Donald Trump: "Dümmster Mann im Senat" – Senator kassiert nach Trump-Lob Spott im Netz
Mit einem TV-Auftritt wollte Senator Tommy Tuberville Donald Trump den Rücken stärken. Statt Lob kassierte der Republikaner heftige Kritik und wurde im Netz sogar als "dümmster Mann im Senat" verspottet.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Senator Tommy Tuberville sprach Trump und J.D. Vance öffentlich sein Vertrauen aus
- Seine Aussagen bei Fox Business lösten eine Welle der Empörung aus
- Kritiker und Kommentatoren verspotteten den Republikaner teils mit scharfen Worten
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Mit einem kurzen Statement wollte US-Senator Tommy Tuberville offenbar Vertrauen in Donald Trump und dessen Regierung schaffen. Statt Zustimmung erntete der Republikaner aus Alabama jedoch eine Welle der Kritik. Nach einem Interview bei Fox Business wurde der Trump-Vertraute in den sozialen Netzwerken scharf angegriffen und teilweise beleidigt.
America's worst senator, showing exactly why he's unfit for the office he holds. https://t.co/wpCpDyoo3V
— Gregg Nunziata (@greggnunziata) June 17, 2026
Tommy Tuberville stellt sich hinter Donald Trump
Im Gespräch mit Fox Business wurde der Senator laut "Raw Story" nach seiner Einschätzung zu den Bemühungen der Trump-Regierung gefragt, den Konflikt mit dem Iran zu beenden. Tuberville machte dabei deutlich, dass er sich voll und ganz auf Präsident Donald Trump und Vizepräsident J.D. Vance verlasse. Demnach brauche man auf dem Capitol Hill niemanden, der der Regierung Vorschriften mache. Stattdessen sprach sich der Senator dafür aus, den Entscheidungen des Weißen Hauses zu vertrauen.
Aussagen von Trump-Supporter lösen heftige Reaktionen aus
Mit diesen Äußerungen sorgte Tuberville jedoch für Empörung. Kritiker warfen ihm vor, die Rolle des Kongresses zu vernachlässigen und die Gewaltenteilung in den USA zu ignorieren. Vor allem in den sozialen Netzwerken hagelte es spöttische und teils drastische Kommentare. Mehrere konservative und politische Beobachter zeigten sich irritiert darüber, dass ein Senator seine eigene Institution so deutlich hinter die Exekutive stelle.
Konservative Kritiker gehen auf Trump-Verbündeten los
Zu den schärfsten Kritikern gehörte der konservative Jurist Gregg Nunziata. Er bezeichnete Tuberville als ungeeignet für sein Amt und warf ihm mangelnde Eignung für seine Aufgaben als Senator vor. Auch John Podhoretz, Herausgeber des konservativen Magazins "Commentary", sparte nicht mit Kritik. Er bezeichnete den Republikaner als "dümmsten Mann im Senat" und machte sich über dessen Aussagen lustig.
Kritik auch von Journalisten und Kolumnisten
Nicht nur konservative Stimmen meldeten sich zu Wort. Der Autor Jeet Heer zog die Bedeutung des Kongresses grundsätzlich in Zweifel und kritisierte die Haltung mancher Politiker, die ihre Aufgabe lediglich darin sähen, Entscheidungen der Regierung abzunicken. Auch die Kolumnistin Sophia A. Nelson reagierte mit scharfen Worten und beschimpfte Tuberville öffentlich. Der ehemalige Chefredakteur des "National Law Journal", Rex Bossert, stellte sogar die Existenzberechtigung des Senats infrage, wenn dessen Mitglieder ihre Kontrollfunktion gegenüber dem Weißen Haus nicht wahrnehmen wollten.
Debatte über Rolle des Kongresses entfacht
Der Vorfall zeigt erneut, wie tief die politischen Gräben in den Vereinigten Staaten verlaufen. Während Unterstützer Donald Trumps dessen außenpolitischen Kurs verteidigen, warnen Kritiker davor, dass der Kongress seine Kontrollfunktion gegenüber der Regierung nicht aufgeben dürfe. Tommy Tuberville selbst hat sich bislang nicht zu den heftigen Reaktionen auf seine Aussagen geäußert. Seine Worte haben jedoch eine Debatte ausgelöst, die weit über die Frage des Iran-Konflikts hinausgeht und das Verhältnis zwischen Kongress und Weißem Haus in den Mittelpunkt rückt.
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mlk/news.de
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