Donald Trump: "Tod für Amerika" - Iran sorgt während USA-Verhandlungen für neuen Eklat

Mitten in den Verhandlungen mit den USA sorgt eine neue Botschaft aus dem Iran weltweit für große Aufregung. In einer Erklärung wird erneut offen mit "Tod für Amerika" gegen den Westen und Israel gehetzt.

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Iran schockt mit "Tod für Amerika"-Parole während USA-Verhandlungen (Foto) Suche
Iran schockt mit "Tod für Amerika"-Parole während USA-Verhandlungen Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Neue Drohbotschaft aus dem Umfeld von Modschtaba Chamenei
  • Waffenruhe zwischen USA und Iran bleibt weiter fragil
  • Streit um Uranprogramm und Straße von Hormus eskaliert weiter

Mitten in den laufenden Gesprächen zwischen den USA und dem Iran sorgt eine neue Erklärung aus Teheran für internationale Unruhe. In einer Botschaft, die dem iranischen Machtzirkel um Modschtaba Chamenei zugeschrieben wird, werden erneut Parolen gegen die Vereinigten Staaten und Israel verbreitet.

Modschtaba Chamenei verbreitet angeblich Drohbotschaft gegen USA und Israel

Zum Beginn der muslimischen Hadsch-Pilgerreise wurde "Bild" zufolge eine Erklärung veröffentlicht, in der von gemeinsamen Parolen gegen die USA und Israel die Rede ist. Die Botschaft verbreitete sich schnell über soziale Netzwerke und iranische Kanäle. Unklar bleibt allerdings, ob die Erklärung tatsächlich direkt von Modschtaba Chamenei stammt. Seit den schweren Angriffen Ende Februar ist der Sohn des verstorbenen iranischen Oberhaupts nicht mehr öffentlich aufgetreten.

Spekulationen um Gesundheitszustand von Chamenei nehmen weiter zu

Nach den jüngsten Angriffen auf iranische Ziele wird weiterhin über den Gesundheitszustand Chameneis spekuliert. Berichte über mögliche Verletzungen machen bereits seit Wochen die Runde. Gleichzeitig wächst die Unsicherheit darüber, wer innerhalb des iranischen Machtapparats derzeit tatsächlich die Entscheidungen trifft.

Iran droht US-Militärstützpunkten im Nahen Osten

Zusätzlich verschärfte Teheran den Ton gegenüber Washington. In einer weiteren Mitteilung hieß es, amerikanische Militärstützpunkte in der Region könnten sich künftig nicht mehr auf Schutz verlassen. Die Erklärung bezieht sich offenbar auf die Rolle mehrerer Golfstaaten, die zuletzt bei der Abwehr iranischer Drohnenangriffe geholfen hatten.

Waffenruhe zwischen USA und Iran nach neuen Angriffen gefährdet

Die Lage zwischen den USA und dem Iran bleibt trotz diplomatischer Gespräche angespannt. Erst vor wenigen Tagen kam es erneut zu militärischen Angriffen in der Region. US-Streitkräfte erklärten, man habe iranische Raketenstellungen sowie militärische Boote attackiert, um eigene Soldaten zu schützen. Teheran wiederum beharrt auf seinem Recht auf Vergeltung bei möglichen Verstößen gegen die Waffenruhe.

Streit um iranisches Uranprogramm und Straße von Hormus eskaliert

Im Zentrum der Verhandlungen stehen weiterhin zwei besonders heikle Themen: das iranische Atomprogramm und die Kontrolle über die Straße von Hormus. Washington verlangt, dass Teheran auf angereichertes Uran verzichtet. Die iranische Führung lehnt das bislang strikt ab. Zudem fordert der Iran wirtschaftliche Zugeständnisse, darunter die Freigabe eingefrorener Milliardenvermögen im Ausland sowie Einnahmen aus der Kontrolle wichtiger Handelsrouten.

Donald Trump sieht Fortschritte bei Gesprächen mit Iran

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt erklärt, die Gespräche mit dem Iran würden positiv verlaufen. Gleichzeitig machte er deutlich, dass seine Regierung bei möglichen Vereinbarungen vorsichtig vorgehen wolle. Ob die diplomatischen Bemühungen tatsächlich zu einer dauerhaften Entspannung führen, bleibt derzeit aber noch offen.

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