Wladimir Putin: Geleakte Dokumente offenbaren Absturz - Selenskyj warnt Kremlchef vor Protesten
Die Unterstützung für Wladimir Putin in Russland bröckelt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj macht den Kremlchef anhand von geleakten Dokumenten auf einen "erheblichen Anstieg der Proteststimmung" aufmerksam.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Vom ukrainischen Geheimdienst geleakte Dokumente zeigen wachsende Unzufriedenheit mit Putin-Partei
- Wolodymyr Selenskyj warnt den Kremlchef vor einem "erheblichen Anstieg der Proteststimmung"
- Derweil erleidet Moskau einen weiteren Rückschlag durch eine britische Militäraktion
Lange Zeit schien Wladimir Putins Macht in Russland unantastbar. Doch ausbleibende Erfolge und weitere Rückschläge im Ukraine-Krieg machen den Kremlchef zunehmend angreifbar. Zusätzlich sorgen Internetsperren in der eigenen Bevölkerung für Unmut. Der Absturz für Putin scheint kaum noch aufzuhalten zu sein.
Wladimir Putin verliert Unterstützung: Wolodymyr Selenskyj verweist auf Abwärtstrend für den Kremlchef
Darauf machte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Wochenende in den sozialen Medien aufmerksam. Auf Telegram und X (vormals Twitter) veröffentlichte er Bilder mit aktuellen Umfragezahlen. Selenskyj zufolge wurden die Statistiken vom ukrainischen Geheimdienst beschafft. Die geleakten Dokumente zeichnen ein düsteres Bild für den Kreml:
- "Was die Unterstützung für die regierende Partei Russlands betrifft, so ist ein stetiger Abwärtstrend zu verzeichnen, was bedeutet, dass deutlich mehr Wahlbetrug nötig sein wird", schreibt der ukrainische Präsident.
Gibt es bald mehr Proteste gegen den Kreml in Russland?
Es werde zudem von einem "erheblichen Anstieg der Proteststimmung in russischen Regionen" berichtet. Diese Einschätzungen berücksichtigten noch nicht einmal mögliche Ereignisse in den Sommermonaten, die die Lage in Russland zusätzlich beeinflussen könnten. Für die Zeit kurz vor den russischen Parlamentswahlen im September erwartet Selenskyj noch deutlich "schlechtere Indikatoren" für Putin. "Der völlig berechtigte Druck auf Russland in diesem Krieg wird anhalten und sich verstärken – und er wird nicht allein von uns kommen", so der 48-jährige Staatschef. Die innenpolitische Lage sollte Putin davon überzeugen, dass Frieden notwendig ist.
I thank all friends of Ukraine and everyone who helps us obtain important information and supports Ukrainian intelligence operations. Our intelligence agencies reported on the results of their work to assess the internal situation in Russia and obtain documents that end up on the… pic.twitter.com/dv1MtjOACl
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) June 14, 2026
Putin erleidet nächsten Rückschlag durch Militäraktion gegen russischen Öltanker
Die Veröffentlichung der Geheimdokumente fiel zeitlich mit einer britischen Militäraktion zusammen, wie der "Daily Star" berichtet. Royal-Marine-Kommandos und speziell ausgebildete Beamte der National Crime Agency enterten in einer sechsstündigen Operation einen sanktionierten russischen Öltanker im Ärmelkanal – ein weiterer Rückschlag für Putin.
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