben, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen. Russische Vertreter begründeten dies mit einer weiteren Eskalation des Krieges und möglichen Angriffen auf Ziele in Kiew. Auch US-Außenminister Marco Rubio soll von Russlands Außenminister Sergej Lawrow direkt kontaktiert worden sein. Dabei sei amerikanischen Bürgern geraten worden, die Stadt zu verlassen.
Russia again threatens diplomats & foreigners, urging us to leave Kyiv. But we are not going anywhere!
— Katarina Mathernova ???????? (@kmathernova) May 25, 2026
Russia wants fear. Panic. Isolation of Ukraine. It will not work.
???????? is not going anywhere. We stay in Kyiv. We stay w/ Ukraine. ???????????????????? pic.twitter.com/mTH0kVqjUi
EU-Botschafterin reagiert mit deutlicher Ansage
Die Europäische Union ließ die Warnungen jedoch nicht unbeantwortet. EU-Botschafterin Katarína Mathernová machte öffentlich klar, dass Europa sich von den Drohungen nicht einschüchtern lassen wolle. "Russland will Angst, Panik und Isolation erzeugen", erklärte sie in sozialen Netzwerken. Gleichzeitig betonte sie, dass europäische Vertreter weiterhin in Kiew bleiben würden. Mit ihrer Stellungnahme setzte die Diplomatin ein deutliches Zeichen gegen die Einschüchterungsversuche aus Moskau.
Ukraine spricht von Erpressung durch Russland
Auch die ukrainische Regierung reagierte "Bild" zufolge scharf auf die Aussagen aus Russland. Außenminister Andrij Sybiha forderte internationale Partner dazu auf, sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Auslöser der jüngsten Spannungen war offenbar ein Angriff auf die von Russland kontrollierte Stadt Starobilsk. Moskau kündigte daraufhin an, verstärkt militärische Ziele sowie sogenannte "Entscheidungszentren" in Kiew ins Visier zu nehmen. Russland wirft der Ukraine zudem Angriffe auf zivile Einrichtungen vor. Kiew bestreitet dies und erklärt, es seien ausschließlich militärische Ziele attackiert worden.
Schwerer Angriff auf Kiew sorgt für Entsetzen
Die neuen Drohungen folgen auf massive russische Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt. Dabei kamen nach ukrainischen Angaben mehrere Menschen ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt. Besonders für Aufsehen sorgte der Einsatz einer Hyperschallrakete vom Typ "Oreschnik", die als atomwaffenfähig gilt. Es war bereits der dritte bekannte Einsatz dieses Waffensystems seit Kriegsbeginn. Zahlreiche europäische Politiker verurteilten die Angriffe scharf. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte Kritik am Vorgehen Russlands.
Selenskyj fordert mehr Unterstützung
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich unterdessen unzufrieden über den schleppenden Ausbau westlicher Luftabwehrhilfen. In einer Videobotschaft sprach er von zu langsamen Fortschritten bei der Zusammenarbeit mit den USA. Gleichzeitig kündigte Selenskyj an, auf weitere diplomatische Schritte aus Washington zu hoffen.
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mlk/sfx/news.de
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