Grausige Entdeckung in Frankreich: Leiche im Kofferraum - Model (†25) brutal ermordet
Unter Plastiktüten auf der Rückbank versteckt entdeckten Zollbeamte bei einer Routinekontrolle auf der A8 in Südfrankreich die Leiche des brasilianischen Models Larissa Brito (25) – am Steuer saß ihr Ex-Freund. Die Hintergründe.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Leiche von Model im Auto entdeckt - grausiger Fund bei Zollkontrolle auf der A8
- Ex-Freund unter Tatverdacht - 29-Jähriger soll keine Erklärung für Leiche gehabt haben
- Stalking-Vorwürfe nach der Trennung - ihre Familie erhebt schwere Anschuldigungen
- Wohnung gründlich ausgeräumt - Überwachungskamera könnte wichtige Hinweise liefern
Bei einer routinemäßigen Zollkontrolle auf einem Rastplatz an der Autobahn A8 nahe Brignoles in Südfrankreich haben Beamte am Montagnachmittag (21. September) eine grausige Entdeckung gemacht. Auf der Rückbank des kontrollierten Fahrzeugs lag unter Plastiktüten verborgen der Leichnam der 25-jährigen Brasilianerin Larissa Brito.
Der schwer verletzte Körper des jungen Models wies laut französischen Medienberichten mehrere Stichverletzungen auf. Am Steuer saß ihr 29-jähriger Ex-Freund, ein Franzose aus der Region Savoie.
Ex-Freund konnte nicht erklären, warum die Leiche sich im Auto befindet
Die Polizei nahm den Mann noch vor Ort fest, berichtet der "Daily Star". Er soll nicht in der Lage gewesen sein, eine Erklärung dafür zu liefern, warum sich Larissas Leiche in seinem Wagen befand. Gegen ihn wird nun ermittelt.
Model Larissa Brito tot - vom Nachtclub in São Paulo auf den Laufsteg in Frankreich
Larissa Brito stammte ursprünglich aus São Paulo in Brasilien. Bevor sie ein Angebot für eine Karriere als Model im Ausland erhielt, hatte sie in Nachtclubs gearbeitet. Seit rund drei Jahren lebte die junge Frau in Frankreich.
Dort lernte sie den nun tatverdächtigen Mathieu kennen. Die beiden führten nach Angaben der Familie etwa fünf Monate lang eine Beziehung. Larissa habe die Partnerschaft jedoch beendet, nachdem sie erfahren habe, dass Mathieu mutmaßlich in die organisierte Kriminalität vor Ort verwickelt gewesen sei.
Französischen Medienberichten zufolge war der 29-Jährige aus der Region Savoie bereits polizeibekannt. Er soll Vorstrafen wegen Verkehrsdelikten sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelrecht haben.
Stalking nach der Trennung: Letzte Nachricht blieb ohne Antwort
Nach dem Beziehungsende soll Mathieu die 25-Jährige jedoch nicht losgelassen haben. Larissas Familie wirft ihm vor, das junge Model systematisch verfolgt zu haben. Die Nachstellungen seien so massiv gewesen, dass Larissa in eine andere Stadt umzog und eine neue Beziehung begann.
Ihre Mutter Liliane Brito Nogueira berichtete, sie habe täglich mit ihrer Tochter kommuniziert. Am Sonntag (20. September) erreichte sie die letzte Nachricht von Larissa: Mathieu befinde sich in ihrer Wohnung. Danach brach der Kontakt ab.
Als Liliane versuchte, den 29-Jährigen telefonisch zu erreichen, habe dieser behauptet, Larissa schlafe. Kurz darauf blockierte er laut der Mutter ihre Nummer. Nur wenige Stunden vor der Zollkontrolle am Montag erstattete die Familie eine Vermisstenanzeige.
Spurenbeseitigung in Nizzaer Wohnung?
Die Ermittler stießen bei der Untersuchung von Larissas Apartment in Nizza auf auffällige Hinweise. Die Wohnung war offenbar gründlich gesäubert und vollständig ausgeräumt worden. Larissas Mutter Liliane erklärte gegenüber brasilianischen Medien: "Er hat die gesamte Wohnung geputzt, um alle Fingerabdrücke zu beseitigen, die er hinterlassen hatte." Diese Behauptung ist von den Ermittlern bislang allerdings nicht bestätigt worden.
Zusätzlich soll es bisher unveröffentlichte Aufnahmen einer Überwachungskamera geben. Darauf sei zu sehen, wie Mathieu das Wohngebäude mit mehreren Taschen verlässt. Die zeitliche Abfolge der Ereignisse verdichtet sich: Erst wenige Stunden, bevor Zollbeamte den 29-Jährigen auf der A8 stoppten, hatte die Familie eine Vermisstenanzeige aufgegeben.
Obduktion für kommenden Montag angesetzt
Die rechtsmedizinische Untersuchung von Larissas Leichnam ist nach Angaben der brasilianischen Botschaft in Frankreich für Montag, den 28. September, geplant. Die Ergebnisse der Obduktion dürften für den weiteren Gang der Ermittlungen entscheidend sein.
Larissas aktueller Freund steht den französischen Behörden als Zeuge zur Verfügung. Laut ihrer Mutter Liliane sei er "unter Schock" und unterstütze die Polizei bei den Nachforschungen.
Parallel zur laufenden Untersuchung bemüht sich die Familie darum, Spenden für die Überführung des Leichnams nach Brasilien zu sammeln. Die Kosten für die Rückführung in die Heimat kann die Familie demnach nicht allein tragen. Die Ermittlungen gegen den Festgenommenen dauern an.
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