Wladimir Putin: Spezialeinheit zerlegt letzte intakte Brücke – Video offenbart Kreml-Desaster

Eine nächtliche Operation der Ukraine sorgt auf der Krim für Aufsehen. Eine strategische Brücke soll dabei schwer beschädigt worden sein. Die Folgen für Putins Truppen könnten erheblich sein.

Von news.de Redakteurin - Uhr

Nach einem nächtlichen Drohnenangriff auf die letzte intakte Krim-Brücke steht Wladimir Putin unter Druck. (Foto) Suche
Nach einem nächtlichen Drohnenangriff auf die letzte intakte Krim-Brücke steht Wladimir Putin unter Druck. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Vyacheslav Prokofyev
  • Ukraine greift Brücke in Armjansk auf der besetzten Krim mit Drohnen an
  • Berichte über beschädigte oder zerstörte russische Militärfahrzeuge
  • Ziel der Operation: Schwächung russischer Versorgungs- und Logistiklinien

Diese Bilder dürften den Kremlchef zur Weißglut treiben. In der Nacht zum 11. Juni führten ukrainische Streitkräfte einen verheerenden Drohnenangriff auf eine strategisch wichtige Brücke in Armjansk auf der besetzten Krim durch. Mit präzisen Schlägen von FirePoint-Drohnen gelang es den Einheiten, das Bauwerk außer Gefecht zu setzen. Doch damit nicht genug: Bei dem Angriffgerieten außerdem bis zu 50 russische Lastwagen ins Visier, die mit Munition und Treibstoff beladen in der Nähe der Brücke warteten. Ein Teil dieser Fahrzeuge wurde nach ukrainischen Angaben zerstört. Videoaufnahmen dokumentieren den Angriff. Ein schwerer Rückschlag für Wladimir Putin.

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Drohnen-Hagel auf Krim: Ukraine trifft wichtige Versorgungsbrücke

Hinter dem Desaster für Moskau steht eine aufwendig geplante Gemeinschaftsaktion ukrainischer Spezialeinheiten. Die Operation zielte darauf ab, die 37. und 64. motorisierten Schützenbrigaden der russischen Besatzer zu schwächen. "Wir erobern Gebiete nicht auf Kosten von Menschenleben zurück, sondern durch umfassende Arbeit", erklärten die ukrainischen Verteidiger.

Der Angriff auf Armjansk besiegelte ein strategisches Dilemma für Putins Truppen. Wie Dmytro Filatow, Kommandeur des 1. Sturmregiments, erklärte, leiteten die russischen Streitkräfte ihre Versorgungskonvois über Armjansk um, da eine andere Strecke blockiert war. Für Putin ist die Lage nun prekär: Nach Angaben des ukrainischen Militärs existiert keine einzige funktionsfähige Brücke mehr für die russische Logistik von der besetzten Krim. Die Brücke in Armjansk sei durch die FirePoint-Drohnen so stark beschädigt worden, dass ein erneuter Angriff nicht erforderlich sei. Der wichtige Versorgungsweg des Feindes sei damit komplett lahmgelegt, hieß es in der Videobeschreibung der ukrainischen Streitkräfte. Die Verteidiger kündigten zudem weitere Aktionen an: "Das ist noch nicht das Ende. Es wird eine Fortsetzung geben."

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