Aufzugunglück im Seniorenheim: Fahrstuhl stürzt 15 Meter in die Tiefe – zwei Tote, vier Verletzte 

Sechs Senioren stehen in einem Aufzug, als die Kabine plötzlich 15 Meter in die Tiefe rast – vom zweiten Stock bis in den Keller eines Pflegeheims an der Costa del Sol. Zwei Bewohner überleben den Aufprall nicht, vier weitere ringen um ihr Leben.

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In einem Seniorenheim in Malaga an der Costa del Sol ist ein Fahrstuhl 15 Meter in die Tiefe gerauscht. Zwei Menschen starben (Symbolbild). (Foto) Suche
In einem Seniorenheim in Malaga an der Costa del Sol ist ein Fahrstuhl 15 Meter in die Tiefe gerauscht. Zwei Menschen starben (Symbolbild). Bild: Adobe Stock/sissoupitch
  • Fahrstuhl stürzt im Seniorenheim ab - zwei Tote
  • Unglück in Malaga - weitere Personen kämpfen um ihr Leben
  • Bisher unklar - Ermittler suchen die Ursache des Fahrstuhlabsturzes

Bei einem schweren Aufzugunglück in einem Seniorenheim im südspanischen Vélez-Málaga sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Vier weitere Bewohner der Pflegeeinrichtung wurden schwer verletzt. Die Kabine des Fahrstuhls stürzte am Abend aus dem zweiten Stockwerk rund 15 Meter tief in den Keller des Gebäudes, berichtet unter anderem die britische "Sun". Insgesamt befanden sich sechs Personen in dem Aufzug.

Nach Fahrstuhl-Unglück in Malaga - sechs Personen zunächst gerettet

Eine ältere Frau verstarb noch am selben Abend in einem Krankenhaus nahe Málaga. Ein schwer verletzter Mann erlag am folgenden Morgen seinen Verletzungen, wie die Nationalpolizei in Málaga bestätigte. "Sechs Personen wurden aus dem Inneren des Aufzugs gerettet, und nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus wurde bestätigt, dass zwei von ihnen gestorben sind", teilte die Behörde mit.

Kabine rast aus dem zweiten Stock in die Tiefe

Das Unglück ereignete sich gegen 20.30 Uhr in der Küstenstadt Vélez-Málaga, die etwa 30 Kilometer östlich von Málaga liegt. Aus bislang ungeklärter Ursache versagte der Aufzug in der Senioreneinrichtung und die Kabine stürzte vom zweiten Obergeschoss bis hinunter in das Kellergeschoss. Die Fallhöhe betrug dabei rund 15 Meter.

Unmittelbar nach dem Vorfall rückten Polizei, Rettungssanitäter und Feuerwehr zur Unglücksstelle aus. Die Einsatzkräfte befreiten alle sechs Insassen aus der zerstörten Aufzugkabine und brachten sie umgehend in umliegende Krankenhäuser.

Vier Überlebende kämpfen auf der Intensivstation

Die vier überlebenden Heimbewohner werden derzeit intensivmedizinisch betreut. Ihr Alter liegt zwischen 68 und 91 Jahren. Nach bisherigen Erkenntnissen erlitten sie bei dem Aufprall multiple Knochenbrüche – betroffen sind vor allem Arme und Beine. Über ihren genauen gesundheitlichen Zustand ist bislang nichts Weiteres bekannt.

Sämtliche Opfer des Unglücks waren Bewohner der Pflegeeinrichtung. Die Nationalitäten der Betroffenen wurden von den Behörden bisher nicht veröffentlicht. Unklar bleibt auch, ob sich unter den Verunglückten ausländische Staatsangehörige befinden – die Costa del Sol ist bei Ruheständlern aus ganz Europa als Wohnort beliebt.

Polizei nimmt Ermittlungen zur Unglücksursache auf

Das betroffene Seniorenheim gehört zu einem privat betriebenen Netzwerk von Pflegeeinrichtungen und Tageszentren in der Region Andalusien. Die Einrichtung richtet sich an pflegebedürftige Menschen über 65 Jahre und bietet Platz für bis zu 200 Bewohner.

Die Nationalpolizei in Málaga hat umgehend Ermittlungen eingeleitet, um die genaue Ursache des Aufzugversagens zu klären. Zuständig sind Beamte der Kriminal- und Forensikpolizei, wie "The Sun" berichtet. Warum der Fahrstuhl abstürzte, ist weiterhin völlig unklar. Auch die Nationalitäten der Opfer wurden bislang nicht öffentlich gemacht.

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