Donald Trump: US-Präsident stellt Iran Ultimatum - Angst vor neuer Eskalation wächst

Donald Trump verschärft im Iran-Konflikt erneut den Ton. In mehreren Botschaften fordert der US-Präsident drastische Schritte und warnt gleichzeitig eindringlich vor neuen militärischen Eskalationen.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Trump erhöht Druck auf Iran mit neuen Botschaften (Foto) Suche
Trump erhöht Druck auf Iran mit neuen Botschaften Bild: picture alliance/dpa/PA Wire | Carl Court
  • Trump fordert Vernichtung oder Übergabe von angereichertem Uran
  • US-Präsident droht indirekt mit neuen schweren Konflikten
  • Abraham-Abkommen sollen laut Trump massiv ausgeweitet werden

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Donald Trump hat sich erneut mit scharfen Aussagen zum Iran-Konflikt zu Wort gemeldet. Auf seiner Plattform Truth Social veröffentlichte der US-Präsident gleich mehrere Nachrichten, in denen er sowohl Forderungen an Teheran stellte als auch mit neuen Spannungen drohte. Dabei ging es unter anderem um das iranische Atomprogramm und mögliche internationale Abkommen im Nahen Osten.

Donald Trump fordert Übergabe von angereichertem Uran

In einer kurzen Mitteilung machte Trump deutlich, dass das angereicherte Uran des Iran aus seiner Sicht entweder sofort an die USA übergeben oder unter internationaler Aufsicht vernichtet werden müsse. Der Präsident sprach dabei von einer Überwachung durch eine Atombehörde und erklärte, der Vorgang solle möglichst in Abstimmung mit dem Iran erfolgen. Mit seiner Wortwahl verschärfte Trump erneut den Ton gegenüber Teheran und machte deutlich, dass er weiterhin massiven Druck auf die iranische Führung ausüben will.

Donald Trump: "Großes Abkommen oder heftiger Konflikt"

Noch deutlicher wurde Trump in einer zweiten, deutlich längeren Erklärung. Dort sprach er von positiven Verhandlungen mit dem Iran, stellte jedoch gleichzeitig ein drastisches Szenario in Aussicht. "Es wird entweder ein großartiges Abkommen für alle geben oder gar kein Abkommen", schrieb Trump. Sollte keine Einigung zustande kommen, drohten laut dem US-Präsidenten erneut schwere militärische Auseinandersetzungen. Damit knüpfte Trump an seine bekannte harte Linie gegenüber dem Iran an.

Donald Trump wirbt für Ausbau der Abraham-Abkommen

Im Mittelpunkt seiner Aussagen standen außerdem die sogenannten Abraham-Abkommen. Diese Vereinbarungen sollen die Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Staaten verbessern. Trump erklärte, zahlreiche Staats- und Regierungschefs aus dem Nahen Osten hätten ihm signalisiert, dass sie grundsätzlich offen für eine Ausweitung der Abkommen seien. Besonders Länder wie Saudi-Arabien, Katar, die Türkei, Pakistan oder Ägypten erwähnte Trump ausdrücklich.

US-Präsident träumt von neuer Nahost-Allianz

Nach Ansicht des Präsidenten könnten die Abraham-Abkommen langfristig für Stabilität und wirtschaftlichen Aufschwung in der Region sorgen. Trump sprach sogar davon, dass dadurch erstmals seit Jahrtausenden "wahre Stärke und Frieden" im Nahen Osten entstehen könnten. Zugleich machte er deutlich, dass er sich auch eine spätere Einbindung des Iran vorstellen könne, allerdings nur unter der Voraussetzung eines umfassenden Abkommens mit den Vereinigten Staaten.

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